Unmehro folgende fuͤnf letztereunreine Thiere verurſachennicht weniger Muͤhe undSchwuͤrigkeiten, als die biß-herigen; i
Das erſtere heiſſet pasdonym Anakah, Griechiſch u⁰νỹe-n, Hie.
Fißman Alus araneus, Mützer/ Spitzmaus,
Ly eus, die nach Aetii Beſchreibung Letrab.
der zaun arbe dem Wieſelin, an Groͤſſe aber
und gleich iſt, dahero auch das Wort ausgeſetzet n. Maus und Wieſelin zuſammenne helle; das Ebreiſche Wort anakah ſoll ei-welche laute Stimme zum Grunde haben,keichne teichen Namen füͤhret, denn anak be-wundete an ſo heftiges Schreyen, als die Ver-
Seele quson ſich hoͤren laſſen, wenn ſie die
Cu Toro blaſen wenn die Verwundeten
morde) ſeufzen werden, ſo in dir ſollen
in auch ae bberden, Czech. 26, 15. wiewolenind ausdebraucht wird von denen heimlichen
0 daſe gezeichneten Frommen zu Jeruſalem,8 darm.. uber alle Greuel,
Gui S alen geſchehen, Cap. 9, 4. Leich.ala, w h. v. Onkelos hat Jala, oder pala,
cld⸗M elche Woͤrter auch obbenannte Art derin werdeſen bedeuten; Bey denen Talmudl.
bercchedern hingegen durch ſala zwey gantz un-and Jgel Thiere gemeynet, der Blut⸗Kgelde man fi, ſo aber hier nicht ſtatt haben, inde-ie quch ſ unter bekanntern Namen antrifft,wovon glei t zu denen kriechenden Thieren,ſuigen getechwolen hier die Rede iſt, fuͤglichdusche Sine„folglich wird daher in unſereaacher dobeln der Igel entlehnet worden ſeyn,dich leius d; 5ein eins» das Stachel⸗Schwein, Hollaͤn-
Heſalt jedern Verckel genennet wird, deſſen
ſeln bekanerman wegen feiner ſcharffen Sta-
Goder ait iſt, der in Dorn⸗Gebüſchen ni.
cuallen ſich ch in holen Vaumen, Stroh und
mſammel aufhaͤlt, das Obſt abbricht undmüeblacht Mauſe fahet, u. ſ. w. iſt ein Bilda ſich umare rauher Leuten, die nicht wohlVeſſe nicht chen laſſen, auch ihre verdrußlicheleichtlich ablegen, dann00 5 155˖. or er deins deiey aby rend ẽx ov.
uhr 8 55 9 90 nicht fuͤg-ſeinen Stachel⸗Peltz in weiche Haut
Aue verwandeln.
yd Anakaf. N
ſinderen n iſt vielmehr eine Gattung von
wee der Srozu folgende Gruͤnde im Vorrathref cheg Gabber hat amaktha, oder amkatha,
Vate, So verel sionita durch eine Eyder erklä-
gend eine ſolſtchen auch die Araber durch al-
un anet wſoiche Eyderen⸗ Sorte„ die guaril
ford dd die Ordnung der erzehlten Thie-ert ſelbſten eine Eyderxe: anerwogen
J Buch Moſis Cap. u. verſ. 30.
„Friein denen Lateinern kchinus, Erina.f
TAB. CCLXII. CCLXIII. 443
kurtz vorher Tlabh, das Land⸗Crocodil ausder Eydexen⸗Claſſe geſetzet war, worauf nunvier andere Stuͤcke aus derſelben nahmhafftgemacht werden; Die Ebreiſche Grund⸗Wur-tzel fuͤhret uns nicht weniger auf Stellionem, ſoeine dergleichen Eydexen iſt, die einen hellenlauten Thon von ſich giebet, davon zeuget bli-nius L. XXIX. c. 4. indem er dieſe in Griechen-land befindliche Stern Eydexe alſo beſchreibet:Hunc Græci coloten vocant,& aſcalaboten,&galeoten. In Italia non naſcitur. Eſt enimhic plenus lentigine, ſtridoris acerbi.,, DieGriechen nennen ſte coloten, aſcalaboten, ga.leoten. In Welſchland hingegen trifftmans nicht an; denn ſie hat uͤberall amLeibe Linſen⸗Flecken, und gibt harten Laut;Wohin dann auch die Abſtammung des Ara-biſchen Worts alwarlo zielen ſolle.
Jedoch doͤrffen wir andere Auslegungennicht ſo leicht uͤberhin gehen, ob man gleichzeitlich wahrnimmt, daß ſie auf ſchwachen Fuͤſ-ſen gehen. Die erſte derſelben iſt etlicher Ara-ber, die aus anakah, ankabuths machen, He-breiſch accabiſch, die Spinne. Die Il. iſt desR. Mardochai in ſeinen Hebreiſchen Concor-danzien, der ein fliegendes Thier im Kopf hat,und vielleicht mit andern Juͤdiſchen Talmudi-ſten fuͤr einen Heuſchrecken anſiehet. Die II.beſtreitet K. Selomon mit dem Biber; in derIV. kommt ſunii und Buxtorffii Attelabus, wor-unter eine Art von Heuſchrecken gemeinet iſt;1 7 will V. Arias den Iltis auf der Bahn
aben.g Schreiten wir ferner, ſo kommt uns Coachfuͤr die Fuͤſſe, welches Thier die Griechen mit
Hieronymo Chamæleon gegeben. Zwey Ara-biſche Scribenten, und mit ihnen R. Jonas und
Pauid, Chardaun, ſo das obbeſchriebene Land-Crocodil iſt. R. Selomo, Arias und junius wol-len lieber Lacertam, die Eider, auch Burtorff.und Leigh. der Syrer ſpricht Chulda, einigeAraber Alchuld, der Maulwurff oder Schaͤr-maus; denen Griechiſchen Dolmetſchern un-terſchreiben Pagninus, Munſterus, Caſtalio,die Engellaͤnder und Italiaͤner; Petrus Rober-tus laͤßt ſich die Schild Kroͤte gefallen; Po.marius und unſere Lateiniſche Zuͤricher⸗Uber-ſetzung lieben Limacem, den Schnecken, dieTeutſchen hingegen den Molch oder Sala-mander; Einige Juden haben nach GeſsneriBericht das Eichhorn, die Genffer das Cro-codil; folglich gehen doch die meiſte Auslegerauf die Eider, ſo aber in viele unterſchiedeneArten ſich abtheilet. Bochart L. IV. c. 3. waͤh-let der Araber Guaril, eine ſtarcke Eider, wel.che Eigenſchafft auch dem Arabiſchen und Ebrei-ſchen Wort Coach ſehr gleich ſtimmet, Leighſagt auch, lacerta dicitur à Coach, à robore,von der Staͤrcke; Es ſolle nemlich guaril, oder
alwarlo vornemlich der Schlange und demLand⸗Crocodil gehaͤſſig und aufſaͤtzig ſeyn; de-me die Arabiſche Gelehrte, Alcazuin, Algia-
Uuu uu 2 h
1d,