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XIIV.
Uſpat verſtocktes Volck, das Straff⸗Gericht fangt an,Die Tieffen werden bloß, die Fenſter aufgethan/Die Bache ſperꝛt den Schlund,a Die Erde zeigt den Grund,Der Himmel fleußt und geußt/ die Ufer deckt das MeerUnd gibt ſein Eingeweid zur ÜUberſchwemmung her.
Haupt Urſachen der Suͤnd-Fluth, deren die erſte zu ſucheniſt in der groſſen Tieffe/ wel-che die ſaͤmtliche Auslegere in
denen tieffen Eingeweiden der
von ei Erden finden, und nur darinnandere ander abgehen, daß einige dieſe, die
e jene Geſtalt und Auſſehen ſich vorbil-bald bother auch die eigentliche Stelle bald da
Dun Keith 1 Man muß hier bloß im
halte eln ſeine Vernunfft uͤben. Meines Orts
nen 155 es mit denjenigen, welche die in de-
gende nerſten Theilen der Erden hie und da li;
und Guind ausgetheilte Waſſer⸗Sammlungen
ren Reer atze vor die groſſe Tieffe anſehen, de-0 me oder Aeſte uͤberall durchzogen ſind.dare ber die Alten von dem Erebo und Tar-
Teeffe ſichezeben und damit dergleichen groſſe
auſführe worgeſtelet„achte ich unnoͤthig hier
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Ammittelſt iget di ift wi
Es verſchweiget die H. Schrifft wiezuuegan rech⸗ oder Aufbrechung der Tieffenvergönnt n darum der Vernunfft noch wolTeS 0 iſt„dieſem Macht ⸗Wercke GO-rf ſo io zuſennen„ wenn anderſt dero Be-chaffenh wol mit der Sache ſelbſt, als der Be-wer 1 der Erden uͤberein kommt, dennret ſich: dieſer Richtſchnur abweichet, verir-„ mügt are dem Th. Burnet zu glauben,Vlaßbalg man die Erde mit jenem Waſſer-welche n Kolipila genannt, vergleichen, als
von d 0 erhund der Sonnen gewaltig erhitzt, nachin gros ſich eſpaltet und zerſplittert, endlichwelche 15 er⸗Tieffen hinunter geſuncken,und d wichen der bewohnten obern Erden,anden 1 8 harten Kern rings umher ge-der Teeſte ey welcher Gelegenheit die Waſſerſchwemmetheraufgedrungen„ die Erde uͤber-geit der Be folglich in gegenwartige Ungleich-uln geſetzet. gen, Thaͤlern, Meeren und In-nung Wiuchrere Aufſehen erwecket die Mey-1 0 und Cluveri und noch anderer,Nen und nd in der Erd⸗Kugel nicht Urſa-155 Aufſtei gun dgens genug gefunden, theilsHeils d vßen der Waſſer aus der Tieffe,hieligen, und döig⸗ tägigen Regen zu bewerck-zel herholed dannenhero ſolche aus dem Him-an der Erden mahmentlich aber einem zunächſtvorbeyſtreichenden Cometen zu-
Bengeſetzter Tert ſetzet die zwey
ſchreiben; wie dann auch eben dieſe mit nochandern fuͤrnehmen Natur Lehrern die 1 05unausbleibliche Verbrennung der Erde derglei-chen Cometen beylegen. Und wiſſenſie dieſenSuͤndfluth⸗Cometen ſo eigentlich zu beſchrei-ben, als ob ſie ihn mit Augen ſelbſten geſehenhaͤtten; denn ſo geben ſie uns Eig. I. zu be-trachten ſen e 150. taͤgigen Lauff; in a ſteheter am erſten Tage des andern Monden, in b.am zehenden, in J. am ſiebenzehenden, da dieErde das erſtemal durch ſeinen Schweiff paſ-ſirt im 12. Grad des Stiers; in c. am zwan-zigſten, in d. am dreyſſigſten; in e. am zehen-den des dritten Monaths; in r. ſtehet er amnaͤchſten bey der Sonnen H. in f. am dreyſſig-ſten des dritten Monaths; in g. am zehendendes vierdten Monaths, in h. am zwanzigſtenda er das zweytemal nahe bey der im Krebsbefindlichen Erde vorbey laufft; in i. am dreyſ-ſigſten des vierdten, in k. am zehenden desfuͤnfften Monaths; Alſo waͤre at k. die Straſ-
ſe der Cometen; t n. die Axe ſeiner Bewegung,H. der Brenn⸗ Punt, die Sonne, qh. die
Sonnen ⸗ oder vielmehr Erden⸗Straſſe.Was geſtalten die Waſſer der groſſen Tief-fe aufgebrochen zeiget Fig. II. deutlich, da dieErde abd c. wie ſie in ihrer Straſſe GH.von G. gegen H. fortgehet, und vor des Co-meten Ankunfft gantz ch bn geweſen,der Comet bi Dh neiget ſider Sonnen in ſeiner Straſſe E F. von E. ge-gen E. und erregete bey ſeiner Annaherung unddurch ſeine Druͤckung eine ſtarcke Fluth,ſowolin denen Meeren als auf der Tieffe, dermaſ-ſen, daß auch hieruͤber die Rundung der Erdenin eine laͤnglecht⸗ runde Geſtalt verwandletauch hie und da groſſe Spaltungen und Riſſegemachet worden, wodurch dider Tieffe aufwaͤrts in die Hoͤhe gequollen,und daß mit ſolcher Hefftigkeit, daß die gantzeErde uͤberſchwemmet, und die Lufft⸗Kugel mit
Duͤnſten uͤberall erfuͤllet war. Folgendes Ex
periment zeiget nicht unfein, wie die Erdenicht nur gedruͤckt⸗ſondern auch nieder undeinwaͤrts gedruckt ſeye: Fig. III. ſtehet ABCDein rundes hoͤltzernes Gefaͤſſe, in deſſen Holeein Cylinder von Marmor AEF BGH. ſichgantz genau ſchicket, doch alſo daß er ſich leichtauf⸗ und niederſtoſſen laͤſſet; der Ar laͤnge nachmit Loͤchern EH MI. durchgraben, und biß1K mit Oel angefuͤllet, druͤcket man dieſen
9 5 Cylinder
ch hinunter gegen
die Waſſer aus