Band 
Zweyte Abtheilung.
JPEG-Download
 

8, Buch Moſis Cap. u. verſ. 16. Tab. CCXIIV. CCXLV. 413

e der todt ˖auch en unbegrabenen Menſchen, wieund fi Aaß der vierfüſſigen, ſchwünmendenwornigganden Thieren fuͤr ſeine niedlichſte,G0 N ſte Speiſe halt. Es verbietet aber

0 11 5 e Kaben mit ihrer Art, folglichlicht ure RabenGeſchlechte, weichesſoudern dallein, und zu aller Zeit von Fleisch,knehreteuch von ingeziefer und Früchten ſichFi t Ju dieſen 5 5. der Rabe.

. C bices die Elter, Egerſten, Hetze.ber dig alcornin. Die Krähe.

hop 20 lerhand Spechte, Pici, der Wid-en der Hebraͤiſche Nahme Oreb hat

Abend fünzung von krebn Abend arab.unter werden/ weilen der Rabe eine

aus hell und dunckel vermengte Farbe hat,oder weil er die Abend⸗Demmerung, anbre-chende Nacht abbildet, um die Abend Zeitſonderlich umher flieget, auch um ſolche Zeitſeine Nahrung zu erſagen trachtet; der Grie-chen kerze iſt vom Raben⸗Geſchrey entſtanden,und daher auch der Lateiner Corvus; dasEngliſche Raven ſchreibt ſich her entweder vonrapiendo, rauben, oder devorando, ſo einenFraß andeuten mag, ſind die geſammelteMeynungen Leigh. Crit. S. ad h. v. 0

D. Eine Muͤntze des Domitiani, auf derenGegen⸗Seite ein auf einem Oehl oder Lorbeer-Zweig ſitzender Rabe, den andere vor eineKraͤhe angeſehen, aus Begeri Theſ. p. 107. Vol.III. Sihe oben Tab. LXI. fol. 73.

Dae Raben ſind verſtohlne Thier,

Unangenehm zu hoͤren,

Die ihr cras, eras, eras, fuͤr und fuͤrDie taube Suͤnder lehren.

adde. Vermeidet alle Kaben⸗-Arten,n Und laſſet GO TC nicht immer warten/ g 10Sonſt muͤßt mit ſchwartzen Hoͤllen⸗ Raben 8

Ihr endlich dunckles Nachſehn haben. 0

n e ee

k dun, den Strauß, den Ku-den Sperber ſamt ſeiner Art.

*

3. Buch Moſis Cap. II. verſ. 16.

Den Strauß, di Nacht⸗Eule, den Ku-ckuk, den Sperber mit ſeiner Art.

Dae Tochter des Geſchreys/ der groſſe Vogel Strauß/5 a jetzo auch hinaus/Die Nacht⸗Eul/ welche ſelbſt dem Vogel⸗Heer verhaßt,

9 N Dient gleichfalls nicht zu Gaſt.

Den Guckuk welchen man nennt anderswo die Boͤllen/ö N Darff man zu Tiſch nicht ſtellen-

Er erſte unreine Vogel in die-ſer Verzeichniß iſt Bath Jaa-nah, eigentlich flia clamoris,ie Tochter des Geſchreyesonſten auch Jaanah. Dieſer8 Fogelbacbig dahin denen Aus-den Mühe und lagern der Heil. Schrifft man-0 wird deſſe uͤſſe zu beiſſen gegeben; ſon-der rere Ernaen bey denen Propheten noch

er fa0 a1 annoden dung gethan, als eines Vogels,

rtern ſich aufhaͤlt, und ein

Ma. n eſchrey fuͤhret, Jer. 50, 39. Jeſ.

0 8 80 5 Cap. 43,20. Klagl. 4,3.0 30% 29.

funden ſich ferner von dieſem Vogel

Der Sperber/ welcher ſonſt auch Habichts⸗Nahmen traͤgt/f i Wird niemahls vorgelegt.

ngleiche Meynungen und Überſetzungen;. die Propheten Micha, Jeremiasund Jeſajas Griechiſche Erklaͤrungen verferti-get, machen aus dieſem Vogel deen Sirenes, die Sirenen, eine Art lieblich ſingen-der Voͤgel, welche ihre von denen Meeres-Wellen weggeſchwemmte Eyer mit einem klaͤg-lichen Geſang beweinen; ſo lautet die einſeiti-ge Fabeley der alten Tichter; andere beſchrei-ben ſie als Meer⸗Fraͤulein, oben als ſchoͤneWeibs⸗Perſonen geſtaltet, von unten aber inSchlangen und Waſſer⸗Hunde ſich endende,deren ſie vornemlich drey, Leucoſiam, Li-geam und Parthenopen, als Tochter des Ache.ſous und der Lyriope zu nennen wiſſen; ſieNnnnn. haͤtten