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Weltgeschichte in Tabellen, nebst einer tabellarischen Übersicht der Litterärgeschichte / von G.G. Bredow
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Zwölfte Tabelle.

Gefckichte der vornehmfteu aufser-europäilchen Volker.

i

Perfien.

Indien .

China .

J-.p:tn.

1. Reich der SaJjaniden226 bis 651

2. 651 erobern die ara-bifchen Ckalifen auch Per-lien, als Theil eines Reichesvom mittelUindUchen undkaspifcheQ Meere bis zumIndus. Nach und nach aberzerfiel dieles grolse Reich,und feit goo entzogen liehauch Theile Perilena unterunabhängigen Statthalterndem Chalifen v. Bagdad.—Am berühmtelieu lind die

Gciznavidcii aus türki-i'chetn Stamme in Cho-rafanumiooo; und die

Seldfchjukcn , die um1050 ganz Perfien beher-feben.— Um nooreifstfich von ihnen wieder

Muhamed los, und Itifretdas Reich van Karififern , Ch 0 iv a resmier,das fich bis 1200 weitnach Welten hin aus-breitete.

3 - Dfchengis Chan >der Mongole, erobert um1220 auch Perfien. Schon125Q aber wird es wieder eineignes Reich, Iran genannt,unter Dfchengis - Chan» En-ke?, Hulahu-Chan, der fei-ne Herlchaft bis ans mittel-ländif» he Meer ausdehnte.Seine Nachkomm, behaup-teten (ich bis 1335* da Iran In mehrere kleinere Theilezerfiel, die erlt Tlmur umt^oo mit feintrn ungeheue-ren Reiche wieder vereinig-te. Aber vvieTimur todt war,bemächtigten lieh Peißens

u. der angrenzenden VY efi-iänder

die Turhomannen , erlidie vom lchwarzenHammel 1420 bis 14Ö8;dann die vom weifsenHammel, (Ufong Hal-fan,) 1468» bisAIurad-Bog um T500 gegenlfmetel S(fi fein Reichverlor.

4. Verficn unter denSofi feit i 5 °°* Anfangsnicht mächtig genug, denangreff'end**n Türken u Tärtarn zu wide/Beben, wurdenmehrere Provinzeu vom Rei-che getrennt Um 1600 ver-effffgte Schach Abbas derGroße , (i 685 b* 1629, Upa-hanRelidenz,) das gelamm-te Reich wieder, und führtedespotilche Regierung ein.

Sain Mirza feit *(»29glück!, geg die Türk.—Abbas ll 1642.— So -

liman I0t>6.

Hujdin feie ifio 4 * MirWeis, Anführer derAfghanen, erwirbt lieb1715 eine n grols. Staat,u. "Perfien theilt fick ir>zwei Reiche. 1720 aberwerden die Afghanengänzl. vertrieben durcheinen turkomanuilcherGeneralA ‘adir, derfi« 1dafür 173b lVlbil zumperfifch.Schach erhebt.Er hat (ich durch feineSiege über die 1 ürkenberühmt gemacht, erm

1747.

Seitdem wird Perfiendurch innere Kriege zerrüt-tet, und mehrere Provinzenhaben lieh- unabhängig ge-macht- Der Haupt- Chanblieb Kerim, anfangs alsMinilter d. Schachs liinail ;

v. 1760 b. 1778 lelbft Schach[hm folgte fein Sohn Abu}Fat , aber nur bis 1781- Esentbanden iunere Kriege:fclmeller Wachfel der Regenten. Seit 1797 rpgieriBabr, Neffe desVerfchnitte-neu Ali Mahmud, der feineHerren bekriegte, über dengiofsten Theil Perliens.

t. DiegrolsenEroberungend, Mongolen unter Dfchengis-Chan und feinen Nachfolgern1200 b. 1230 trennten fich baldin vier Chimäre: Kaptfchak ,hau , China n. Zagatai, wel-ches die 17 id -öftli' hen LänderA/iens u. Indien zum Theil um-lafste. Von hier erhob fich um1369 Tlmur oder Tamerlan ,ein Unter-Befehlshaber, der,ohne Chan zu heilseil, das gan-ze Zagatai regierte, und feineEroberungen bis zur Donau ausdehnte. — Doch feinReich zerfiel noch' ichneller,gleich nach 1400, u. Timurs Nachkommen wurden faft ein-zig auf Indien eingefchriinkt.

