i iö cen zertheilet. Auf denen oberſten, wiehen e Schirm geſtalteten Stielen ſte-60 8055 Bluͤmlein mit zuruͤck gebogenen Blaͤt-erste welche breite, blaͤtrige, runde,18. tzlechte, geſtriemte Saamen erfolgen.Ade weſentliche Theile, woran man diehen in Lief enen kan, ſind am Rande zu ſe-Eine vierdte von G0 T2 zu dem Heili
D Heiligendeere ſelbſten vorgeſchriebene Specereyner ebonah Zaca(Lebhonah dſaca) rei-nennet eyhrauch, ſonſten auch Olibanum ge-kagung der auch bey denen Opfern und Auf-desen der Schau Brodten gebraucht worden:daun beſten oder auserleſenſten Weyhrauchini en die Alten Thus maſculum, wovon
Aus L. XII. c. IA. und Virgilius Eclog. 8.
Verbenasque adole pingues,& maſculathura.
Zünd kette Kraͤuter an, die man denu Goͤttern braucht, 5nd Weyhrauch, der allein von den Al-
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taͤren raucht.
desc ch Dioſcoridis Bericht L. I. c. 82. iſtmen SWephrauch, welcher anderweit den Na-
a8 onias fuͤhret, rund, inwendig weiß/Thus And fangt leichtlich Feuer: MalculumaSonias appellatum, ſuapte natura ro-5 tale autem indiuiduum eſt, candi-ſtatin m frangitur, intus pingue, in ſuffituingegen dens, Von geringerm Werth iſtMabiſc der Indtaniſche, gelbe, wie auch derund niche, welchen Smilo Copiſcon nennet,tes wehrgelber iſt, und endlich der Amomi:wie de elcher 5 weiß, daneben aber weichHechreibea ir iſt. Herm. Mat. Med. p. 206.Weſen ek den Weyhrauch als ein hartzichtesſeaffr⸗ Bleich gelb an Farbe und blinckernd,ir, wei Tropfen und Körnern als der Ma-ſtachli 18e geſammelt von dem Arabiſchenbittern en Weyhrauch Baum, ſeye eineschen Ger hartzichten Geſchmacks, und liebli-Heel uchs In Anſehung der Form, oder
an n ahie machaben, andere Arten, mammolum
rn: de um in kleinern Tropfen oder Koͤr-Woſcoriqte Saum ſelbſten war zu Plinü undHoͤret Plis, Jeiten nicht ſonderlich bekandt:Thuris ami ſelbſt: eigenes Zeugniß: Arborisenim I uss ſit facies, non conſtat, à nulloSræcc tino, quod equidem ſciam„ tradita;Pyri rum vero exempla variant. 5re. zinore duntaxat herbidi coloris prodide-05 lentiſco ſimilem ſubrutilo folio, qui-
ebinthum eſſe,& hoc viſum Antigo-minibu s allato frutice. Juba Rex iis volu.August gu die feriplit ad Caſum Cæfirem,n um, ardentem fama Arabiæ, tra-
der Arabiſche an groͤſſern Stuͤ.
Alii folio
2. Buch Moſis Cap. 30. verſ. 34.35. TAB. CCXVII. 345
dit, contorti eſſe caudicis, ramis Aceris, ma-ximè Pontici cortice Lauri eſſe conſtat, qui-dam& folium ſimile dixere— Qui mea æta-te Legati ex Arabia venerunt, omnia incertio-ra fecerunt., Wie der Weyhrauch Baumauſſehe, iſt nicht deutlich genug bekandt, in-
maſſen meines Wiſſens kein Lateiniſcher Scri-
bent Nachricht davon ertheilet hat; die Exem-pel und Umſtaͤnde aber, ſo die Griechen ange-ben, ſind ſehr unterſchieden. Andere mahlen
ihn mit etwas kleinern, als Birn⸗Blaͤttern,
die eine Kraͤuter⸗ Farbe zeigen: Andere ma-chen ihn dem Gummi- oder Maſtix⸗Baumaͤhnlich mit roͤthlichten Blaͤttern; wieder an-dere ſehen ihn fuͤr den Terebinth an, als demKoͤnige Antigono widerfuhr, da man dieſeStaude fuͤr ihn brachte; der Koͤnig Juba mer-cket an in denen Schrifften, die er an den Roͤ-miſchen Koͤnig oder Unter⸗Kayſer Cajum Au.guſti Sohn, der die groͤſte Begierde nach Ara-biſchen Sachen und Nachrichten hatte, geſchrie-ben, daß dieſer Baum einen krumm⸗gebogenenStammhabe, keine ſpitzige Aeſte, und das vor-nemlich in Ponto— Er habe eine Lorbeer⸗Rin-de/ wie dann einige die Blaͤtter auch damit ver-glichen— Die meiner Zeit aus Arabien ge-kommene Geſandten machten alles ungewiß.,Theuet, einer der neuern Scribenten, hat andieſem Baum eine Aehnlichkeit mit denen Hartz-Fichten gefunden; die Figur, welche ich hierzu entwerffen verordnet, iſt aus Pomet L. VII.c. 37, geborget: Ubrigens iſt aus allen Weltli-chen Geſchichten bewußt, daß der Weyhrauchebenfalls bey Heydniſchen Goͤtzendienſten ge-braucht worden, auch in der Roͤmiſch⸗Catho-liſchen Kirche noch alle Tage zu raͤuchern uͤblichſeye; Fig. G. a
Man ſagt ſonſten auch, daß der Weyhrauchein weiſſes, rundes und feſtes Gummi ſeye,welches vom Libano flieſſe, und daher ſeinenobigen Nahmen bekommen habe; Man reich-te denen Miſſethaͤtern vor der HinrichtungWeyhrauch im Wein, damit er im Kopff tol-le und verwirꝛt wuͤrde, Angſt und Schmertzennicht ſonders zu achten; zwar ſtehet Marc. 15,23. Myrꝛhen im Wein„. iſtaber bey denen meiſten kein Zweifel, daßes Weyhrauch geweſen, weil es der JudenGewohnheit alſo mit ſich brachte; wie auchim Talmud tr. Sanhedrin cap. 6. f. 43. ſte-het: Der hinaus gehet, daß er getoͤdtet wer-de, dem wird ein Korn Weyhrauch in einemBecher Wein zu trincken gegeben, damit ihm
der Verſtand vergehe; und machen einige da-
mit die Vereinigung, daß vd bey denen Ebraͤernund Syrern allerley andere Specereyen in ſichbegreiffe; noch andere: daß man das eine mahlMyrꝛhen, ein ander mahl Weyhrauch hiezu ge-braucht habe; Diofcoricles L. I. berichtet endlichſelbſten, daß der Weyhrauch Krafft habe,den Menſchen toll zu machen.
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