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Weltgeschichte in Tabellen, nebst einer tabellarischen Übersicht der Litterärgeschichte / von G.G. Bredow
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Frankreichs Obergewalt in Europa unter Ludwig XIV. , vernichtet durch den fpaniichen Erbfolge * Krieg.

Neunte Tabelle *

Schweden mächtig im Norden, entkräftet durth den nordifchen Krieg.

Von 1648 bis 1740.

Allmählige Abnahme der tiirkifchen Herfchaft. Bildung der ruffifchen Obergewalt im Nord-Often.

Jahre

n.C.

1648

i 65 q

und

1660

1668

Frankreich .

1678

i 685

1697

1700

1718

und

1714

LUDWIG XIV.

1Ü48 b 1653 innere Unruhen. Mazarini ,den der Kardin.v.Rets fiürzen will, gerettetdurchConde, der dafür allein regieren will.1050 Conde arretirt, entflieht. 165* empörtlieh : gefchlag. Der König volljährig.1652 General-,Amneltie. i655Mazar. wie.der Minili.; Conde geht zu den Span., mitdenen derKriegnun lebhafter fortgef.wird.T urenne. 1655 Biindnifs mitKromwel.

1659 p yrenäifcher Friede: Ludw.erhielt Rouffißon, Conflans ; faß ganz Ar-tois , Plätze in Flandern , Hennegau undLuxemburg ; u. Philipps IV. ältelte Toch-ter zurGemalin. 1661 fi. Mazar. Auf lei-ne Empfehlung Wird Baptift Colbert Fi-nanzmimfier: erhebt Manufakturen, Han-del, Schiffahrt; vernachläfßgt den Acker-bau. 1662 Dünkirchen von England ge-kauft. 1664- u. wefiindifcheHandels-gefellfchaft. 1665: Ludwig macht nachdem Devolutionsrecht Antpruch auf dieNiederlande . Krieg mit Spanien . Türen,ne und Conde liegen.

1668 Aachner friede, durch dieTripel-Allianz (Hollands , Engl. , Schwe­ dens ) erzwungen. Ludw. gab dieFrancheComte, und behielt das Eroberte in denNiederl. Louvois Kriegsminifter. 1670:Ludw. trennt die Tripel-Allianz. 1672Rachkrieg gegen Holl, im Bunde mit Engl. ,Köln u. Münlter. Großer 1 heil V. Holl,erobert. 1673 Brandenburg zur Neutralitätgezwungen. AberOeßerreich u. Span , fürHoll. 1674: Ludwig, von England, Köln u. Münßer verlaßen, verbindet lieh mitSchweden . 1S75 : Turenne fällt bei Safsbach. Schömberg u. Luxemburg fiegen.

167,8 Nimweger Friede : Ludwig er-hielt Franche Comte , ib niederländ. Fe-ßungen ßatt einiger zurück gegebenen. El-fafs unabhängig von D., u. Freiburg ßattPhilippsburg ; auch Lothring. 1679 Bran­ denburg u. Dänemark zum Frieden mitSchweden gezwungen. 1681 Reunions-hammern . Ludwig nimt Strafsburg, Lu-xeinburg, Zweibrück, u. (1083 ft- Col-bert) 84 miißen Kaifer, Span. u.Schwed. die-Plätze abtreten, und lojähr.Waffen - Stil/fand zu Regensburg fr blie-fsen. i 684 Genua ; ib8ä Tunis u. Tripo-bombardirt.

Frankreich herfcht zu Lande u. Meer.id 85 Edikt von Nantes aufgehoben. it >87Streit mit Innocertz XI. wegen der Quar-tiersfreiheit der Gefaudteu in Rom. ^Daher Wilhelm v. Fmltenberg niehtKur-fürß von Köln . 1688 : Ludwig befetzt Avi-gnon u. Pfalz ; greift Holland u. Englandfür Jakob II. an. ibsgDeutfchland, Eng-land,Holland , Spanien u. Savoyen gegenLudwig. 1691 it. Louvois. 1692 die Franz.Flotte bei La Hogue vernichtet: aber inden Niederl. üegt Luxemburg , in Savoyen Catinat , in Span . Vendome. Geldman-gel in Frankreich . 1695 ft. Luxemburg .1696 Turiner Friede mit Savoyen : Pigne-rol zurück gegeben.

Schwz.

Durchreligiöfeu. politi-febe Er-bitterung1655 in-nererKrieg.(656 Fr.zu Ba-den.

1663 Al-lianz al-ler Kantons mitFrankr.SeitdemEinflufsfranzöfi-fcherIdeen u.Sitten,

1674 For-

ula

confen-

fus.

Spanien .

Philipp IV. im Kriegemit Frkr. u. Portugal .

1652 erhält Katalonien f. alte Verlaß, wieder.

1654 auchKrg mitEngl.

Portugal ,

Johann IV.

Et a- ;ganza.Enge Ver- ibindung 7mit Engl . -

1654 die

Holl, aus 1

Braßlien

vertrieben.

Alf. VI.1656, un-mündig u.

iBgyRyswicker Friede: Ludwig gabErobertes zurück, erkannte W ilb. III. v.Engl , an, und fetzte den Herzog v. Loth­ ringen wieder ein. 1700 ß. Karl II. inSpanien .

701 fpanifeher Erbfolge-KriegLudwigs für leinen Enkel Philipp gegenOc-Iterr., Deutlchl., Preufsen, Engl. , HollPortng. u. Savoyen . Frankr. ohne guteGenerale, (Vendome, Villars, Villeroidie beßen,) ohne Geld, (Chamillard Fi-nanzminißer,) gegen Eugen und Marlborough, faß überall unglückl. iyoaAuIrubider Protefianten in den Sevennen. 1705die Flotte vernichtet; 1706 Brabant undFlandern veiloren ; 1709 Niederlage beiMalplaquet. Ludwig bietet vergeblichFrieden. 1711 Marlborough geßürzt, u.Karl, der fpan. Kronprätendent, Kaiferin D. Daher

1713 \J er echt er Friede mit Engl. ,Holl., Portug., Savoyen u. Preufsen.