2. Babur , ein Nachkom-me 'Timurs, fuchtc ein neu-es Reich zu gründen, 11 wardum »498 Stifter des Reichesder Großmoguln f von unsHindofian genannt, mit derReüdenz Delhi.

Humajurn erobert Bengalen.1350. — Akbar d. Großeerobert Gnzurate 155b.—Seürn Jehangir 1603.gfütkiicii in auswärtigenKriegen, aber in heßän-digemStreite mit den Gro-fsen und leinen Kindern,wird 1658 V. feinem SohneAurung Zehe abgeletzt Erwar graulam, aber ein gro-fserKtieger. m faft dieganze Haibinlel dielleits desGanges gehörte il m.

Seine Nachfolger feit 1707.fcbwache Füil-ten, wurden vonJen Grofsen gefetzt ti wiederverftofsen ; u. einzelne Völker,dteSeiks, u. befonders die Ma-rotten, (die ohne dies nie ganzbezwungen waren, ) wachtenfirh unabhängig. Ja, dielezwangen 1*39 den Chan AIu-harned zum Tribute ; und daiudels andere ahgefaihme Statt-halter den perfihhen SchachKuli zu Hülfe riefen, ward da.«ganze Land ausgeplünderf, u.mehrere Provinzen wurdendurch den perfifchen Siegerdem Reiche entriffen. DieleUmitände benutzten die Statt-halter, u esentßanden allmalig vieJegrofse u. kleineRpgen-ren : der Nahob von Awd, derSubah von Dekan. derNabobvon Karnntik, der Sultan vonBengalen, der Sultan von My-■ore, der Peihlrwa der Maral;en, u f. w. Der Großmogulblieb faft ganz ohne Anfehen u.Macht. Schach Allum füllte1760 in diefer Würde folgen.Von den Alaratren vertrieben,floh er zu den Engländern, tratihnen die Hoheit über Benga-len, Bahar u. Orixa ab 1765, u.eroberte 1771 Delhi wieder.Doch die Maratteis, heimlichvon den Engländern aufgemtm-: :rr, fingen bald neue Unruhen»n ; der unglückliche Allumward gefang. u. geblendet 1782,11. die AJaratten Jierfchen umDelhi. -— Neben ihnen erhoblieh ein grofs Eroberer, HyderAli , der von Mvfore aus ein■«rofses Reich lüftete, das dermglifchen Kompagnie Gefahrdrobete. Diele beläfs feit 1763einen anfehnlicben Theil vonOßindien ; und europäilcheKriegs kun 11 ,Sr'bla uh eit u.Uep-pigkeit hatten die benachbar-ten Fürften nach und nach vonihr abhängig gemacht. 1792verband lieh die Kompagniemit einigen andern Füllten, u.das grolse Reich von Myloreward um ein Drinheil verklei-nert. Endlich iÜ durch die Er-oberung von Seringapatnam,1800. am 4tcnMai v und durchden Tod des Sultans TippoSa-heb, Ali’s Sohn, das ganzeReich mir. leinen Schätzen denEngländern Preis gegeben;denn 131h geogr. Quadrat-Meilen nahmen lie für lieh ; u. deriieueRajah v. Myfore, wie derNizam v, Dnkan, die den RaubTeilten, lind von ihnen ab-hängig.

Die Kalte der Hindus ver-dient hier noch besondere Auf-merkfainkcit.

China , von den Einwohnern feibft Tjchong-hue , Königreich der Mitte, ge-nannt, hat erlt einiger Malsen gevviffe Geich Lebte feit dem jten Jahrh. vor Chr.;Sagen aber und Fabeln, in welchen die Zahlen eine Chronologie geben> die alleGefchichte und Wahrfcheiniichkeit überfteigt, in denen indels der Fortgang derLebensweifen und Erfindungen deutlich üi.

t Puon- hu, der Chinefen eriter Menfch* — Titn-hoang'- fchi , die Kaiferdes Himmels und zehn Regentenfatnilien nach ihnen, die zufammen über iouMjI-lionen Jaiire herfriien. (Das goldene Zeitalter.)— l)rr letzte\ii F0 - h i, Sohndes Himmels , Erfinder der Jagd, (Nomade,) der Alulik, der Buchltaben, undUrheber ordentlicher Ehen Ihm, oder vielmehr ieiner Familie, folgt Sohin’- nong.drr himmlische Ackermann; dann Hoang - ti, Kailer der Erde, unter dem vielemathernatijeke Erfindungen gemacht werden.— Unter den nachfolgenden U-ti,rl i : fünf Kaffern. lind die beiden letzten,Tao und Sdhiin , noch jetzt als Ehren-namen guter Könige gebraucht.

