e5. Buch Moſis Cap. 22. verſ. 3-21.
Iz. Wann jemand ein Weibe nimmet,und wird ihr gramm, wann er ſiebeſchlaffen hat,
I. Alſo, daß er ihr etwas ſchandliches
beyleget, und ein boͤſes Geſchreyuͤber ſie ausbringet, und ſpricht: Ich
habe das Weibe genommen, und als
ich mich zu ihr thate, fande ich ſienicht Jungfrau.
15. So ſollen der Magd Vatter undMutter ſie nehmen, und der MagdJungfrauſchafft fuͤr die Aelteſten derStatt an das Thor hinaus brin-
gen.
16. Und der Magd Vatter ſoll zu denAelteſten ſagen, ich habe dieſemMann meine Tochter zum Weibegegeben, nun iſt er ihr gram wor-
den; f 817. Und ſihe, er legt ein ſchandlichesDing auf ſie, und ſpricht: Ich ha-
be deine Tochter nicht eine Jungfraugefunden; da doch das die Jung-
frauſchafft meiner Tochter iſt, und
ſollen die Kleider vor den Aelteſten a
der Statt ausbreiten.
18. So ſollen die Aelteſten der Statt denMann nemen/ und ihn ſtraffen.
19. Und ihn umb hundert Sickel Silberbuͤſſen, und dieſelbigen der MagdVatter geben, weil er eine Jungfrau
in Iſrael verluͤmdet hat, und er ſollſie zum Weibe haben, die er ſein Le-
benlang nicht verſchupffen doͤrffe.20. Iſts aber die Warheit, daß dieſeMagd nicht eine Jungfrau erfun-
den worden: e21. So ſoll man ſie heraus fuͤr die Thü-
ren des Hauſes ihres Vatters fuͤh-ren, und die Leute der Stadt ſollenſie zu todt ſteinigen, weil ſie eine
Schalckheit in Iſrael begangen, und
13. Wenn jemand ein Weib nimt, undwird ihr gram, wenn er ſie beſchlaf-fen hat,
14. Und legt ihr was ſchaͤndliches auf,
und bringt ein boͤſes Geſchrey uͤber
ſie aus, und ſpricht, das Weib hab
ich genommen, und da ich mich zu5 thaͤt, fand ich ſie nicht Jung-rau. N
15. So ſollen der Vater und Mutter
der Dirne ſie nehmen, und fuͤr dieElteſten der Statt in dem Thor her-0 bringen der Dirnen Jungfrau-16. Und der Dirnen Vatter ſoll zu denElteſten ſagen: Ich habe dieſemMann meine Tochter zum Weibegegeben, nun iſt er ihr gram wor-
i en, f
17. Und legt ein ſchaͤndlich Ding auf ſie,und ſpricht: Ich habe deine Toch-ter nicht Jungfrau funden, hie iſt dieJiungfrauſchafft meiner Tochter.Und ſollen die Kleider fuͤr den Elte-ſten der Statt ausbreiten.
18. So ſollen die Elteſten der Statt den
Mann nehmen, und zuͤchtigen,
19. Und um hundert Seckel Silbers buͤſ-
ſen, und dieſelben der Dirnen Vat-ter geben, darumb, daß er eine Jung-frau in Iſrael beruͤchtiget hat, undſoll ſie zum Weibe haben, daß er ſie
ſein Lebenlang nicht laſſen moͤge.
20. Iſts aber die Warheit, daß die Dir-
ne nicht iſt Jungfrau funden,
21. So ſoll man ſie heraus fuͤr die Thuͤr
ihres Vaters Hauſes fuͤhren, unddie Leute der Statt ſollen ſie zu todtſteinigen, darumb, daß ſie eine Thor-heit in Iſrael begangen hat/ und in
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