85 Auf-blühenderFabri-ken undManu-fakturenfurchdie ein-wandern-den Hu-gonotten.Allgemei-nere Ver-breitungdes fran-zöf. Cha-rakters.1694Neubur-gifcherErbfolge-Streit,

1659 p yrenäifiFr. durch grolseAuf-opferungen v. F>kr. u i blödü[) - niEngh erkau t. Der KrgmnPortuga auch jetzt Mutlermcht glücklich. t g 6j gelwi

reg. Jefuit.

rr 1 tt oc- herfchen.

Karl II. loo^untet c »

Vormumlfchaft feiner r

Mutter. Neidhartl. 1 f - n tjLudw. XIV. Angriff auf i ,6b3 - b , elAl -die Niederl. beTchleu-{nigti668 den Fr. mitPortugal. * Doch ver-lor Karl im AachnerFrieden .

1669 b. 1673 zu kurzerFriede für das erfchöpfteLand, Neidhard ver-jagt.

1720

1707 vonden Stau-den fürPreufsenentlchie-den.

1712

Krieg derKatholi-ken undProte-ltanten

1740

,714 R aft ade- Ba de nf eher mit KarlVJ.: Ludwigs Enkel Königin Span.; aberaufser-europäifcheßefitzungen an dieSee- um Tog-mächte, u. italifche an Oeßerr. u. Savoyen , genburg.1715: Ludw. d. Gr. flirbt, nicht oh- Land-ne Heue über fein Leben. Grofse Schul-den. Janienifiifche Streitigkeiten.

Ludwig XV. 5 Jahr alt, unter des-potiieher Vormundlchaft Philipps v. Or­ leans . «716 Jußizkammer zu Tilgung derSchulden: aufgehoben. 1717 Generalbank1718 Kompagnie vom Miffifippi durchJoh. Law'. 1720 Noch einmal fo viel Pa-pier als Geld. Die Kompagnie aufgeho-ben. Quadrupel - Allianz hindert Spa­ niens Eroberungspianeinltal. i722Ludw.mündig. 1723 ß. Orleans , der Wo!liifi.lieg. Ludwig von Bourbon crßer Mini-Iler. 1725.- Ludw, XV. Ichickt Anna nachMadrid , u. heiratliet Katharina, die Tochter des Stanislaus Lelc. Daher gegen dasWiener Bundnifs das hanniSverifehc zwi-lchen Frankr., Engl. , Preufsen, 172t,

Fleury von Frejtts erfier Minifier. 1729Vergleich mit Spanien zuSevilla. FleuryItrenger Oekonom, liebte den Frieden;

(aber als eifriger Orthodox Gegner derlanlenißen.) 1733 doch Krieg für Stanis­ laus von Polen gegen Oefterreich. 1735Wiener Präliminarien ; befiärigt 175% zuVerfailles : Stanislaus erhielt Lothringen ,las nach feinem Tode an Frankreich fal-en füllte.

1673 Krieg geg. Ludwfür Holland ; nichtlücklich.

1677 Earl mündig.

1678 Nimweger FFranche Comte u. 1niederländifcbe Fe-ßungen verloren.

684 Luxemburg anLudw., und Stillßandauf 20 Jahre.

Oropeza, Minifier desInnern, vermag das öf-fentliche Elend wenigzu mindern. Dazu689 Vierter AngriffLudw. XIV . Karl ver-liert in Amerika , in denNiederl., u 1697 erobVendome BareellonaNur in Rücklicht aufden kinderlofen TodKarls gab Ludw. 1697zu Ryswick das Er-oberte zurück.

1699 ß. Max v. BaiernKarls nächßer Erbe.Karl ernennt endlichden Enkel feiner alternSchweßer

1700 Philipp V. v. Anjou. KarlOeßerr., Sohn d. jiinSchw, macht Anfpriiche auf die Krone.170t fp a n ifch e rErbfolge - Krieg

1705 Karl v. Oeft.Katalonien . Gibraltavon den Engl. erob.

1706 Karl König in Madrid. 1707 vertrieben

1713 Vtreckter F

Philipp König; abexGibraltar , Minorka ider Aifiento an Engl Sicilien an Savoyen *7*4 Raßadter mitKarl VI , der Neapel Mailand , Sardinien ,fpan. Niederl. mit hollBarrieren erhielt.Elilabeth v. Parma 11Alberoni wollen dital. Befitzungen wie-der erwerben.

1717 Sardinien befetzt*7rg Sicilien. Aberd. Quadrupel - Allianz

friedezu

der Holl, beizutreten

Aarau ;

1717 er-neuerterLandfrie-dever-fcfhnt dieReligi-onspar-teien.Dagegenfortdau-ernderKampfdes Volk*geg. denArifto-kratism.:befon-ders inGenf.

drohte, iyau erzwangden Fr. Alberoni verbannt; Span , erhieltAnwajtfchaft auf Tos-cana, Parma , Piacen-za,

1721 Kongrefs zu Cambrai. 1725 fcbnell ab-gebrochen, u. um jQnhgeg. Frkr. zu fchützenWiener Biindnifs. Krjdroht.

1729 Vergleich zu Se-villa r Span, erhaltjetzt gleich Parma fürden Infanten Karl.1732 Oran u.Malalqui-vir erob.

1735 Krg geg. Oefterr

1736 Fr. : Infant Karlgiebt Parma u. Piaccn-za an Oeltr., Tolc. anLothr.. erhält Neapel u. Steil.

1759 unglückl. Krg mit

Engl , wegen des Af-ftento.

mexial,1665 beiMonte*Claros.

1667 abgef.von

Peter II f. Bruder.

1668 Port,als unab mhängig v .Span , aner-kannt.

1669 der1661 mitHolland ge-fchloffeneFr. bellät.Oftind.blieb vexlo*

iGSi San

Sagramen-to d«n Pot t,vom Papßzuerkannt.