2. Von jetzt au ungefähre Beftimmungen nach Jahren*

Die Familie der Hia 2207 bis 1767 vor Chr. J a> der StiFter, iit Sohn einermenfehiiehen Alutter und eines Sterns.

Die Fam. Schang 1-67 bis 1122 beginnt mit Tfching- tang, einem edeln u. wei-fen Regenten, endigt mit Schetu-fin , einem chintlih hen Sardanapal.

Die Fam, Tfckeha 1122 bis 236. Ihr Stifter fVuwaug J0II nach Einigen VonWelten eingewandert lein und Kultur unter die Chinelen geb/arhr habenUm 1100 foll der Kompafs erfunden lein. — Bei dem 5 {en Kader dieler Fa-milie, er Ih 947, endigt das Schn - hing, das Buch der Urwelt, das diele äl-teilen Sagen zum Theil, mit vielen inoraiilchen Betrachtungen unrerinihlu,enthält. — Seit 771 iit China in viele kleine unabhängige Staaten getbeilt.und diefe Zeit heilst daher auch die Periode der Breitenden Könige 531 bis478 Kong - Ja - t fee im Königreiche Lu, Verfafler des Sclui-king (?)Bei den immerwährenden Kriegen waren endlich 70 veilchiedene Schriftartenentftanden,

3. Die Fam. Ta-tfin 256 bis 207 vor Chr. — Schi-hoang- ti vereinigte eudlieh China wieder zu einem Reiche 24", liefs alle Bücher verbrennen urndieErinnerung an altere Zeiten auszutilgen, und verband die Mauern der vitdeukleinen Staaten zu der grofsen Grmzniauer gegen die rauhenden Tartarn imNorden. Üodi das Reich zerfiel unter feinem Sohne wieder ui viele kleineStaaten, welche Liehu - pang* Stifter dc-r

Famil. Han t 207 vor Chr bis 220 nach Chr., wieder vereinigte. In dieferPeriod« fcheint die innere Vertäflung der Chinelen mehr Feltigkeit erlangt zuhaben, lie fingen an zu erobern, eröffneten um 120 vor Chr Handelsverkehrmit Indien , lernten Peilten und das weltlb.here Alien kennen, (23 belet/t rhuKaifer von China den Thron in Samarkand , 11 fchicken Völker von KaptlchakGefchenke.) und Juden kamen nach China . Man Ipri* ht lelhft von Kenm-nils der griechifrlien Geiehrlamkeit. ■— Unter Wtn-ti 1 - um 130 vor ChrPapier aus Bambusrohr Bart Baumrinden und Blätter. .

Bald nach Chr. Geb. eriireckte iith das elüne/ihhe Reich Von Korea bis zumOBirieere, und die kurzen Unruhen in der regierenden Familie fcliad* j ren demLande nicht. 24 nach Chr. kam eine neue Linie der Han auf den Ihren , wel-che die chioe/ifchen Eroberungen noch weiter ausbreitete b5 nach Chr, kam dieReligion des Fo aus ludien nach China . 74 liegt eine chinelilche Armee untpr.Pan-rh hao in der kleinen Bucharei . lchläg: 7S die Völker von K.tptbhak. unddringt bis an den kaspiiehen vSee 97 gegen 'Ta - tlin , d. i. : das römifche Reich.Seitdem Veikehr mit den Parthern. iöf> Khickt (isntun von'Ta-LÜn, (di:Antoninus Philof. von Rom, ) Elepbanten/.dine und Rhinozeroshörner An den Kaifer von China als Gefchenke (??) Seit t8ü rntüanden Unruhen.^ \ erichnittene re-gierten, Statthalter empörten /h h, und das Reich zerfiel in mehrere kleinere.

4. Von 220 bis 230 belfandeii drei Reiche. (San - kuc.) der Scho - hang bis

263, der Goei im Norden bis 265, der V im Süden bis 230. neben einander 2R0vereinige Yen, ein General der Goei, ganz China wieder und fidreie die? Familieder TJin 263 bis 420. Doch vermochte auHi diele nicht China zitfammen zu hal-ten; iondern feit 58b bildete li< h iiuNoiden ein eignes Reich unter unarifcher(Jberherlchafr, das wieder in kleinere zerfiel, 38 Ö 55^» uml ieit 420 war ein

neues Reich im Süden, wo nach und na« h fünf Familien. (U-l'd.J berichten bis589. Häufiger Verkehr mit Ceilon. 589 wird Kien Stifter einer neuen FamilieSui, die bis 617 China als ein Reich beherfchte. — Die Chmeien dürfen keineGewehie tragen. Doctorwürde.

