Monarchie der Perfer.
Zweite Tabelle.
Bliithe der griechifchen Kultur. Aufblühen der Macht Roms.
Von 555 bis So? vor Cbrifto.
Jahre
vor
Chr.
JOC
5io
480
444
400
3S3
338
533
Perfien, mit den davon abhängenden Staaten.
Perfien.
Cyrtis, 55q bis 5ag, erobert Me-dien, Affyrien, Lydien , Klein-Alien, Babylon, Paläftina, Phö-nicien.
Iiambyfes, 529 bis 522, erobertTyrus, Cypern, Aegypten .
Smerdis, der falfche, £>21.
Darius I. Hyftafpis , 521 bis 4871gab dem Reiche eine neueVer-faffung. — Ungliickl. Feldzuggegen d. Scytben an der Donau513 ff. — Thracien u. Macedo-nien erobert 5 12 » c ’ n Tbeil v.Indien erobert (Skylax ) 5o8.
Die Mein - afiatifchen Griechenempören fich 5oi. Sardes ver-brannt 5oo. Sie werden härterunterdrückt 4g5-
Krieg g.-gen die europ. Griechen.
Niederlage bei Maralhon 490.
Xerxes 487 bis 467. — Aegypt.
480 Thermopylä. Artemißum. Sa-lamis.
479 gefchl. b. Platää u. Mykale.
470 doppelte Niederlage am Eu-rymedon.
Artaxerxes Longimanus 467 —
420.
Empörung im Innern 464*
Niederlage bei Cypern ^5o zwingtdie Perfer zur Ruhe. — Ue-berdies
Innere Unruhen.
Xerxes II. 425, reg. 45 T. Sogdia-nus.
Darius II . Nothus 424 bis 4°4-Innere Empörung. Die entfern-ten Statthalter lind faft alle un-abhängig.
Tiffaphernes in Klein-Afien un-terstützt Sparta geg. Athen 412.
Artaxerxes II. Mnemon 404 bis8b 1 .
Gegen ihn empört lieh fein Bru-der Cyrus , unterftüt/.t von den(10000) Griechen. DaherKrieg mit Sparta 899.
Artaxerxes III. Ochus, 361 bis388, hob das Reich wieder;
beilegte die Phönic. 35i, undunterjochte Aegypten 35p.
Pfammenitft. 525.
Aeg. rebell488, unter-jocht 486.
4>4 unab-hängig.
Amyrtäusund feineNachfolgerhe rfchenals perfi-fche Vafai-len, unter-ftutzt vonden Grie-chen.
3-4-
Agefilans862, fetztden Tachosab , erbebtden Nekta-nebus.
N. wird gefchlagen, u.Aeg. wieder perfifch35o.
von Alexander beließt,ft. 33o.
v Alexand.erob. 33-'.
Paläftina.
53b kom-men die Ju-den ausdem baby-lonifchenExil zu-rück. DerTempelbauwird ange-fangen ,vollendet
5i5.
Efra, Wie-derherfteller d. mol.Religion,457.
Tempel in-amaria409.
empörtfich, wirdgefträft.
v. Alexand.erob. 332
Phönicien
Unter eig-nen Regen-ten. NochblühenSchiffahrtu. Handelaber inNeu - Tyrus.
empörtlieh, u. Sidon wirdzerftört.
v. Alexand.erob. 333
Pifißratus behauptet fich gegen die Alkmänoiden,fammelt Bücher.
Pifißratus ft. 528.
Seine Söhne folgen und befördern Dichtkunft.Theognis. Simonides. Anakreon. Tbefpis.Anaximenes von Milet . Pherecydes, Lehrer des Pythagoras und einer der elften Profaiften.Polykrates in Samos , ft. 621.
Hipparch getödtet vonHarmodius u. Ariflogilon 514
Hippias vertrieben 5io, geht zu den Perlern.
Perfifche Kriege.
Sieg bei Marathon 4ö°- Miltiades.
Athen erhält durch Themißokles Seemacht. Aegi -na befiegt. — Arißides.
Siege hei Thermopylä (Leonidas ), Artemilium, Salamis, 480. Aefchylus.
