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tert, schlugen die Arboner , einem St. Gallischen Bauer, derin ihrem Walde bey Trogen Holz sällte, den Fuß ab. ZurVergeltung ließ der Abt sechs der angesehensten Bürger vonArbon fangen und ihnen gleichermaßen die Füße abschlagen.Zuletzt behielt der Kaiser die streitige Burg für sich, und allesBlut war umsonst geflossen.
Nachdem der gewaltige Eichenstamm des HohenstaufischenKönigsgeschlcchtcs niedergeschmettert lag, fand der einzigenoch übrige Sprößling desselben, Eonradin, in dem Bischöfevon Constanz einen Freund und Rathgeber, und die BurgArbon war eine Zeitlang sein Wohnsitz. Dort mochte derjunge Fürst, im Rosenschimmer seiner aufblühenden Hoffnun-gen, die ersten Versuche in der Dichtkunst gemacht, und man-cher Sauger Aufmunterung und frohe Tage gefunden haben.Denn auch sein Kämmerer, Volkmar von Kemenaten, der da-mals mit seinem Bruder Marquard, und mit dem Edlen vonBodmen die Burg und Stadt Arbon gemeinschaftlich besaß, warein Freund des Gesanges wie dieß Meister Klyn und
Rumelent von Semben rühmen. Der erstere sagt:
Volkmare von Kemenatendem sage er inine teil,der manigen hat beraten,in hochgelobter werdecheit, u. s. w.
Rumelent preiset zugleich mit Volkmar den von Ri-send erg, dessen Burg in der Nähe der Sitter im Thurgau ,lag, und singt von ihnen
Sie haben es verdienet wol
daz man ihr nach dem Tode sol
hie mit dem besten denken;
ym künde nicht untwenken
volkmar, swa man um ere sollte werben
ir lib ist tot, ir Lob kan nicht ersterben.
Eonradin stellte der Stadt Arbon zum Beweise der Er-kenntlichkeit für die, ihm und den Seinigen erwiesene Gast-freundschaft 1266 eine Urkunde zu, in welcher er ihr wichtige