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Programm, womit zu der öffentlichen Prüfung und dem Redeactus der Annen-Realschule (Realschule erster Ordnung) am 6., 7. und 8. April 1870 das Lehrercollegium ergebenst einladet durch Rector Job : A. I. Ueber die thermische Molekularbewegung. II. Historische Notiz betreffs der Entdeckung der wahren Bahnform der Cometen von Dr. Hoffmann. B. Schulnachrichten. C. Schulchronik. D. Bekanntmachung und Mittheilungen. E. Verzeichnis der Schüler. F. Programm zu den Prüfungen und dem Redeactus der Annen-Realschule
Entstehung
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citat dieses Körpers von Reuscti angestellten Versuche einesolche Abnahme des Ausdehnungscoeffioienten.

23) Soviel über die von Pusclil für die thermischeMolekularbewegung gegebene Theorie.

Man wird, obwohl des beschränkten Raumes wegennur ein skizzenhaftes Bild von derselben entworfen werdenkonnte und ins Besondere betreffs der mathematischen Ab-leitungen und Beweise auf die Originalschrift verwiesen wer-den muss, doch soviel ersehen, dass sie nicht ein luftigesErzeugniss der Phantasie ist, sondern dass sie, soweit diesüberhaupt möglich ist, durchaus in der Erfahrung wurzelt.

Immerhin aber würde dieselbe vom Vorwurfe der Ein-seitigkeit nicht frei sein, wenn sie nur speciell zur Erklär-ung der Wärmeerscheinungen geeignet wäre. Die thermischeMolekularbewegung ist mit der Constitution der Materie soverkettet, dass man von einer Theorie für die erstere for-dern muss, dass sie sich auch zur Erklärung aller anderenauf molekularen Verhältnissen und Veränderungen beruhen-den Erscheinungen brauchbar erweise.

ln der That führt Puschls Theorie auch in Bezugauf die Phänomene der Zusammendrückbarkeit, der Aus-dehnbarkeit, der Elasticität, der Adhäsion und der Capilla-rität zu Sätzen und Anschauungen, welche nicht nur dengewöhnlichen Verlauf dieser Erscheinungen, sondern auchdas in einer oder der anderen Hinsicht anomale Verhaltengewisser Körper begreiflich machen. Ja es darf sogar be-hauptet werden, dass aus keiner der vorhandenen Theoriensich in einfacherer Weise die zweifellos bestehende Iden-tität der chemischen und thermischen Kräfte wird ableitenlassen.

Blicken wir schliesslich noch einmal zurück auf denAusgangspunkt dieser Theorie, so ist es der allseitige Druckdes Aethers auf die von ihm umgebenen Atome, worautdie ganze Entwicklung ruht. Diesen Druck muss der Aetlierauf die für ihn undurchdringlichen Atome ausüben, sofernderselbe das Bestreben hat, jeden Raum zu erfülleh. BkWärme aller Körper, auch die der Gase, besteht in einer