Siege bey Platää und Mykale , 25. Sept. 479*Hegemonie der Athener . Stadtmauer,fhemiftokles vertrieben 4?8.
Doppelter Sieg des Cimon am Eurymedon 470.
Die beilegten Meffenier verlaffen den Peloponnes Ol. 79. Daher Eifersucht zwischen Athen und Sparta, die fchonOl.80 in kleinere Kriege ausbricht.Cimon ßegt bei Cypern 450 Friede 449. (?)Zeitalter des Perikies. Herodot.
3\Iacedonien.
bezeichnetden Altenoft den gan-zen Nor-den der be-kanntenErde.
bewohnt v,kleinen un-bekanntenVölkern.
Amyntas I. unierwirft fich den Perfern5l2.
Kiinße (Phidias), PPiffenfchaften (Sophokles , Anaxagoras), Handel blühen. Volksmacht zu fehrvergröfsert, Areopagus herab gewürdigt.
Krieg zwilchen Korcyra und Korinth erzeugt denp e lop o nnej'ifchen Krieg 481 bis 4°4-
Peft 400, Hippokrates . Perikies ft. 4 2 9- Thucydides.
Kleon, Demagoge. (Ariftophancs Ritter.) ft. 4 2 3-
PPaffen - Stillstand durch Nikias 422.
Zog der Athener unter Alcibiades nach Sicilien4i6;gänzlich gefcblagön 413.
riecelea auf Alcibiades Rath v. d Spartan. befetzt
Athen wird Oligarchie, und Alcibiades für Athen 411, fiegt bis 4°"'-
Vlcib. verwiefen; Niederlage b Aegospotamos 4o5
LyJ,ander erobert Athen 4«4- Die Dreißig.
T/trajybulus, TViederherßeller der alten Verfajfung.Amneßie, Archonte Euclide , 408.
Sokrates ß. 400. Euripide*. Platon.
Spartanifc/t- perßfeher Krieg 399. Xenophon .
Aigos, Korinth und Theben bekriegen Sparta , undAgeßlaus mufs aus Afien zurück 804. Coronea.
Konon liegt bei Knidos, erbauet mit perfifchem Gol-de die Mauern Athens 898 (Evagoras); und dieSpartaner fcliliefsen den fclnmpflichen antalci-difchen Frieden 087.
Theben von Sparta befetzt 383> (Olynthus 38o) ; be-freiet durch Pelopidas 3?8. Theben und Athen gegen Sparta, Chabrias . Theben allein feit 874-
Sieg bei Leuktra durch Epaminondas 371.
Theb. Obermacht in Hellas , von den Perfern aner-kannt.
Sieg bei Mantinea 363; aber Epaminondas fällt, undmit ihm die Macht der Thebaner.
Alle Staaten lind erfchöpft.
Durch Athens Härte Bundesgenoffen - Krieg 358 b.356.
Erßer heiliger Krieg gegen die Phocier 355 (Olyn-thus , Demofthenes); geendigt durch Philipp ,Mitglied der Amphiktyonen, 346-
Philipp fehwächt Sparta 3441 bekriegt Athen inThracien .
Zweiter heiliger Krieg gegen die Lohr er, durch Phi-lipp erregt 33g, und entfehieden durch dieSchlacht bei Chäronea 338.
Philipp, Ober-Feldherr der Griechen gegen Perfien.
Vergebliche Empörung gegen Alexander 335.
faft unabhängig 33o.
Perdikkas II. fir die Spartaner im pelo-ponnelifchei Kriege, weil die Athe-ner Kolonie 1 und Bundesgenoffen ander macedoüfchen Küfte hatten.
Archelaus ero ier,: Pydna von den Athe-nern. Eurfides bei ihm.
ftirbt 40c.
Streb um den Thron.
Endfiih behauptet fich
Amyntas II. 3*3.
870.
Alexander A]f)' nfne - Thronftreitigkei»ten, entfcb> icien durch Pelopidas.—Perdikkas ad dem Throne 368; Phi-lipp als Geif el ln Theben.
