„Eidgenossen! Die 'Antwort auf die Rede meines innigstenfreundes seid ihr selbst. Ach habe keine andere." - -
Der Schützenplatz.
Die eidgenössische Schützenfahnc flattert nuit fröhlich von,Giebel des Fahnenbauses hinunter, mit ihrem lustige» Flatternbegrüßt sie ihre treuen Schützen, die sie nach zwei Jahrenwieder so zahlreich um sich geschaart sieht. Unten begrüfsensich die schützen mit dem feurigen Ehrenwein, trinken Brüder-schaft und Willkommen. Wir betrachten unterdessen die Um-gebung näher.
Fegez heißt der Play, wohin der Zug unö geführt, dereinzige eidgenössische Play in der ganzen' Schweiz im Jahre1840, der eigentliche Borort der wahren eidgenössischen Tag-sayung. Eine große Lindenallee durchschneidet den grüne»Wiesenplan und trennt die für das Fest bestimmten Gebäude.Da thürmen sich rechts beim Eingänge die Fässer der SalineSchweizcrhall, links das Gebäude für die Büchsenschmwde undzur Aufbewahrung der Stutzer, daran stoßend das Eafä undam Ende der Allee auf derselben Seite das für die Bürcaurund die Hauptwache errichtete Gebäude.
Hinter diesen Gebäuden breitet sich ein weiter Wiesenplan,in seiner Mitte sprudelt aus einem 15'0 Fuß hohen Freiheits-banme ein kühler Quell in eine große, aus einem Stücke ge-hauene Brnuneuscbale, und oben auf dem Gipfel flattert lustigeine eidgenössische Fahne zwischen den grünen „Zweigen in dietzüfte. Da wogt es auf und nieder von neugierigen undungeduldigen Schützen, die vom Orte des Empfangs der Schieß-stätte zudrängen, welche wie eine lauge Zelle den Platz gegenWesten einfaßt. 575 Fuß lang dehnt sie sich aus; im In-nern stehen dicht gedrängt die Stutzerstände mit 1040 uume-rirten Plätzen für den Schiefiapparat eines jeden Schützen.
In der Mitte auf einer Erhöhung das Büreau für dieNumeros der Kehrscheiben, auf der ändern Seite gegen dieScheiben zu folgt Stand auf Stand, die Markensammler harren neben den Glockenzüger auf den Beginn deS Festes. Inder Mitte der langen Reibe stehen durch Barrieren getrenntdie Stände der Stichscheiben, hinter jedem der Schreiber beiseinem Pulte, jetzt noch müßig, bald aber in steter Beschäf-tigung.
Ueber jedem Staude bezeichnen Gemälde die verschiedenenStichschciben. Städte find zu Repräsentanten ihrer Flüsse