5. Von hi? bis 907 Familie der Tang- 617: ioooooBonzen muffen heirathen.G26: Schulen angelegt durch den weiten Ta - tjbng I. Das Ghriltemh. wird bekannt.China im Auslande geachtet Perlien zum Theil abhängig. Daher 740 Kriege ge-gen die Araberin Welt-Alien. ,_Seit 824 fallt das Anfällen der Tang durch denEinflufs der "Verlchnittenen. 845 werden die Bonzen von Ra-tlin, (die Ghri-ffen, ) vertrieben.

6. Von 907 bis 960 Hehu-u-td, d : die letzten fünf Familien. Das Reffhiit in viele kleinere zertbeih, Tartarn plündern im Norden und YY elfen, und he-lelzen zuweilen den chinelih.hen Thron- 9O0 bis 1279 he» h ht die kraftvolle Fami-lie der Song, wiewohl ganz China vieder'zu vereinigen Be iiioht im Stande Warund die Kriege der Tartarn fortdauerten. DieFamÜie iheil: iirh in zwei Linien :

a. die nördlichen Song 9G0 bis 1127. Mehrere Kaifer muffen den 'Tartarn , dir/ich in Leao-tong feit gefetzt hatten, Tribut veifprechen. (1081 iollen Ge-landte von KonBantinopel nach China gekommen fein.) Si(h‘ von «liefeinTribute zu befreien, verbindet ßrli um noo der Kaffer von China mit dnn l ai-tarn von Niü-tfche. Kin genannt. Sie befreien ihn. erobern ab er darauffelbit das ganze nördliche China bis zum gelben Fluffe, führen die Kaffer alsGefangene fort; und

b. von 1127b. >279 regieren die Song nur im Süden, u, muffen auch von dielenfüdiiehen Provinzen an die Kin Tribut bezahlen. —- Sich von d**n Kin freizu ma-hen, verbünden lieh die Kaifer mit den Mongolen unter dem Jicerei-chen Dfchengis-Chan um 1220. Die Kin werden beijegi : aber die iiegend.-nMongolen begnügen lieh nicht mit Tribut von den Chinefen, loridorn erobernfeit 1260 eine Provinz nach der andern, und 1279 auch Quang-tong, nach-dem die ganze Familie do.r Song aosgerot.tet war.

1272 Marco Paolo aus Venedig in China .

7. China unter tnongolifchen Chans 1279 bis , 3 ^ 8 * Die ATortgolen , barba*rifche Nomaden, nehmen die Sitten der gebildeteren ßeliegien an, regieren China mit Kraft, bis He, durch ihre Uurerthaneu verweichlicht, die Regierung vornachlalligten , und einem niedrigen Chinefen Tjchu Gelegenheit gaben, lie zu ltürzen, u

8 eine einheimifc.be Familie der Ming 13^8 bis il >44 auf den rhiuelffcheii Thronzu erheben. — In dieler Zeif biüheten Künlie und VVillenfchaften *, und tiiechineBfchen Flotten feilen bis in den perlifchen Meerbuten und das rotheAleergekommen fein. 1426. Da/ai/ama in Tibet , unter Chin 138° vereint der DalgeilU. und weltl. Macht. Vor dem 4olien Jahre foll keiner in ein KloJter tretendürfen. i 5*7 kommt Ferdinand Perez d Andrade, ein Pmtugffle, nach Kanton'550 Krieg mit Japan , das den Tribut weigert ißbb chffltiiche ATillionare mChina . Aus den lUBen der Kin hatte lieh ein eigner VolksBamm der A£o/i - (/cä«gebildet, die 1536 einige Plätze in Leao-tong befetzten Von den Chi«eleu, dur«hVerachtung und Ermordung ihres Königs gereizt, drangen die Man - thhtifiegreich in die Provinz Pe-tTche-li ein und eroberten die Hanpiltadt Um 1620miifsten lieh zwar die Man-ffchu, durch einen Krieg in der Rurtaiei belchäfrigt.zurück ziehen : allein fie kehrten bald fiegrei-b wieder, und Verxäthcrei Bhiei-tVhon 1627 das Reich gänzlich vernichten zu wollen, als der Tod des man - rf« hui-f«]ien Königs R’ieng - lfong neue Ruhe, abernur vor äuheren Feinden, brachte:denn im Innern entiiand eine Empörung unter Li - tl( birg, der lieh endlich Pe-kin»s bemächtigte, und den Kaffer zum SelMtmorde zwang,. 1644- Nur ein chiuefifcher Prinz in Leao-tong widerletzte lieh noch, und rief die Man-tichu zuHülfe, Der Empörer ward beliegt ; aber

