Band 
Zweyte Abtheilung.
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9 abtheilen, konnten wir ſagen, es ha-Joss einige Floßfedern und Schuppen; 2.en under aber keine Schuppen; 3. Schup-noch u keine Floßfedern; J. weder Schuppenallein 1 1 5 von 155 15 sen undder orten begriffene zu

eſen erlaubt 5 e

zwicceeb fudet ſich ferner auch ein Unterſchied

kt keinen und unreinen Fiſchen auſſer derlein 5 bey denen Römern brauchte man al-heligen Ohunpichte Fiche zu denen Spfern oderern 1 Mahlzeiten welche man denen Goͤt-poll Ehren angeſtellet hat, dieſes nennen ſieich deere, Sacrificium polluctum. So findetCallaach bey Plinio I. XXXI I. c. 2. aus dem

eech emina ein von Numa angeordnetesSchü kraft deſſen keine Fiſche, welche keineeligen en haben, zu dieſem vermeyntlichenDas 6 Gebrauch gewidmet werden konnten.tan Geſetze ſelbſten lautet alſo: Numa conſti-pollue t piſces, qui ſquamoſi non eſſent, neGeil rent. Oder wie es scaliger hat: Piſces,mofo Mamoſei non ſunt, nei poluceto. Squa-keſtugs Ommneis præter ſcarum polluceto; denn

dende mimt von der ſchuppichten Gattungö oder Mee aus, welches eine Art von Stein-

theuer deer Vrachſinen iſt, welche ſehr rar und

ken re geweſen. Die Egyptiſche Prieſter wa-

keine echte Anti- Carthaͤuſer, weilen ſie garketheſſlſche eſſen durfften, deſſen uns BerichtNerd et Korphyr. de Abſtin. L. II. c. 37. undun Vol lz II. 0 37. dahingegen dem gemei-war olck das Fiſch⸗Eſſen gar wohl erlaubtVugeſde es muͤſſen die Fiſche naͤchſt denenſegeweſd und Kraͤutern ihre vornehmſte Spei-1. 1 eſen ſeyn wie zu ſehen bey Herodotoaber(8. 93. Diodoro L. I. Wie Fiſch⸗ reichwohl ale pen geweſen, und wie wohlfeil ſoſeſich 90 leichte die Israeliten auch dieſe Spei-derm schaffen koͤnnen, erſcheinet unter an-meldet 5 klerod. L. II. c. 100. woſelbſten erWochen der einige Lacus Moeridis 6.mer alle Tach einander der Königlichen Cam-Tage ein Talent eingetragen habe.

3. B. Moſis Cap.. b 9.12. Ta. CCXXXVIII CCXX XX. 407

Von denen natuͤrlichen oder aus der Na-tur hergehohlten Urſachen dieſes mit Unter-ſchied geſtellten Fiſch⸗Verbotts finde ich nichtsbey denen Erklaͤrern Heil. Schrifft, alſo, daßein Natur⸗Forſcher ein freyes, unverzaͤuntesund ungebautes Feld vor ſich hat, ſeine frucht-bare Gedancken auszuſtreuen, und andern dieUnterſuchung derſelben zu uͤberlaſſen. Ichwill, damit man mir ein gaͤntzliches Still-ſchweigen nicht verargen moͤge meine Gedan-cken kuͤrtzlich auf die Schau legen: Unter de-nen verbottenen Fiſchen findet man die Ahl-Fiſche, ſamt denen, ſo mit ihnen verwandtind, Piſces anguilliformes; dieſe haben eineſehr langſame Bewegung, halten ſich meiſthinin moraſtigen Oertern und Waſſern auf, wo-rinnen ſie mehr ſchleichen als ſchwimmen; undſolcherley Fiſche, Aehle, Neunaugen Muræ-na, haben bey denen Artzney⸗Erfahrnen kei-nen guten Nahmen; ſehen wir der Aehlen fet-tes Fleiſch an, ſo koͤnnen wir es fuͤglich mitdem fetten Fleiſch der Schweinen und anderervierfuͤſſigen Thieren ſolchen Geſchlechts ver-gleichen. So gehoͤren uͤberhaupt unter dieverbottene Thiere alle diejenige Meer⸗Geſtal-ten, welche eine geringe Bewegung im Waſ-ſer machen, folglich ihren Nahrungs⸗Safft

nicht wie andere Fiſche genugſam auskochen,

und alſo zum Menſchlichen Nutzen und geſun-den Nahrung tauglich machen; mir duͤnckenauch die verſ. 10. vorkommende Redens⸗Ar-ten von beſonderm Nachdruck zu ſeyn: unterallem das ſich reget in Waſſern, und al-lem, was im Waſſer lebet, nemlich, das

nicht Floßfedern und Schuppen hat.

Worte, welche meines Erachtens von der er-laubten Fiſchen Regiſter alle Blut⸗loſe Waſ-ſer⸗Thiere ausſchlieſſen, exanguia aquatica,alle Muſcheln, Schnecken, und dergleichen,wie dann auch die meiſten nicht gegeſſen wer-den viele gifftig ſind, und insgemein einegroſſe Gleichheit mit denen krichenden Erden-Thieren und Unziefern haben, welche GOTTund Menſchen einen Greuel und Abſcheu er-wecken. Kurtz.

Goo laßt ſein edles Bild mit keinem Fiſch beflecken/Der nicht friſch und bewoͤhrt im Waſſer ſich bewegt;Nichts was im Mooſe ſchleicht, und ſich pflegt zu verſtecken/Nichts was den faulen Schleim ſtatt friſchen Blutes hegt/So muͤſſen wir allzeit bey friſch en Fiſchen bleiben/

Damit Er uns nicht müͤß zu faulen Fiſchen ſchreiben.