Die Freude wogt, — die vielen Stutzer knallen —Die Fahnen weh'n, von süßer Luft umhaucht,
Zum Beifallruf die Musikchöre schallen,
Hier ist's: wo 's Leben sich im Urquell taucht! —Kein düstres Wölkchen darf sich hier unS zeigen,Die Wehmuth selbst muß sich zur Freud' versteigen.
Und mehr als vierzig Scheiben sind gereihet: —Unübersehbar ist der Schützenschwall,
Und kaum des Schützen Aug' dem Ziele dräuet,
So sauset hin der kleine schwere Ball,
Den hellen Blitz thut Zubel laut begleiten,
„Den Zweck getroffen" — hallt's von allen Seiten.
3a, Vater Teil lebt noch in seinen Söhnen!
Reicht ihnen drum den vollen Becher hin,
Zum Lebehoch! den geistverwandten Schönen,
Die hier wie duft'ge Rosen sanft erblüh'n!
Wo ist ein Fest, das solche Lust gewähret?
Wie bied'rer Schwcizersinn es hier bescheret?—
So laßt uns pflichtgetreu zusammen halten!
Wenn Freude winkt, — wenn schwere Stunden droh'So ist mit uns des höchsten Gottes WaltenUnd stark bleibt dann der bicd're Schwcizersohn! —Und ewig ruhmvoll bleiben unsre Namen,
Wenn wir durch Eintracht unsre Vater ahmen.
So leert die Becher auf das Wohl der Tugend!Aus's Wohl von Solothurn! den Ort der Freud',Aufs Wohl der hoffnungsvollen Schweizeriugend!Die nie des Fortschritts hellen Lichtstrahl scheut.
So wird auch unser Abschied froh erklingen,
Und Frohsinn wieder uns zusammen bringen.