9. Die Man-tfchu behielten China ah eroberte Provinz feit 1644.

Die Familie der Tfiug '•

Schün- fchi t bis 1661.

Ka g-hi itibi bis 1722.

Yang - tfching >722 bis 1735*

Di* Man -tkhu i'iiuffn diefer Zeit »an* Chinefen f>Pworden. Aufser China un<lder Mari-tfchu-Tartar«i habende Ih h die Kaikas - Mongolen, die K.-Wicken ui ddie Um harei unterworfen, fo dafs ihre Girnzen weliwarts bis an Perfien reichen\11ch erkennen der Dalailama voa Tibet, Cochin-China , Tunkin und K.o t caderMau-tf hu Oberhoheit. _

Kia-king reg. feit 170,6*

Die Japaner Tol-len jetzt tiicht ohneBildung fein: dieserregt Aufmerkfam-keit auf ihre Ge-fchichte. Allein dieälteite Zeit enthältFabeln, ungeheue-rer als die chineli-Irhe; und die Er-zählung der fpärerenZeiten erhebt die«lüirelfe Stadtrhro-nik unferes Vater-landes zum bererite-ifen Gei« bichtsbu-t he

ZuerR regierenlieben Götter; dannfünf Halbgötter, fiirc.eren Lebensjahreein Alethufalems -Alter kaum bis zumStammeln hinreich,möchte. Auch iit eseigen, dafs diefe Le-bensjahre im Fort-gange nicht falhn,iontKrn Reigen> unddas von 250000 Jah-ren bis über fiooono

Mehrere Aehn-lichkeit. führen dar-auf, dals Japan vonChina her bevölkertlei: au« h lind du-Kaifer, welche in dermeid; blichen Ge-1 < hi« hte Japans zu« r 1t genannt werden,dieielben mit denc hinelilchen

Um Öbo vor Chr.fehmdet li«' h die japandehe Cef« hichiemit Sfin - bt£> vondem noch viel Wun-dervolles erzähltwird ; denn die tm-hrals hundertjährigenLebensalter lindu0 l h nach Chiilfft jfcburt bei den Dairinichfs lehenes Dieganze Gef. hi« Uteaber ift Auf/.a’-lun«der Namen der Dai-j ri, ihrer Herkunft,

1 Geburt, des Atffan-]ges und «ier Dauer[ ihrer Regierungen,

I und v«>n ßegebenheiten etwa nur, dafses Sterne oder Haaregeregnet, dals Wun-derwerke gef« beben,VV>'ifsagun^ geffian.Heilige* geliorben. u.dann Krieg und Em-pörung.

Noch im neuntenJahrh. nach Chr. e;-Rheinrein Wrafimn,348 Jahre alt. na 1 --dein er diefe Z-itüber mit den AI er-göttern unter demVValfer ffelebr ; denniin Wdlh-r allein dieMerffchen nicht.

DieDairi waren an-fangs unumfehränk-te geiltlirhe u weltlOberhäupter ihrerNation. Seit 118Saber erhoben lieh di«.Sjeo-günadvr Kubo y«l i : die Uenci ah-der Dairi. und riff«-i.narb und nach all«-weliiiclie Al rieht »niicJi, vvälirend lie<i 1Dairi die hüclThgefftliche Gewalt lie-i.seu, und ihnen hiuj-<hgcn, ohne ihnenzu gehorchen. 1583.«dlrrndete dies «ierKubo Rdikofania Soar Japan feit 1188trimer zwei Regen-len gehabt, den Da-tei zu Miaco. Papli. 5 .uid den Kubo Zuieddo, der in feitK-m■Namen regiert, ihrNamen giebt uns dieGeb hichre, aberauch wenig; mehr.;“8o hiefs der DairiKin - fco , der Kuboiluotei*