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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
Entstehung
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lab. v

Nachweiße

der Dimensionen in vollkommenem Schluße erzogener Buchen und Kiefern auf gutem Boden, bey verschiedenem Hvhen-Stande.

Bezeichnung

d e S

Waldes.

Fo rstortes.

i

Waldungen inder Nähe vonSaarbrücken

Der Bienwald

Hohwald

Jdar

Prümerwald

Gerolsteiner

Forst

iclem

Weiler, Gc-meindewald

Bienwald

Waldungen beiSaarbrücken

Dürkheimer

Wald

Elmsteiner

Wald

Vogesen

DerSoonwald

Der Kriegsfcl-der Forst beimDonnersberg

DonnersbergerWaldungen

Flachsthal imWarnctMeißenberg

iclem

Hohlcnkcller

iclem

KlaffcnhübclMehlenbachcr Waldbey HolzQuirschiederkopf

Nauweilcrkvpfe

Jungenwald

Fischbacherhtlug

Gumbert

Mittelteigerwald

Genselbcrg

Hirschsprung

beym LangcnbergKarchrech

Land

Rennwegerhang

iclem ^

KesselbergAschbacherhang ^Krruznacher Opel,,

der alte

iclem

Hölzenkopf

illem

Buchwald

illem

Habicktshorstam Bastenhanse

Habichtshorst

Königsstuhl

.-Gemeindewald vonDannenfels

illem

iclem

Dollberg

iclem

RingskopfHüttcnbruchdie Held 'Kitzkorb

illem

Wcilerkopf

beym Langcnberg

Hanspetcrsfeld

5?nrcngartcn

Jungverbotencrwald

Dorrbach

Plantage

Glashütte beimForsthans.

Vordere Schache»»kooNlb

Mont-Tonneau

iclem

Jdar-Hohwald / Dornbornerkopf

NeuhaeußlerForst, an derHauptstraße zwi-schenSaarbrücken Iund Homburg

Unterschüßlerwald

Holz-

gattung.

Buche

iclem

illem

iclem

iclem

iclem

iclem

iclem

iclem

iclem

iclem

iclem

iclem

iclem

isem

iclem

iclem

iclem

iclem

iciem

iclem

iclem

i6em

iclem

iclem

iclem

iclem

iciem

illem

iclem

isem

iclem

iclem

iclem

iclem

iclem

iclein

iclein

icleni

illem

Kiefer

i3em

icleni

iclem

iclem

icleni

iclein

iclein

ickem

Weiß-

tanne

iclem

Fichte

Lerche

Fichte

Natur

d eS

Bodens.

Alter

dt>7

SkäM:

me.

Dimensionen.Durchmesser

am

Scocke.

der

mittler.

Zoll.

Längebis zurSpitze.

Foß.

A VLo luler

Höhenstand

über drr

Nordsee.

Pariser Faß.

Anmerkungen»

Sand mit wenig

50

9'/y

5V»

64

4 <

Leimen

iclein

W

9

5

69

illeiii

62

12

7'/s!

82

I

illem

60

9

69

I

iäem

60

10

5'/,

60

1

Schieferthon

66

13

8 '/,

78

> 600—1000 <

und Kies

/ >

iclem

54

10

5-/,

68

i^em

56

10

6

64

Schieferthon

86

14'

10 '/,

97

iclem

170

27

14

90

illcm

135

18

12

101

iclem

165

23

15

100

Schieferthonund Leimen

155

22 '/,

14'/,

94

Sand mit Lei-

155

26

14

90

420—450

men n. etwas

Kalk-Erde

Lettenboden,zu-weilen Leimen,

48

4

2 't 2

40

im Hornsteiniclem

86

11

7

66

^1300—1600

illem

143

16

11

80

iclem

290

25

18

90

1

iclem

37

6 '/,

4

35

ilem

88

11 '/,

7

50

iclem

80

10

7

70

41600—1900

iclem

80

9'/,

7

50

I

iclem

60

8 Va

4'/,

60

iäem

118

14'/,

9

75

Thonporphyrmit viel Leimen

55

10

6

65

1000—1200

iclem

40

6

3'/,

60

1

ThonporphyrWeniger bindend

90

16

11

80

1100—1200 ^

i 6 em

90

16

10

74

1 800—1900

iclem

90

17

12

68

2000 ^

iclem

25

5

3

34

1400

iclem

30

6

3'/,

42

1800

iclem

35

8

5

40

1900

Lettenboden wie

66

7'/,

5

65

i

der des Soon-_waldcs

2000—20501

ickem

100

16

11

78 1

iclem

60

7

4

50

2000 h

iclem

37

7

4-/a

50

1600

illem

70

10

6

56

1500

Lettenbodcn wieder des Sovn-

76

10 '/,

6 '/,

63

1850—1900

Waldes

iclem

76

142 /z

9

66

Basalt u. Traß-bodc»

60

8-/«

5

56

, 2000 /

Sand mit etwas

75

15

9

76

420—450

Leimen

Sand

40

11

8

58

iclem

36

9

48

iclem

75

14

8'/,

76

700—1000

iclem

80

15

8-/4

80

iclem

65

16

12

75

iclem

65

18

12'/,

80

1034 ^

iclem

66

17

12'/,

72

1654 !