1633

Alfons VI. ft., Peteruneinge-fchränkt.

Italien .

Deutfchland.

Ober-Italien .

(Jnt. franzöiRcherDiktatur.

Mai­ land

.

Spanifch.

In Sa­ voyen glänzen-<ie Re-gierung

Vice.

Am a-d aus1675 bis

i/äo-VonLudwigXIV. allein ge-febont.

Flo­ renz

.

Fcrdinand II.-reg. ifchlecht11. un-glückl.

ft. 1670.

KoJ'moIII. vonMönchengeleitet.O. Staatverfchudet.

Vergebliche VerfuebeTofc. fei-ner Fa-milie zuethalten

Vened.Gen.

Ven .

verliertim erfeenKriegemit deitTürken ;1645b. 69Kandia.

Kirch.-

ftaat.

Neapel

u.Sicil.

1696 Brafi- ens Goldgruben ent-deckt.

697 imRy sw i ch.Fr. erhieltPort, dasnördl. vomAmazonen-fluls Gele-gene biszum Yapoc.1701 fürPhilipp von Anjou .

703 gegenPhilipp uHandels-aktat mitEngl .

Joh. 11 .1705. Ma-nufaktuengehn ein.713 erhieltort. zu Ut-recht S.lagramen-co u. Beßä-igung desEtysw. Fr.lohann vonGeiftl. reg.,bauet miterlchwen-erifchemAufwandeas KloßerMafra.

1696 imTuriner Fr. er-hielt Sav.Pignerolzurück.

, 7 , 3

Mail. u.Man­ tua ößer-reicli. ;Sicil.u.Mo nt-f erratan Sav.

720 Aka-demie derGefchich-te.

722 Stroitmit denPäplten.

737 Streitmit Span.

egen S.Sagramen-durchngl. aus-geglichen.

1720

mufsSav.Sardi­ nien für Sicil,nehmen.I73ilt. inParma der far-ne/ifcheStammaus.Nachdem Ver-gleichev. Cam-brai folgtKarl ,Jnfant V.Spanien .735

ParmaPia -cen z aöfterrei-chifch.

Zu Cambraiward1720 he-ftimmi,tlafsnachdem Aus-fterbender Me-diceerder fpan,InfantKarl fol-gen füll-te.

Kaftno

ft. '1723

Ihm folgtf. zweiterSohn

JohannGafio.*735 er-hieltFranz Stephan v. Loth­ ringen die An-vvartfeh.auf Tofc.u. folgte,als Gafto

ft , 1737-

Genua von Sa­ voyen be-kriegt.1634 vonLudw.XIV.bombar-dirt,ufs fei-ner Ver-bindungmit Spa­ nien ent-fagen.

Ven . gewinnt imzweitenTürken-kriege v.tb 83 an1699 imKarlo-ivitzerFr. Mo-rea, au-fs er Le-panto.

Genua kauft» 7*3 Fi-nale.

Ven.

ufs imdi'ittenTürken-kriege v.

7*5 an,obgleichim Bun-de mitKarl VL,

1718

Paf/aro-tpitzerFr eini-ge PlätzeAlba­ nien u.Dalm a-.tiftu fürMoreanehmen.

Unverän-derterZuftandder Ver-faffun-gen undBeützun-,

Inno -cenz X.,it. 1655.

Alexan­ der VII . b. 67 ver-dammtd. Janfeniften.

1661 Ca

Itro undRonei-glionefür eine

Schuld

eingezo-gen.Vollen-dung despäplti.GebietsaberfchlechtRegie-rung, 11geilt.],Ohn-macht»

Clemens X

. 1669bis 76.

Innocenz XI.1676 bis1689.Streit mitLudw.XIV. we-gen derQuar-tiersfrei-heit derGcfand-ten inRom .

Inno-cenz XII.1691 bis1700.

Spani-fch e ProH

vinz

bis

Cle-mens XI1700 bis

wider-fprichtu. preuf«.Königs-würde !

1709 Bul le Ünige-nitus ge-gen dieJanfeni-feen inFrankr.Jeder der

ft» 1 ?!?-

pfteverlorRechte.

InnoC .XIII .1721 bis1724.

Böned.XIII,1724 b.30im Kam-pfe mitPortug.um einenKardi-nal; mitKarl VI. um Sici­ lien ; mitSardi-nien umßefet-

[70 0.

zung

gftlieher

Steilen.

Clem.

XII.

1730 b.40rnufs inAllemnachge-ben.

1713 Nenpel anOefterr.Sicilienan Sa­ voyen .

*720Neapel u. Stei-lten ftnOelierr.

735

Neap. u.Sicil. anKarl, In-famen v.Span.,darf abernie fpa-nif cheProvinzwerden.

Ferdinand III .

630 der weftphäl. Friede erjft vollzogenDoch waren die Rlgnsltreitigkeiten nichtgänzlich aufgehoben. Kaffee, Thee, Zu-cker, Tobak häufiger. Stehende Heere.Die Städte verlieren. Ferdinand III. ft.

1657*

Leopold I. 1658 i 7 ° 5 -

liebte den Frieden. G egen feinen Wunfch1663 Türkenkrieg. 1664 Friede, der denbefiegten Türken Grofswaradein liefs, umvon ihnen einen aojähr. Waffen-Stillltandzu erhalten. Anfang einer immerwähren-den Reichsverfammlimg. Unterdrückungder Reichsftädte. 1ÖÖ4 Erfurt von Mainz erob. ibbü Bremen gegen Schweden ge-fchützt. (Glühende Kugeln.) 1671 mufsßraunfehweig huldigen. 1673 Reichskrieggegen die Frzlen zur Unteriiützung Hol­ lands und Brandenburgs ; nicht glücklich.Momecuculi. 1673 Reickskrieg gegenSchweden ; glücklicher. Doch fchiofs

Ungarn .

