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In Betracht der unbekannten Theilungsfehler, deren Einfluss man z. B. an den Ster-nen von a Andromedce bis ß Leonis inclusive nicht verkennen kann, — und da mehrereSterne nur selten beobachtet worden sind, ist die Uebereinstimmung zwischen den Zahlenin beiden Columnen um so befriedigender, als diese von einander ganz unabhängig sind.Auffallend wird sie, wenn man das Mittel von allen Sternen nimmt; von den hiesigenBeobachtungen wird es -|- 1"006, vom Nautical Almanac -j- 1"044. * *)•
Man wird freilich daran nicht zweifeln können, dass die Zahlen der zweiten Co-lumne weit weniger unsicher sind als die der ersten und also einen unter anderen Um-ständen unbedingten Vorzug verdienen. Da aber der Unterschied zwischen den Angabenbeider im Mittel nur 0"04 beträgt, muss die Wahl in diesem Falle, wo es nur auf dieVerbesserung der oben gefundenen Polhöhe ankommt, ziemlich gleichgültig sein.
Wenn man also von der ersten Columne, als der den Beobachtungen am meistenangemessenen, Gebrauch macht, so geht endlich das pag. 23 angeführte Resultat mit Ver-nachlässigung der Biegung in folgendes über:
Polhöhe des Meridiankreises
59° 54' 43"702.
Nachdem die vorliegende Abhandlung Hrn. Prof. Hansteen schon übergeben wordenwar, hat es mich gefreut in „Ftudes d’astronomie stellaire/ c womit der berühmte Ver-fasser Staatsrath F. G. W. v. Struve der Sternwarte ein angenehmes Geschenk gemachthat, eine Note anzutreffen, in welcher der Verfasser bei einer neuen Untersuchung der vonBessel angeregten sehr interessanten Frage über die Veränderlichkeit der eigenen Bewe-gung der Sterne Procyon und Sirius gelegentlich über die Besselschen Declinationen zumTheil die nämlichen Bemerkungen macht, die ich oben gegeben habe. Bei jener Gelegen-heit hat Struve noch ein Argument hinzugefügt, welches mir entgangen war, dass nämlichBessel im Jahre 1844 die Declinationen der acht zur Vergleichung mit Procyon gewähltenSterne am neuen Repsoldschen Meridiankreise um 1"19 nördlicher fand, als man sie nachTab. Reg. hätte erwarten sollen.
Male eingestellt, wodurch ein Spatium von ungefähr einem Grade, ja oft bis über 2 Grade an den4 Nonien wie auch an den entsprechenden Stellen des Kreises zur Anwendung gekommen ist.
*) In beiden Columnen wird nur eine sehr unbeträchtliche, im Mittel verchwindende Verbesserung derDeclination des Polarsterns angedeutet. Diess kann vielleicht der pag. 27 am Ende aufgestellten Con-jectur gemäss dadurch erklärt werden, dass man zu der Beobachtung dieses Sterns immer gute Zeit hat