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hat sich freylich ein ganz andrer allgemein durchgreifen-der Geist, der Waldungen angenommen.
Nach Grundsätzen, welche der Natur abgesehen, inErfahrung geprüft und bewährt sind; wurde die Wirth-schaft der Forste bereits unter den provisorischen Regie-rungen betrieben und auch so jetzt, jedoch mit mehr Be-achtung der Nachhaltigkeit überall fortgesetzt.
Das Gebiet sey preußisch, bayerisch oder gehöre einemandern deutschen Fürsten: überall erkennt man die näm-liche rühmliche Sorgsamkeit und das Bestreben die ver-dorbenen Waldungen wieder herzustellen und die natür-liche Holzzucht, welche wir mit Stolz die d e u t s cb enennen dürfen, jeglicher Waldbewirthschastung zu Grundezu legen.
In so fern nur die gegründete Hoffnung zukünftigrealisirt wird, daß:
1) Die Waldungen nachhaltig behandelt werden undnicht außerordentliche Staatsbedürfnisse zu übermäßigenHieben Veranlassung geben, wie dies leider, währendden provisorischen Regierungen in den letzten Jahren sehrfühlbar war,
r) der Waldschutz immer kräftig gehandhabt wird,
Z) und nicht, wie es an manchen Orten den Anscheinhat, die Gemeindewaldungen, die fast überall am mchr-sten gelitten haben, sich selbst überlassen bleiben.
Unter diesen Voraussetzungen darf man kühn erwarten,daß die Waldungen der rheinischen Provinzen sich binnen3o — 4o Jahren erwünschtermaßen erholen und durch-gehends zu einem befriedigenden Zustand erhoben werden:besonders läßt sich der baldigsten Restauration der Do-manialwaldungen in den Königl. Preußischen Rhcin-provinzen mit froher Zuverläßigkcit entgegen sehen, da