G78Leopold einen befunden!Frieden zuNimwegen , dal* Brandenburg 1679 genö-thigt wurde, alleEroberungen den Schwe­ den zurück zu gehen. it>8* zwangen Lud-wigs Reunionskammern fall zu einem neu-en Kriege, als i 683 dio Türken Wien be-lagerten. 1634 Regensburger Waffen -Stillßand mit Frankr. Doch das Glückgegen die Türken tb 85 > <b$b reizte Lud-wig, tlafs er tbgfl die Pfalz befuute. DerKrieg gegen die Türken ging in Verbin-dung mit Rufsl. uud Venedig glücklichfort: gegen Frankr. aber, obgleich Leo-pold mit Holl., Engl. , Span , und Savoyen verbunden war, nicht fo glücklich. Deut-fche Fürften benutzen den fVnnz. Krieg,Hugonotten aufzunehmen; und der Kai-fer, 1692 an Hannover die neunte Kur zugeben.

1697 Ryswicker Fried». Deutfchl.erhielt die am rechten Rheinufer reuoirtenOrte zurück , refigione tarnen catiiolicain Itar.u, quominc eft, remanente: (nichtwie tG24nach dem weftph. Fr ) FriedrichAugult von Sachfen kaiholifch.

1699 Karlowitzer Fr. DerIvaiferge-wann Siebenbürgen und Slavoiiicn.Leopold , Gcmal der jünger« SchwellerKails II. von Span. , verlangt 1700 dieErbfolge für leinen zweiten Sohn KarlSpanifcher Erbfolge-Krieg creg.Ludw. XIV. Eugen v. Savoyen , ölten.General, hegt 1701 in Ital. 1702, 17«*3fiegen Baiern und Frzfen am Rhein , x704t 3 * Aug. ^ieg Eugens uud Marlborough*bei Hochftädt. 1705 ft Leop.

Jo fe p h I.

170(1 Sieg bei Ramillies; 1703 bei Outle-narde ; 1709 bei Malplaquet. Baiern v.len Kaiferl. befetzt ; Pfalz erhielt die baie-rifche, Böhmen dio pfälzifche Kur. 1711Marlborough geltürzt, und Jof. ft. kinder-os.

Karl VI. Kaifer 1711 1740.

1713 Utrechtei' Fr. 9 vom Kaifer erft

1714 zu Rafiadt angenommen: Karlerhielt d. fpan. Niederlande mit holländi-fchen Barrieren, Neapel , Sardinien , Maiiaiuf, Freiburg , Kahl.

1716 Türkenkrieg für Venedig , benutzt VSpanien , die ital. Befitzungen wieder zuerobern. Aber Eugens Siege erzwingen1713 den V affarotüit zet Fr. vonden Türken; u. nach dem Vorfchlage <1 erQuadrupel-Allianz mufste lieh Spanien

1720 mit der Anwartfchaft auf Tofcana undParmabegnügen. Religio ns zwifie.

1721 Kongrefs zu Cambrai mit Spanien ,1723 plötzlich geendigt; und Karl, um diepragmatifche Sanction und dieoßciidifche Gelellichaft zu fiebern* ver-bindet /ich mit dem beleidigten Philipjv, Spanien zu Wien . 1726 ewiger Bundmit Rußland . Rültungen. 1729 allerlchlols Span . Vergleich zu Sevilla , den1731 Karl an nahm, u. die oftend. Gele! lieh,aufliob, KirEnglds Garantie der pragmati-fchen Sanct. 1733 Krieg für Augaft 111 . v.Sachfen gegen Stanislaus, v. Ludw. XV.gefchützt; unglücklich. 1733 Friede:

Auguft König in Polen ; 2. Stanislaus

erhielt Lothringen ; 3. der Herz, v LothrTofcana; 4» Karl von Spanien Neapel u.Sicilien; u. ß. der Kaifer Pai ma , Piacen-u. Frkrchs Garantie der pragm. Sanct. i738_bef(ätigt.

1738 Türkenkrieg; unglücklich.

1 739 Belgrader Fr .: Belgrad , Servien , Orfowa verloren.

Oefterrei-

chifch.

Leop. 1 .1657 b.1705.

1664 Waf-fen -Stillft.mit denTürken oh-ne die Stän-de. Deut-fche Trup-pen meh-ren /ich.

Nicht-kathoiikengedrückt.1G70 Yer-fchwörung:entdecktUng. als er-obert. Landbehandelt:willkürl.Taxen,Mifshandlgder Ange-feheulten.167t Re-volutiondurch~köly* vonPrkr. u Sie­ benbürgen unterftützt.

r6Si Oe -

denburgerReichstag:Alles Will-kürlichezurück ge-nomrneu,u. alle (Jr-kund. befu-tigt. Durchf oköly:^Q3 b. 1699Türken ki g.1687 * ?nfiegreich-llen Zeit-punkt Un­ garn fürE: breicherklärt.

1690 Sie­ benbürgen erobert.

Als aberUn-garn 1698deutfeheProvinzwerden

Toll,

1701 neueEmpörungunr. FranzRagocsy,die unter

Jo-

feph I1705 b. 1711lörtdauert;erft

K arlVI erhält171t Fried,zu Szath-111 ar: Ge-neralpar-dou, BeJiä-tigung ali^rFreiheiten,und freieReligions-Übung der

Niclukä-

thöliken.

Holland.

1722 pfa-ftmat. San-crion v. Un­ garn garrtirt.

Krieg mit PortugalHoll, will die Landarmee abfehaffen:Wilhelm 11 . dageg.läfst 1650 fechs Df-putirte gefangen nehmen, und die Armee?niclit abgedankt,ß. 6. Nov.