Er bezwingt I 1 * Päonier und Illyrier;ArnphipoliS' p y dna ’ Poüdäa 358, Me-thonö 854, Pp t f lh ( us 848, meirt athe-nifche Stadt"; beliegt thelfahfche Ty-rannen ; wa' d durch Lift 346 Feldherrgegen die pP cier > unterftützt die pe-loponnefifcb!" S t aaten g*gen Sparta 344; bekrieg Athen ; und wird end-lich’durch Sieg bei Chäronea 388Ober -FeldM r der Griechen gegenPerfien.
Alexander der Grofse, 336,
demüthigte ,rPt d ' e unruhigen Grenz-völker. Dd n § ,n S “
er
Th
racien.
Perfifch
5l2.
Frei vonPerfien479-.
Reich de!rOdryfer.
Sitalkes.
Seuthes.
Macedo^nifch, dochunter eig-nen Köni-gen.
307
334 mit Pomp nach Klein-Alien: fchlug 1. die Feldherren des Darius am Granikus , und eroberte das weltliche und füdliche Klein -A 1 ^ 9 . u 8' 2 ‘ 333 den Darius felhft
bei Iffus ; eroberte Syrien, Phönicien ; 332 Paläftina, Aegypten, (Alexandria gegründet, und von jetzt an Sitz des Welthandels ftatt’ r t “ rt en Tyrus ); fchlägt 3. 331den Darius zwifchen Arbela und Gaugamela; erobert 33o Perlis (Perfepolis), Medien; findet den Darius todt; unterjocht Parthien, ,1 Jh amen, die Marder, Zaran-ger; geht 328 über den Paropamifus (Kaukafus), erobert Baktrien, Sogdiana (Beffus) bis zum Iaxartes (Tanais). Clftus. . n ter in dp^n Stng
er über den Indus bis zu m Hyphafis; hier aher mufs er, durch leine Soldaten gez^Vungeii, umkehren. Er fchift den Indus hii 1 ** pj e i rat u e ^ cean Nearch ent*
deckt den perlifchen Meerbufen; gebt durch Gedrofien, Karamanien, Perfis, nach Sufa, wo er Macedonier und Perfetfinnen dorej, ^ ^ ver ^' nd f n , f uc bt 5 geht
darauf nach Babylon, wo er, unter grofsen Entwürfen für die Zukunft, wahrfeheinlich an den Folgen feiner Schwelgerei, ftirbt, f eunt ., 3a3 init.
Alexanders herfchfüchtijge Generale theilen fich, anfangs als Statthalter von Macedonien , 3z3, und aufs neue 821, in das ungeheure ..^r ” ll pater, und nach feinemTode 819, Kaffander, erhält Griechenland und Macedonien; Lyfimachus Thracien; Antigomis mit feinem Sohne Demetrius Kle* .<• u ” len es); Ptolemäus LagiAegypten; Seleukus Babylon. Bald aber gterathen fie unter einander in Streit. Nach dem Tode des Eumenes 315, will Antigoniä^^ p,„il e . n „ 101 unterwerfen. Vier-jähriger Krieg Aller gegen ihn. Friede 3n, det-einen jeden in dem Seinigen beftätigte. — Doch bald verbinden fielt Kaffandergonns; er aber fiegt 8<>7> und nimt den königlifchett Titel an. Alle folgen, und es entheben eigne Königreiche, welche die folgende
Tartjuinius Superbus 534, Despot. Kloake.
Die Etrusker, die Lehrer der Römer, werden zumTheil von Galliern verdrängt, die Ober-Italieneinnehmen.
Die Etrusker bilden fich zu einem konföderirtenStaate von zwölf Kantons.
Tarquinius vertrieben durch Jun. Brutus 5io, 244 a - U.Aristokratie unter zween Konfuln.
Handels - Traktat mit Karthago 245 a. U.Unglücklicher Krieg mit Porfenna, dem Etrurier :
Scävola , Codes. 507, 247 a. U.
Kampf der von Schulden gedrückten Plebejer gegendie Patricier. — Erßer Dictator 499, 25.8 a. U.Secejjio plebis in mont. facr. Volks - Tribunen260 a. U.
Coriolanus. Comitia tributa 492, 262 a. U.
Lex Cajjia agraria 486, 268 a. U.
