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(& i n U i t u n g.
Sie ©rforfchung ber Foraminiferenarten beS 3fura, ob jmar nur ein geringer ©eitenjweig ber3ootogie, bejie^ung§tt>eife ber ©eologie, hat bereits Ufre eigene ©efchichte. ©eit 1825 f>atte S’0rbignqbie Unterjuchung beS 3ura begonnen mit bem großen 0olitf)en Don SRanDiHe. 3h m folgte 3- 5t. 9tömer,ber einige 5trten in ber ©cf)ict)t beS Ammonites Murchinsonae entbedEte. 3m 3ahre 1850 berßffentlidjteS’0rbignt)’S Prodröme 18 juraffifctie 5lrten, melden 53ronn in jeinen „©ntmidflungSgefetten ber orga*nifchen 2Bett" 84 weitere beifügte. Sie genauen ©pejialunterfuchungen einzelner Schichten eröffnete 1854Sßornemann in feiner Siffertation über bie SiaSformation ber Umgegenb Don ©öttingen. 3m 3al)re 1858Deröffentlidfjte Serquem feine Recherches sur les foraminiföres du Lias du döpartement de la Moselle.SaS untere Orforbien, y alba Ouenftebt, beS ©treitbergcr ©chwamnilagerS ftetlte (1862 ober 1863?)©ümbel bar mit Söort unb 23ilb. Saran fct)log fid) 1865 bie Foraminiferenfauna beS 3mpreffatI)one§,Deröffentlicht in ben 3at)ve§beften für Daterlänbifcf)e Dtaturfunbe in Söürtemberg, Don fionrab ©cf)Wager.3m DJeujahrSblatt ber SBintertfjurer 33iirgerbibIiott)et Don 1866 tfjeitten fobann mir unfere ginbungenauS bem f^meijerifcfien SiaS unb braunen 3uta mit. 3 ; n Senecfe’S „geognoftifcf)=paIäoiitoIogif(hen Sei*trägen" erfcfjien mährenb beSfetben 3at)reS bie Foraminiferenwelt ber 3one beS Ammonites transversarius(93irmenftorferfd^idtit) unb im 3ah r 3 nn 9 1867 berfelben 3 e iticf)rift bie Foraminiferenfauna ber 3 01ie beSAmmonites Sowerbyi. 5lIIe bie f)ier angeführten Monographien tonnten mir benutzen; bagegen bliebenuns unbefannt bie Foraminiferen, welche 1860 bie ©nglänber 3oneS unb harter aus bem Cjforbienunb Äimmeribien ihres ßeimathlanbeS Deröffentticht haben, ©eit 5tnfang 1866 festen wir unfere Unter*juchungen fort in ber 5lbfi<fit, wo möglich eine Ueberficht ber Foraminifereneinfchlüfje fämmtlicher3onett beS fehweijerijehen 3ura ju gewinnen, bamit fich bie ©ntmicflung biefer Sf)ierfamilie innerhalbbeSfetben ©ebieteS unb ber gleichen Formation Don ©tufe ju ©tufe als ©efammtbitb barftellen taffe.Sie je 5lbficht haben Wir benn auch annähernb erreicht. SBir finb im ©tanbe, aus bem fehweijerijehen3ura Don ©otothurn bis 511111 ©idjberg im ©roßheräogthum Saben bie Foraminiferen Don 15 3onenbarjuftellen, WoDon 3 bem 2iaS, 6 bem braunen 3ura unb 6 bem weißen 3ura angehören, unb bereu5tnfang ber Surneritt)on beS untern SiaS, beren 51bjcf)luR bie 3one beS Ammonites steraspis, SheiitfaH*fchicht, bitbet. Dtur fehlen leibet jur Sollftänbigfeit beS ©efammtbitbeS ber 9fummiSmaIiSmergeI, Worinwir nichts fanben, ber 5tmattheenthon, bie ©chicht beS Ammonites Murcliinsonae, ber SiStoibeenmerget,bie ©renutarisfehicht, ber eigentliche fioraüenfalf, ber nur fettene, Dermitterte Sruchftücfe jeigte, unb baSSirgutien, woDon ur.S jwar ißrofeffor Sefor eine tprobe aus 9?euchatel fanbte, bie aber ebenfalls feineForaminiferen enthielt. SieS oft wieberhotte 9ti<htSfinben mag eine Sorftetlung geben Don ber Schwierig*feit beS Materials, welches wir $u bewältigen hatten. 5fugen, "bie mit bloß jmanjig* bis fünfäigfacfierSergrößerung ober gar nur mit ber Soupe hätten juchen wollen, mürben hier gar nichts gefunben haben;DoßenbS troftloS aber wären Sie geftanben, welche barauf 5(nfpru<h machen, jebe Faraminifere an einem
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