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Der C i d.
Nach den Quellen.1805 .
Don Rodrigo, in vertrauter Sprache Ruy,Diego's Sohn, Dia; des Sohns Layn, aus hoch-verehrtem Stamm der ersten Volksrichter und Gra-fen des alten Castiliens, gebürtig von Vivar,zwei Stunden von Burgos, (es-Sayd, mein Herr)el mio Cid zuerst von dankbar gemachten Fein-den, Campeador (Kampfheld ohne gleichen) vonseinem König und Volk genannt, ist einer der sehrWenigen, welchen so gut wurde, ohne Trug nochVerbrechen oder zufälliges Glück, bei ihrem Lebenden Königen gleich, und nachmals Jahrhundertelang der Stolz ihrer Nation zu seyn. Ueber dieArt und Weise ist von vielen, welche Spur seinerVerhältnisse oder Thaten bekommen, wundersam ge-dichtet worden: hiedurch wurde die Wahrheit fastunkenntlich, aber auch die Gerechtigkeit gegen untereNatur verletzt, als wäre ohne übernatürliche Ein-wirkung unmöglich ein edler Mann zu sey«. Dochletzteres wird der Schüchternheit gewöhnlicher Men-schen, und jenes dem guten Willen zu vergebenseyn, von den Geschichten des Erhabenen sich z»nähren, dessen bloßer Name Aufruf zur Tugend ist.Wenn, nach des Schicksals Laune, der in seinerClasse Vollkommenste, unvollständig bekannt, ineinem gewissen Helldunkel erscheint, so wird erdem Volk Romanheld, höheren Gemüthern Jde«!.