Dallawap's Reis« in die Levante.
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Gewalt Ehrmürdigkeit zu rette» vermochte; untereinem Abt von Muth und Einsicht, persönlich derStadt und dem Kurfürsten lieb, unter AdamDahlen, wurde alle wissenschaftliche Arbeit unter-brochen, weil der Petersberg zur Festung überlas-sen werden mußte. Hieven jedoch scheint jeneskeine nothwendige Folge: die Musen habet), auchin Ofsicierszelten sich oft sehen lassen. Allein derGeist war hin. Man siebt gute Prälaten löbliche-Mühe auf die gelehrte Bildung wenden; aber dieWelt war den Klöstern entwachsen; daher bes-sere Aebte als viele der vorigen, eine vernünftigeEinrichtung in Vielem und vielleicht mehr Mora-lität nicht fähig waren, „den politischen Schlag„zu hindern, welcher im Fieber der allgewaltigen„Säcularisation, am 25 Mär; 1805 um 8 Uhr„des Morgens," dem wohl tausendjährigen In-stitut ein Ende gemacht. WaS auf Meinungenrnhet, muß fallen, sobald keine Urkunde noch öf-fentliche Stimme die Gewaltübung hemmt.
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Reise in die Levante, von Sir JamesDa llawa ». Mit Kupfer (einem Kupfer.)Gießen, 1804 . 402 S. in 8 .
Einem übersetzcnswcrthen Buche eine elendereAusstattung zu geben, dürfte wohl eine schwereAufgabe seyn. Schlechtes Papier, sehr kleiner, oft un-deutlicher Druck, nicht die geringste Nachricht vondem Verfasser odpr Werke, noch von den Jahrender erzählten Reise; erst nach einigen hundertSeiten wird man gewahr, daß sie um >794 und