1651 d Statthaiter würde auf-gehoben. 1652 vKromwel angegriff.7 Schlachten in 2Jahren: Martin Tromp uiidRuvter.!Ö54Fr. Ausfehliefs ungsakte alte;oranilch. Prinz, v dStatthalterw. Joh.de Witt Grofs-lenlionär. 1660 Ko­ penhagen geg. KarlGußav gefchützt.itibi Bralilien an Portug. verloren: aberfortdauernde Eroberungen in Oßindien1665 RachkriegKarls II. von Engl. t666 Niederlage derHoll, bei Vlie. 166;Ruyter auf d. Themfe; dieFrzfenin denNL. Fr. zu Breda ,und 'Rripel - Al lianzmitEngl. u. SchwedEdictum perpetituptgeg. die Statthaltertchaft durch Witt. -Als aber 1672 Ludw.XIV. mehrere hoi).Provinz, erob., wirdWiIhelm IIIG eneraikapit., bah ;Sitatthalter. Witt vVolke erm. Hollandgliickl zur See.

1674 Wilh.. er bl.Statthalter vonHoll , Seeland, (Liddern, Utrecht , Übervflel. Fr. mit Engl1L78 Fr zu. Nim­ wegen : Holt er-It alles Veilornezurück.

'8 8 W ilh.III. durchbol!. Flotten u. GeldKiitiig v. Engl . Da-her 1689 b. 1697'Krgmit Frankr ohne Gewin n. Der Handellitt, und das Landward verfchuldet:abe r Regierung ge-ordnet; Flotten undLamdheere in Anfehen.

England.

1048 das Parlament von Kromwel verjagt. Friedeib 49 3 °. Jan. Karl I. enthauptet. Wilh.

Karl II von Schott!, u. Irland anerkannt, Gr1650 u. 1651 gefcblagen, flieht nach Frkr.

1652 N av i g a t ions ak te um Holland ; ^656 g£W.'angreifen zu können. j'

1653: das Barebone - Parlament aus lauterHeiligen : im December

Ol iver Kromwel Protector derdrei Nationen. 1654 Fr. mit Holl. Gegendie Unzufriedenheit im Volke u. Parlam. lichertfich Kromw.durch Soldat, u. Spione.

1655 Krieg mit Frkr. gegen Spanien . 1656auch das neue Parlam. beßritt KromwelnErß. 1658.3 Sept. R.ickard Krom-wel mufs 1659 22 - f e ' n^ n,t wider-

legen. Das Rump - Parlament verjagt,

Georg Monk. aus Schottland in London .Pyrenäifcher Fr. gewinnt Dünkir­ chen und Jamaika .

1660 Presbyterianer im Parlam. 8- Mai.

Karl II . König. Amneftie. Clarendonfchützt Nationalfreiheit. Wiederherfieliung der bifchöfl. Kirche, Einfchränkungder Prefsfreiheit, u. 5 000 Soldaten fichernden Thron. 1662 Dünkirchen an Frankr.verkauft. 1665 Krieg gegen Holl., ob esgleich die Ausl'chlieisungsakte aufhob.

1666 3. Sept. grofser Brand in London .

1667 Ruyter aut der Themfe. Fr zuBreda.

England gab Surinam u. erhieltNeuyork.

Tripel- Allianz, d. Volk zu gewinn.: dochiSyoheimlicher Sund mit Ludw. geg. Holl,u. den Proteßantismus in Engl . Dazu dasCabal- Minißerium, (Clifford, Afhiey, Bu-. kingham, Arlington , Lauderdale.)

1672 Krieg gegen Holland .

1673 allgemeine Duldung widerrufen , umSublidien zu erhalten. Alhley Opponent.

Teß-Akte. 1674 Subfidien geweigert. Fr.mit Holl. Karl, heimlicher Katholik,mufs, ohnehinlängliche Gewalt, gegen dieFettigkeit des Parlaments uachgeben.

1 679 : der kathol, Herzog von \ ork von derNachfolge autgefchloßen. Habeas- Cor-pus- Akte. 16,«t Parlamente aufgehoben: ,

Irl reg. willkürlich. Die nordamerzka-'f' °tjemnifchcn Kolonien blühen auf durch die S e2 'VUngen,Quäker. ( G. Fox. )

.Preu-

fsen.

: er v. Schwe­ den , und

'1647 auWe-

lau v. Polen Preußenals erbl.fauoerancsHerzogth.;Lauenbuigund Bütowals polni-fche Lehen.1660 im OH-vaer Fr.beltätigt.1663 Ver-gleich mitd. Ständen.Die Arifio-kraten nai hu. nach ge-zähmt ; diePrivilegienvergeffen :denn d. Re-gierungenwar. kraft-voll, ge-recht u. gemeinnützig.Doch bliebPreufsenProvinz desKurfiirft. v.ßrandeub.1672 Hol-land unrer-ßiitzt gegenLudw XIV,673 zu d.Vergleiche

1675 Siegbei Feh r-be il inüber

Schweden ,muls aber,vom Kaiferverlaßen,

1679 im Fr.zu St, Ger-main alleEroberun

1700 Theilungstrak-tat über Spanien .170 t Rüfimig gegecLu.dvr. W. fi. 1702Holland ohneStatthaltcr.

1 Vilh. Frifo wardnuir in Geldern undFrüssland anerkaurnHe infius aberver-föifU den Krieg leiderifchaftlicher faß,als Eugen u. Mavl-boroufh. Doch ge-wann Holland

1713 im U tr ech-ter Fr., und 1715im Barriere-Traktat nur eineReihe Fettungen inden an Oeiierreicbübergebenen NL. Seitdem Holland ohnmächtig, baldunter englifch,, baldu ni ter franzöfifchemEinflüße.

Jakob II. i6<55. Katholik.

1686 Dispenfation v. Tefi u. holieKirchen-kommifttou. i6g8 allgemeine Gewißens-treiheit zu Guntten der Katholiken.

10. Jun Jakob ein Sohn geboren. Ge-rücht, der Sohn fei untergefchoben.

1. Nov. landet Wilh. v. Oranien, JakobsFochtermann. Jakob flieht nach Frankr.

lügt) Wilh. III. König, nachdem er dieBill of rights beßät. Krg mit Ludw.XIV. geninPom-

' - sTir.n. 1..1 1,_.t 1 - meru 2U _

rück geben.Seit i 685bevölkert erfein Landdurch Hu-gonotten.Fr. III.IÖ88-

1694 Halle

Univerßtät.