Sckcm

70

16

12'/,

64

1781 4

iclem

iclem

80

120

21

13

90

1

2100—2200

24

15

100

Lcttcnboden

32

7

32/4

25

2000 /

Sand mit Lei-

60

34

16

70

) I

men

iclem

60

24

14

65

*

750 /

-3oc> Stanzen pro Morgen.

roao Stangen pro Morgen.

4»o Eiange» pro Morgen. Der Bestand ist etttai licht und unz!«:ü>.

>000 Etangrn pro Morgrn.

90a

70»

900

900

400

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iäers

iäew

-04 Stämme pro Morgen, wovon die Hälfte Eichen, welche 86 Klafter ic lo» Kcöiklchuh Raum geben, oder36 ,,r Kubikschuh jährlichen ZnwachS, ohne die früheren Durchforschungen»c>L Slämme pro Morgen. Sv Klafter, oder L816 Cuhikschuh, 43 §c jährlichen Zuwachs, ohne die früherenDurchforschungen.

8a Stämme pro Morgen — 7276 E< 91 Klafter, oder 44 E< jährlichen Zuwachi, ohne die Durchforschung.

68 Stämme pro Morgen — 36 i,r Ku'oikfuß jährlichen ZuwachS.

Die Höhe von ^ Schuhen erreicht die Buche selten !m Sosnwalhe.

1700 — 1760 Schuh hoch. In diesem Distrikte steht «ine Eiche von r5 Klaftern,

AM Süße de« Berge«.

Auf der Höh, hei den 3 Steinen olraa r,oo Fuß hoch. Der Boden ist steinigt.

Beiläußg 1700 Schuh hoch.

An -s«> Schuh hoch. SS ist hier einer der schönsten Bestände deS SoonwaldeS. Auch die Eiche geht gut bij zudieser Höh,. hr,jkhlätrrigtcr Ahorn von i3 Fuß Umkreis und über 80 Fuß lang, steht hier.

Am Fuße deS DonnerSberge«. Auch die ältesten Buchen im DonnerSderger Walde werden selten höher alS 80Schuh; daS Vorkommen eine« Baume« von g» Schuh ist äußerst selten.

Die Eiche steigt nicht b!S zu dieser Höhe — woran der steinigte Boden mit Schuld haben mag — wohl aber dieEsche und der Ahorn rechr gut. Man bemerkt an diesen Hölzern keine Abnahme der Dicke, sondern nur drrLänge. — Drr SlockauSschlag kümmert -jcdoch hier oben auf der Höhe Hit Berge« unverkennbar.

Der Toden in diesem und In folgenden Distrikten der Dürkheimer und Elmsteiner Waldungen ist e!» rother leichterSandboden mit wenig Damm,Erde; der Schluß deS Hol«eS ist a» den Orten dieser Versuche stch gleich, bei-nahe vollkommen. Auch in den Niederungen erreicht die Kiefer selie» eine größere Länge al« 8- Schuh.

Die Kicker und Birke wachsen noch recht gut auf dieser Höhe; doch bemerkt man, rücksich-lich drS LänaenwuchscS,selbst auf gutem Boden eine unstreilig dem höher» Stande zuzuschreibende sichtbare Abnahme. — Diese Abnahmeist aus den mehrsten hoch gelegenen Punkten, z. B. aus dem DrachenfelS, selbst auf den Gipfel" der minderHoden Bergköpke, wie dem Tpitzkopse, weit bclrächklicher, indem die dortigen Bäume nur zwergarriz erscheinen.Dem steinigten, von aller Damm-Erde entdlöbren Baden — welche die Gewässer in die Thäler geschwemmt —so wie der isolirtr» Lagt, nicht dem Hödenstande muß aber diese ausfallende Verkümmerung der Vegetationi»g,schrieben werden. — Die Kiefern und Birken im Trippstadierwalde und an andern 1420—iSao Schuh dochOrt,» beweisen, daß diese Holzgarrunse», «»" »- «--»earionskrafr äußern, die äußerst

>»e»ig der in den Nirderunge» zurück stehet: auf höher» Punkten aber, in den Erhebung«» »on rkoa—200»Schuh, nimmt ihr Zuwuch«, besonder« der LängenwuchS, beträchtlich ab. — Jh glaube, daß,» dem Elrn-steiner und Dürkheimer Gebirge, auf den döbern Punkten von igoa schuh aufwärt« an — wo die Abnahme derProduktion der Kiefer sichtbar ist — die Weißtan"e mit Vortheil kultivirk weiden mögre; denn nirgend« sah ichdiese Holzzatkung — einen sehr schönen Bestand in der Nähe von Dillenburg vielleicht ausgenommen — sv vor-züglich prosp„i„u, aiS unter gleichen Verhältnisse» d-S Boden« und deS Klima S , in den Bogestn. — DerBoden muß aber noch Feuchtigkeit besitzen, soll die §u!k»r gelingen.

