Münchenstem.
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1444, Burkard Münch von Landskron, Pfand-herr der Herrschaft Landser im Sundgau, ein unversöhnlicherFeind Basels und der Eidgenossen, der mit wildem Eifer diesenwie jenem das traurigste Loos zu bereiten bedacht war, aberdoch zuletzt selbst dem rächenden Arme derjenigen erliegen mußte,welche er zu bekämpfen und zu stürzen den Anschlag gemachthatte. Er war es, der im Jahr 1444 das Kriegsheer desfranzösischen Dauphins in die Gegend von Basel führte. Wieer nun über das mit Bsut und Leichen bedeckte Schlachtfeldbei St. Jakob geritten, rief er im Ausdruck) einer barbarischenFreude: „Heut baden wir in Nosen." Ein sterbenderEidgenosse — man sagt: es sey der Urner - Hauptmann,Arnold Schick, gewesen — fühlte aber bei diesem schimpf-lichen Ausrufe die Wiederkehr seiner Kräfte, ergriff einen Stein,warf ihn dem Ritter Burkard durch das geöffnete Helmvisicran den Schlaf und stürzte ihn todt zu Boden, mit den Wor-ten: „Ey, so friß der Rosen auch Eine." So be-kam er hier den blutigen Lohn seiner Untreue.
Nur wenige von derjenigen Linie der Münche , die sichvon Münchsberg nannte, erscheinen in der Urkunden-Welt.
1300 lebte Peter Münch von Münchsberg alsDomherr zu Basel , und war ein Sohn Ludwig Münchsvon Münchsberg.
1311, erscheint Eonrad Münch von Münchsbergunter den Räthen der Stadt Basel ; er soll zwar mit vielemWidersprüche des baslerischen Hiftoriographen Wursteisen dieWürgermeistcrwürde bekleidet haben, so wie 1328, ein andererEonrad Münch von Münchsberg zu dergleichen Ehren-stufe, nach ihm, erhoben worden sey, der jedoch in dieser Ei-genschaft gleich jenem, bezweifelt wird.
Doch wir kehren von den verschiedenen München auf ihrangenommenes Stammhaus Münchenstein zurück, um von denspätern Schicksalen desselben Einiges beizufügen.