17:19 garantirt Holl,die pragmatifcheoatictio«.

öt)o u. 1691 liegt Wilh. auch in dem katholIrland . 1692 fiegt Ruflel bei La Hogue.:694gröfsere Steuern zur Tilgung der Na-tioualfchuld , erheben die Königsgewalt:dagegen gewann das VolkPrefslreiheit und3jähr. Dauer des Parlaments. Bank.

1697 Ryswick er Fr.: Wilh. III. v. Ludw.anerkannt. 1699 Unterhdlungen mit Ludw.über Spaniens Theiiung. Doch mufs Wilh.das Heer entlaßen. Als aber Ludw. denSohn Jakobs H. als König v. Engl , anerk..1702 Volk u. Parlament eitrig für denfpanifche n E r bfo l ge - Krieg.

Anna 1702 bis 1714.

Marlborough fiegt nn Felde, u. feine Ge-malin regiert die Königin.

1704 Gibraltar erob.

1707 Ewige Vereinigung Engl. u. Schottl.zu einem Reiche: G r ofs - B ri t annien

1711 Marlborough (Whigs) geßürzt.

1712 die Engländer trennen fleh von denOeßerr.

1713 Utrechter Fr. gewann von Span .Gibraltar , Minorka u. den Aifiento auf 30Jahr; von Frankr . Neu - Fundland, Neu- Schottland , Hudfousbay ; u. Dünkirchen verlor Fettung u. Hafen.

Hannover 1714.

Georg I. folgte nach derSucceffions-Akte v. 170t. Freund der W higs.

1715 Jakob in Schottl. gefcblagen, verän-lafst 1716 7jühr. Parlamente und flehendeArmee.

Gr ofs es Anfehen Englands inEuropa .

Quadrupel-Allianz 1718 befchränkt Span.Religionszwift in Deutfchland verglichen.

1720 Allianz mit Schweden gegen Rufsl.Das irländilche Parlament unterworfen.

1725 hanniicerifches Biindnifs mit Frankr.u. Preufsen dem Wiener entgegen gefetzt.Robert Walpole , Finanzminifter, be-zahlt Schulden u. vermindert Taxen.

Georg II. 1727 bis 1760.

172.7 b, i ?39 England in allgemeinem An-fehen ohne Krieg. Innerer Wohlfiand.Die nordamerikan, Kolonien gedeihen.

739 Krieg geg. Spanien , Von den Kaufleu-ten erzwungen, den Schleichhandel inAmerika lomreiben zu können.

Polen .

Joh. Kafimir16 ;8- Die KoJakenvon den Rußen un-terßützt.

1652 Liberum Vete.

1654 die Kofakenfetbfi von den polni*jlohen Grofsen unter-, 1 *ßützt.

>655 Krg mit Schwe­ den u. Ragoczy vonSiebenb.

Socinianer vertrieb.

iCi6o Fr. zu Oliva:Eßhland u. Lieflandan Schweden ; Preu-fsen unabhängig,

Der Krg gegen Rufsl.gleich unglückl., da664 b. 1666 der Kggeg. den eign. Kron-marlchall Lubornirs-ky kämpfen mufste.

1667 daher rgjähr.Waflen-Stil'ß zuAndrußow : Rufs),erhielt Smolensk , Se-verien. Tfcherni-gow, Ukraine jen-ieil d. Dneprs, u.aufzwei Jahre Kiew

1668 Kafim.dankt ab.1669 : Mich a e l

Tho m . Wifnio-wicky mufs Koniwerden, u. dasGefetzgeben: kein Königdürfe abdanken.r672erob. die TürkKaminiek, u die Hoheil üb. d. Kofaken.

Joh. Sohleskyfehlägr 1673 d. Türk,bei Choczim, kömmtauf den Thron 1674,u. gewinnt 1676 zweiDrittheile der Ukrai­ ne Den Türkenfurchtbar.

ib83entfetzt erWien.

Von jetzt an fiel leinRuhm auswärts ; u.Geiz machte ihn der-Unterlhan. verhaßt.

!Chriftina verfchwendeteund drückte Bürger und

Schweden .

Bauern.

1654 übergab fie die Reg.au Guß. Adolfs Schwe-fterfohn, (ward kathol.,u. fi. 1689.)

Karl X . Guft. v.Zweibrück, zieht diever-fchenkten Krondomäner:wieder ein.

Sein Krieg geg. Pol. reiztDänem .» Holl., Preufs.Rufsl. 1656 Vertrag mitPreufs. 1657 durch ei-nen kühn. Marfch v. Polnach Holfl. u. über dengefrornen Belt gewinnt er1658 ina Roeskilder Fr,Schonen, Bleckingen,Hailand, Bahus, Dront-heim, Bornholm . - Docherob. er 1660 Kronburg »u. belagert KopenhKarl XI v. 1660 bis1672 unter Vormundlch.

1660 Fr. zu Olivagewann Lief!, v. Pol.Fr. zu Kopenhag. befiä-rigt den v. 1658

1661 Fr. zu Kardis mitRufsl., beßätigt den vonitolbowa. 1668 Gliedder Tripel - Allianz gegenLudwig XIV .

Durch franzöfifches Geldgewonnen

1675 Krieg geg. Branden­ burg und Dänemark .

1679 rettete nur LudwigsEint, in Wefiph. das ver-lorne Pommern . rÖgoirongüt. wirklich einge-zogen : der König reich,,1. nach u. nach lbuveran.Doch Schulden bezahlt,Handel u. ManufakturenMühn , Armeen u. Flottein Anlehen.

Friedr. III.

1 648, darf dieReiclisräthe nicht! etzen.

651 Ulfeld ge-Itürzt, Unglückli-che Kriege gegen

Karl X . 1657,>658-

Roeskilder Fr.Neuer Krieg ib58-

1660 Kopenh. Fr.Dänem. verlorviel. Daher er-hielt Friedr. auf-lern grofsenReich stage,öbo unum-fehr Unkte Ge -w a lt mit derErblichkeitfeiner Kronein männl. u. weibl.Linie. Er fi.1670.