I» dieser Erhebung scheint, in den Vogesen, die Tanne sich deS vorzüglichsten Wuchs,« zu erfreuen.

Dicke zwar kleine, aber schöne Fichten-Anlage deS jetzt pensionirten Oberförsters Schmidt zu W.-ltrridach zeigt,daß Man öde, mir Heide nnd Heidelbeeren überzogene, verangerte Orte, deren e« s« ricle im Hohwalde und inder Eisel giebt, >m Letten - oder Leimendoden dieser Höhe nicht besser, al« mir Fichten oder Lerchen anlegenkann. DaS Verbrennen der Heide und Heidelbeere, wenn eS ein Jahr ror der Saar geschieht, bringt, wie ichmich öfters üherzeugie, unter diesen Verhältnißen, so wie auch für die Kiefernsaar im Sandboden bey niedrerLage, eine gkdeihsiche Wirkung hervor. Hier am nämlichen Hrke 2000 Schuh hoch, bleibt die Kiefer zurück,leidet durch Dufc und Schnee, und verkümmert.

W>' »le, der Schluß aus den Wuchs der Hölzer einstieße, ist au« diese» beyden Bcysp^n ersichtlich, da diesedchden Stämme nur einem lichter» Stande die beträchtliche Dicke verdanken. Am „äiNÜHcn Orte stehen Fichtenlm v 0 llk ° mmnem Schluße, die aber kaum bald so dick sind-Beobachtungen deS Zuwachse« haben daher keinen Werth, wenn der Schluß deS Holi«« nicht gcnau bezeichnet,oder wenn man Vergleiche anstellen will, bei denen er nicht der nämliche ist.

Aus dem noch höher», einige Stunden entfernten Berge Erbsenkopf gebt die Buch« he! einiger Verminderung de«LängenwuchsrS recht gut d>« zu 2100 Schuh; erst alSdenn nimmt man nach Verhältniß der Erhebung eine raschenahn,» v» > S1-, r» a ri»n wndr, v i « I n , « - »So» s<yn»^» »>», ,<nw e N u-n i '-e» « «rnyrtnr-. 7VVIY noa, auf vielerHSye erblickt man einen »aar xraucloxLitauu» in ziemlichem Wüchse, wenn auch von keiner besonderen Höhe.

Der B<stö"ö ist etwai lichter.

Bi« zur absoluten Höhe von -aSo Fuß bemerkt man keine Abnahme des WachStbumei, wo nicht der Länge de«HolzeS, von -ran Schuh aber ist die Abnahme selbst auf dem besten Boden sehr merkbar. Bi« zu dieser Höbegehen noch gut: die Adorne, die Esche, Ulmen und die Traubenkirsche. Oer 2»rbi» und Berg - Johannisbeer-strauch aber gehen bi« zur höchste» Spitze de« Berget in ziemlichem Wuchs«.

Anmerkung. Die Dimensionen von ^ 71 771 1777 7

gängig mit der Buche übereinstimmend gefunden "E angeführt, weil sie durch-

der Hölzer deö rheinischen , bei den bawmetr.schcn '"m bediente sich be, Messung

' ' 12 Jolle theilt. — Die Stocke Höhen-Bestimmungen deS Pariser Schuhes,

der sich in ^ pvur — ^ne «irroere wurde» < s » ^ ... ........ —,

Durchmesser in der- Hälfte deö ganren Stamms o Z"ll von der Erde gemessen, der mittlere

ersten Klasse von gutem Wüchse, jedoch nicht am 77 Man wählte Stamme der

/l , , cccv Nlcpr am ^auine des Waldes oder an Lichtungen. —

Zur besser» Wahrnehmung des Schlußes sind die Anzahl der Stamme und Stangen auf einempreuß Morgen -m 180 tu Ruthen, die Ruthe zu 12 Schuhe, an mehreren Orten angezeigt;ein gleicher Schluß bestehet bei den andern Angaben. — Da durchgängig die Stämme undStangen der ersten Klasse i» allen Bestanden älter sind, wie der ganze Bestand überhaupt, soist dieser in Regel um 5 Jahre jünger anzusprechen, als die zu den Dimensionö-Berechnungengewühlten Hölzer.