Band 
Zweyte Abtheilung.
JPEG-Download
 

614 TaB. CCCXXXIV. 5. Buch Moſis Cap. II. verſ. 10. II.

einer Schlange bedeutet, Idem p. 2986. alleinmehrere und triftigere Gruͤnde wollen von unshaben, daß das Wort Zimmaon von etwasTrockenes ausgelegt werde, er potius quamGlad, ein duͤrres, durſtiges Land, eine eitele(oͤde) Duͤrre(wo) und kein Waſſer, be-deute, wie abzunehmen aus GegenhaltungPfalm 107, 33. Jeſ. 35, 7. In dieſem Ver-

1 ol-ſtande nehmen es die LXVX. Griechiſche 900metſcher ſamt allen andern Auslegern II.Schrifft, S. Bochart. Hieroz. P. II. F.e. 8 yn

Habe nicht undienlich inzwiſchen lerachtet, wenn ich den Tert ſo viel als! behſe-zu erlaͤutern auch die Schlange Diplastzen laſſen in Fig. E.

Nachdem du dich bezeugſt/ ſo kriegſt du einen PlatzDer Boͤſen Herberg iſt bey Schlang⸗ und Scorpionen;Wer aber lieber will im beſten Lande wohnenDer ſchaffe Gottesfurcht und wahrer Tugend Schatz.Es liegt, mein Menſch, an dir, beſinne dich nur recht,GO CTC hat genug Quartier fuͤr einen jeden Knecht.

TAB. CCCXXXIV.5. Büch Moſis Cap. II. verſ. 10. II.

Dann das Lande, da du hinkommeſt,

daſſelbige einzunemmen, iſt nicht wie

das Lande Egypten, davon ihr aus-gezogen ſeyt, da du deinen Saa-men ſayeteſt, und waͤſſerteſt es mit

deinem Fuß, wie einen Koͤlgarten.

Sonder das Lande, dahin ihr zeuhet,daſſelbige einzunemmen, hat Bergeund Thaͤler, die Waſſer vom Regendes Himmels trincken.

Denn das Land/ da du hinkommt, da

einzunehmen, iſt nicht wie Egyf

Land, davon ihr ausgezogen

da du deinen Saamen ſaͤen/ un

traͤncken muſteſt, wie einen

ten. dieSondern es hat Berge und Ae eke

der Regen vom Himmel kr

muß.

ESypten macht der Nil und Menſchen Leitung feucht/Der Saame wird erquickt, der Mutter⸗Schoos erweicht:Hingegen Canaan traͤnckt Wolcken⸗ Fluß und Regen,Dazu GO früh und ſpat legt Wachsthum/ Krafft und Segen/So muß hier die Natur, dort Kunſt des Landes warten, iDas macht den Unterſchied in Feldern/ Au⸗ und Garten.

Gypten und das gelobte Ca-naan werden allhier neben undgegeneinander geſetzet; Dortenhilfft die Kunſt der Natur, diebereits den Grund leget, und

ſich aͤnerbietet: Hier ſoll die

Kunſt und Fleiß den Anfang

machen, welchen GOTT und die Natur ineinen geſeegneten Fortgang und Aufnahm brin-gen wollen; Mithin bringen beyderſeits Laͤn-der die erwuͤnſchteſte Fruͤchte, beyde haben Ur-ſache, die Wunder⸗Guͤte ihres weiſeſten

Schoͤpfers zu preiſen; In Egypten, ſonderlich

dem Obern, von Thebe bis Syene faͤllt gar

Hitze gar bald ausgetrocknet wird,

b ba Joſelten Regen, non pluuio ſupplicat nui. 1

ſchenDer Regen⸗Jupiter bekommt an ſo

i t vieleVon Gras und Feld⸗Gewächs nichtgute Wort. 190erſeDen Mangel des Regen⸗Waſſers ſurdden 0der Nil⸗Fluß mit dem bey ſich fan nach 15ten Schlamm: Hier wird, nemder, weißNili Ergieſſung, der Saame geſoe Son

i b aſſigen E ſel-aber die Erde von der überma m ſo nu ge