170118- Jan,

Friedrich I.

König inP r e ufs e nnimt Theilan demfpaniichenErblolge-Kriege.

Friedr.Wilh. I.>713 ge-winnt im:Utrecht .FriedenGeldern udie Souve-ränität überNeufchatelu. Vallang.

1715 Bundgeg. Schwe­ den .

720 Frie-de: gewannStettin undPommernzw. d. Oderu. Peene,nebft Wöl-fin u. Ufe-dom.

1732 Preu-fsen durchSalzburgerbevölkert.

Fr. Wilh.bildete zu-erfi diepreufs. Ar-mee, und(ärcmelteeinen an-feli ttlichenSchatz,lt. 1740.

Frdr. Aug. II.1697, Kurf. v. Sacht.Gefetz: der Königdar! für fich u. feinHaus keine Güterer-werben.

699 Karlowitz.Fr : Polen erhältKaminiek, Podolieu,Ukraine .

1700 fchwedi-feher Krieg.

1704 Stanisl-Lefcinsky Königdurch Karl XII .

1706 Auguft II. zuAlt-Ranßädt abgef.(Patkul )

1709 nach Karls Nie-derlage bei PultawaAuguft wieder Kg;doch alle fach ElchenTruppen entfernt.

1720 der OlivaerFriede beßätigt.Unruhen im Innern.Der König, eifrigerKatholik, verfolgtdie Disfenters mitGraufamkeit, undfirebt nach Souverä-nität,ß 1753 .

Frdr. Aug. III.von Sachfen, König,durch ruß. Truppengegen S tanis lausLefcinsky, denLudwig XV. unter-iiüt/.t.

735 Wiener Friede'Stanislaus bekamLothringen .

Aug-uft III. bliebKönig, doch ganzunter ruffifcher Lei-tung.

Karl XI. fi. 1697.

Karl XII 15 J- alt,

als mündig anerkanntSeine Jugend reizte-emark, Rufsl., Polen .

700 nordifchcr

Krieg- Dänem zumTravendahler Fr ge-zwungen, noch 1700.

30. Nov. 60000 Rußen beiNarva geichlag.

1706 Alt - Ranftädter Fr.mit Aug. II : er mufs derpoln. Krone entlagen, u.Karl ernennt den Stanisl.Lefc. zurnKge. 1707 geg,Rufsl., 1708 durch d. Ko-faken getäufcht, 170929.Jun. Niederl. beiPultawa. Karl flüch-tet zu den Türken. Dä­ nem. , Polen , Rulsl. er-neuern ihr Bündnifs. DerTürkenkrieg 17:0, 1711half Schw- nicht. 1714erfi kam Karl wieder infein unglückl. Reich.1715: Preufsen ü. Hannö-ver treten dem Bunde geg.Schw. hei. Aber Peter I.wünlchtMekelnb. Zwiftunter den Alliirten. 171gBund Karls XII mit Pe-ter (Görz ), als Karl 11.Dec. vor Friedriihshalltodt gefunden Ward.

Ulrike Eleonore ,Karls jung. Schweller, v.der Natioti gewählt:tritt 1720 die ganze Regie-rung ihrem Gemal ab.

F riedri ch VonHeffen - Kaffel,Das Reich Wahlreichnach Famil.: d Stän-de bilden den Souve-rän. Fr.: 1. Englanderhält Bremen u. Verden für x Mill. Thlr. 17I9;

2, Preufsen Vor - Pom-mern für 2 Mill. Thlr.1720; 3. Dänem . 600000Thlr.; 4 - ' 7 2t f' - - zu

NyJ'tädt: Rufslanrl er-hielt Liefland , Eßhland,Ingertnaunl., Wiburgs-lehn , und einen Theil vKarelen für 2 Mill. Thlr.Schwedens Hei' -fcha ft im Nordengefzürzt. Dazu inne-re Kämpfe der ariliokr.Parteien, der hormifclienu. gyllenborgifchen,(Müt-zen u. Hüte.) Diefe lie-gen. Handlung befördert,731 oftind. Gelellichaft,Juftiz verbeßert, Wißeti-fchaften unterßützt: Lin-, Haßelquiß,

Dänemark .

Rufsland.

ehr. V. voll-endet die Souvejänität; gewinnt1676 Oldenburg gegen Holltein-Goitorp; und er-zwingt Souveräni-tät über Schleswig .Daher verbandfich Holflein-Gott mit Schwed.und Ludw. XJV.gewann durch ei-nen Einfall ins Ot-denburgifche dengottorpifchenPrinzen Souverä-nität über Sohle«wig, u. denSchweden das Verlornewieder. Aber 1682Bund mit LudwXIV. Und 16,84Schleswig mit derKrone vereint.Dagegen 1688 Altonaer Vergleich:Engl . Und Hollfetzen Holflein -Gottorp wiederein ; und dielesergiebt fich infchwed. Schutz,als Chriß. V. fichmit Pol. verband.Chriß. V. ß.id 99 -

Fr iedrich IV.griff 1700 Gottoxpan; aberSchwed ,Engl. , Holl.zwin-gen ihn zum Tra-vendahler Fried.

löogBündnifs mitPolen u. Rufslandgegen Schweden ,Schleswig befetzt.

1720 Fr. zu Frie-drichsburg :Schleswig mitder Krone vereint,ohne dals die got-torpifchen Prin-zen ihre Anlprü-che aufgebeni1726 Handel mitHamburg aufge-hoben.

it 28 grofser Brandin Kopenhagen .

Chriftiän VI.< 73 °-

1732 afiat. Gefell -Ichaft.

<733 St. Croix ge-kauft.

1736 Handel mitHamb, eröffnet.Das prächtigeSchiofs erbauet;aber die Fröm-migkeit des Kö-nigs fchadet demVolke,

Alexei feit 1645.

