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Zweyter Versuch [Textband]
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Gelehrte, Denker.

Die Stirn ist zu unbestimmt schattirt; doch ist sie viclfaffend und Gedanken schaffend.Mehr hohes, gewaltiges Denken, als abstraktes scheint sie auszudrücken. Mächtiger Drang,Drang der Zuversicht und der Gewißheit schwebt drauf. .

Markige Nase lieblich zufrieden, nicht selbstgefällige Lippe; festes, redliches Kinn.

Die rechte, nicht hängende, nicht angestrengte Wange wieviel besser, weniger gra-vitätisch, als im zweyten? wie, obgleich verschlissen und unbestimmt wie viel zutraulicher,als der übrigen!

Auffallend ist die Reinheit, die Ruhe des Ganzen, beyder sichtbaren innert, AnstrengungAnstrengung mit Glauben an sich selbst.

2.

Das Grobe, Bürgerliche liegt im Verschobenen des Kreuzes, der dadurch zu breiten Ba-cke, der Hängwange. Nichts als Kraft ist von Neuton übrig geblieben.

Ein Republikaner ist's, der, ohne zu befehlen, herrscht, immer widerstehen muß, vieleGeschaffte geordnet, eingerichtet, gebaut hat. Wie fest ergreift er sinnlichen Eindruck, machtprüfenden Entwurf, nicht ohne Zutrauen zu sich und seiner übermannenden Kraft.

An der Nase das Aufgezogene gehässige und das Fleischige unbedeutende zustimmen,machen einen fatalen Effekt.

Z-

Ein Gelehrter mit dem Blicke der Kenntniß . . . die ach! wie unbestimmte Stirnist offener und reicher, als die obigen; behält mehr, aber nicht fo fest, nicht so tief zum tiefenForschen ist sie überm Auge nicht gedrängt genug zum Gedächtniß oben nicht gewölbt genug.

Die Augenbraunen sind näher am Auge, und bey weitem nicht so kräftig, als die obern.Die Nähe kontrastirt mit der Offenheit der Stirn. "

Eine reine, aber schwache Nase.

-

Mm z

Liebliche,