Kriege gegen die kleinen benachbarten Völker.
3oo pabier fallen gegen die Vejenter 479, 2 75 a. U.Lex Terentilla über d. Einfuhr, öffentl. Gefetze463.
Decemviri. Gefetze der zwölf Tafeln 452, a. U. 3oz.
Decemvirn (App. Claudius ) verjagt 45o.
Tribuni militum confulari poteßate. 8 patric., 3 pleb.
Heirath der Plebejer und Patricier 446, 3o8 a. UThurii 444. Herodot.
Sicilien.
bevölkert v. Sikanernu. Sikulern aus Italien; von Griechen(Syrakus 786 v. Ko-rinth, Zankle , feit668 Meffana, Akra-gas ) ; und jetzt auchvon Karthagern amLilybäum.
Cenforen 310 a. U.
Jährliche Kriegszüge gegen die Aequier, Volsker,Vejenter u. a., unter dauerndem Widerftrebendes Volks bei den Werbungen,
Die Fufsvölker erhalten Sold 406, a. U. 348»Veji belagert 4°5, a. U. 349»erobert 096, a. U. 358.
Niederlage am Allia durch die Gallier. Einäfche-rung Roms. Camillus . 390, a. U. 86'4‘
Manlius vom Kapitol herab geßürzt 384, a, U. 370.
Krieg mit den benachbarten Völkern.
Leges Liciniae J-g, a . U. 378.
Anarchie-
Plebejifche Konfuln 366, a. U. 388. Prätoren.
Nach und nach völlig gleiche Rechte der Patri-cier und Plebejer.
Glückliche Kriege mit den Galliern, Etruriern, Vols-kern, Aequiern, Lateinern.
Samnitifcher Krieg 343, a. U. 411»
Lateiner und Kampaner befiegt 338, a. U. 4*S.
Neuer famnitifcher Krieg 326, a. U. 4 2 8»glücklich geführt.
Furculae Caudinae 321, a. U. 433.
Zugleich bekriegen d. Etrurier Rom 3 t 1, a. U. 443.Die Römer Regen.
Nicht längs gehaltener Vergleich 3o4, a. U. ^5o.
Gehn, Fiirjt in Syra-kus 486.beß.egt d. Karthag.480.
Hiero folgt 477. Pin-dar, Aefchylus, Si-monides , Bacchyli-. des. ft. 467.Thrafybul verjagt 465Arißokratie.Beilegung der Sikulerlegt den Grund :der Macht von Syra-kus .
Leontium, v. Syrakus bedroht, erhältdurch Gorgias Hül-fe von Athen 426.
Egejia ruft Athen zuHülfe 416. Syrakusbelagert. Athener ge fchlagen 413.
Dionyfius, Tyrann406, fchliefst einennachtheil* Friedenmit Karthago , umfich zu behaupten.Wiederholte Kriegemit Karthago , wenigglücklich, da dieSy-rakufernur gezwun-gen ftreiten.
Dion vertreibt denDionyfius 358,wird ermordet 354-Dionyßus wieder Ty-rann 34g-
Timoleon fchickt denDionyfius nach Ko-rinth 343, fchlägt d.Karthager 34o, be-freiet ganz Sicilienvon Tyrannen, undftirbt 337.
zojähriger glückli-cher Friede.
Agathokles u. Sofiftra-tus ftreiten um dieTyrannis in Syrakus
3t j-
Syrakus von Kartha-gern belagert 3>o.Agathok). geht nachAfrika .
Friede 3o6.
Die Karthager habenYviga bevölk., Kor-sika erobert; werdenaber von den Phocä-ern 53o gefchlagen.
Krieg mit den Afrika-nern wegen des Tri-buts.
Niederlaffung in Si-cilien.
Sie befreien fich vondem Tribut an dieAfrikaner.
Krieg mit SiciHeh,
meift
glücklich»
Gefchlagen von Timo-leoh 84°, werden fieauf Sicil- befchränktHanno’s Verfuch aufdie Tyrannis 337-
Olymp.
56,
6 7>
75, 1.
84, 1.
95,
104,
1 IO, 3 .
1 11,
118,