1654 Theilnäbme amKofakenkriege gegenPolen .

1657 Krieg geg. Schwe-dexi, nicht glücklich.

1661 Fr. tu Kardismit Schw. beitätigtden Waffen-Stxliß.von Stolbowa.

1667 x3jäbr. Waffen-Stiliß mit Polen zuAndrußow gewannSmolensk , Tfchemi-gow u. Severien,

1671 Empörung derKofaken, und Türken-krieg:unter

Feodor III. , 1676bis lüg 2 > t6go geen-det : die Türken muf-fen die Ukraine auf-geben ; die Kofakenunter Rufsl.

Durch einen Aufruhrder Strfelzi, geleitet vonSophia, 1682 Iwanu. Peter Zaaren..Sophia, Verbund, mitGallizin, macht Pla-ne zur Aifeinherichaft.

PETER 17 Jahr alt,verjagt 1639 Beide,mpo Krieg gegen dieTürken.

tt>97 dttrchreift PeterEuropa; von einemAufruhrs der Strelzi zu-rück gerufen, vernich-tet er das ganze Korps.1699 gewann er vonden Türken AfoW uHandelsljciii auf demalowlehen Meere.

-00 Krieg gegenS chw e den t-oo oBußen v. 8 u o°Schwed.gefcblagen.

Infanterie neu einge-richtet.

702 Ingermaünlanderob.

03 Petersh. angelegt.1707 kam Karl XU. ausdem befiegten Polen .1709 grofser Sieg Pe-ters (Menzikof, Bau-er) bei Pultawa.

1710; 'Die Pforte erklärt Krieg. Aus derGefahr «m Pruth jyxtrettete ihn nur deralch erkaufte HuffierFr. Afow den Tic keiigegeb. Fortgefetzte Er-oberungen v. Schwed ,als Peters Plane aulMekeinburg ihn171g mit Karl Xll. ver-banden. (Peter läfstleinen einzig.Sohn ent-haupten.) Karl ß.Peter vor Stockholm .iv2i NyftädterFr.: gewann Liefland ,Eßhland, Ingertnanni.,und Theil v. Karelen.Heil. Synode 1722 : je-der Regent kann dieNachfolge willkürlichvergeben.

1722, 23 Krieg mit Per-lien gewann Daghe-tian, Schirwan, Gilan ,Derbentin, Baku ,Handelsplane V. Oßin-dien nach der Oltfee.Manufakt., Wifferjfch.ft- « 7 2 5 -

Katharina I. ,lurch Menzikof reg,1726 Wiener Bund.

Peter II. 1727 bis1730. Menzikof in Si­ birien . Dolgoruki.

Anna Iw an oiv-na .- Kapitulation kaf-lirt, reg. unumfehränkt.Biron. Oftermann.1732.Peters Eroberun-gen den Perfern zu-ück gegeben,

733 Auguft König lnPolen.

735 Krieg gegen Tür­ kei . (Münnich.)

17371 Biron erhältKurland ,

740 den Türken alleEroberungen wieder-pgeben.

Türkei .

Muh. IV. 1648lebte im Harem,hatte aber kriegerl-Iche Grofsveziere.

Muham. KiuprlHzüchtigt Ragoczy vSiebenb., u. erob.lObo Peterwaradein1661 Achmed Kiupr.befetzt, die Janit-fcliaren zu befchäfti-gen,

16, 3 Neuhäufel. Ge-fchlag. erhält er1664 vom friedlieben-den Leopold Grofs-waradein und Neu-häufel.

1669 Kandia vönVe-nedig eiobert.

<Ö72 unterwerfenfich die Kolaken.1678 geg- Polen dieHerfchaft üb, dieKo-faken behauptet;1630 gegen die Ruf-fert Verloren. Ge-reizt v. Ludwig XIV ,u. Töküly in Ungarn zog KiupriliihS3 vor Wien. - Diemifslungne Belagerveranlaßt ein. Bundzwifch Oeßerr., Po­ len , Venedig . DieTürken gefchlag. beiMobacz 1687. Un­ garn verloren. Ver.e-tian. erob. in Moreau. im Archipel.

1687 Muham IV, ab-gel. (fi. 1692.)

S o 11 m an II, d er4o.lahrim Gefängniife war.

tfi88 Belgrad verlor.1690 wieder erobertdurch Muß. Kiupr

Achmed II.tfa'91 bis 1695.

1692 Grofswaradeinverloren.

M uft afa II.,kriegerifch.tbgb Alow Verloren.1697 bei Zentha gelebiag. Siege <lerPranzof. in den Nie-lerl. retten d. Tfiik-t(>99 Fr zu Kar-owitz: 1. Sieben­ bürgen u. das Landzwilchen Donau uudFheifs an Leopold ;i. Morea an Vened.;

3. ein Theil von Po*iolien an Polen ;

4. Afow an Rufsl.

Achmt d III.

1702 durch dieJaoit-lcharen Sultan .

17*0Krieg geg. Rulsl.1711 Fr. am Pruth ge-wann Afow. Beweisder Ohnmacht deiTürken war, dals fiedm fpan. Krieg nichtbenutzten.

1715 Morea den Vc-net genommen. Da-her Krg mitKai-lVI.Niederlagen durchEugen.

17iR Fr. tu Paf-farowitz: l. Mo-rea blieb denTiirk.;2. Plätze in Albanien und Dalmatien denVenetian ; 3 - Bel­ grad

, Temesw-, W al-lachei bis zur Alutaden Oelireichern.1729 perlifch. Krieg.Wegen der AuflagenEmpörung.

Achmed T730 im Ge-tiingniffe.

Mahmud I, ausdem Getäugniße äulden Thron.

1736 Fr, mit PerfieiiKrieg mit Rufsl. nn- :O elterr D i e R uff ei;fiegen u. erob : aberdie gefchlag. Oefier-reicher müfieu173g im Be/gi aderFr Belgrad, Service.Wallachex; u. Rulslmuls Afow zurückgeben.

jahi-en. C.

1646

lG 5 q

und

1660

1668

1678

i 685

1697

1700

Heg.

1713

und

1714

1720

1740

1 o