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ee5 Buch Moſis Kap. 32. verſ. 3. 4. ß.
13. Er fuͤhrete ihn uͤber die Hoͤhe der Er-
den, und ſpeiſete ihn mit dem Ein-kommen der Feldern, und lieſſe ihnHonig aus den Felſen ſaugen, undOehl aus den harten Steinen.
14. Butter von den Kuͤhen, und Milch
von den Schaffen, mit der Feißte
der Laͤmmeren und der Widderen,der Soͤhnen Baſan und der Boͤ-cken, mit der Feißte der Nieren des
Weitzens. Und du tranckeſt lauter
Trauben ⸗Blut.
15. Aber da Jelchurun feißt ward, daward er geil,(du biſt feißt, dick,und ſtarck worden,) und hat den
GO fahren laſſen, und den Fel-
ſen ſeines Heils gering geachtet.
13. Er ließ ihn hoch herfahren auf Er-
den, und nehret ihn mit den Fruͤch-ten des Feldes, und ließ ihn Honigſaugen aus dem Felſen, und Oel ausden harten Steinen. 314. Butter von den Kuͤhen, und Milchvon den Schafen, ſamt dem Fettenvon den Laͤmmern, und feiſte Wid-der und Boͤcke mit fetten Nieren,und Weitzen, und traͤncket ihn mitgutem Drauben⸗ Blur.
15. Da er aber fett und ſatt war, warder geil. Er iſt fett und dick und ſtarckworden, und hat den GOTT fah-ren laſſen, der ihn gemacht hat, er1 Felß ſeines Heyls gering ge,
Dels thut der reichſte Printz an Seinem Israel,Er fuhrt es wohl/ und gibt Getreide, Honig, OelMilch, Butter/ Laͤmmer⸗ Fett, das feißte Nieren⸗Gut/Er ſpeißt mit Weitzen⸗Brod/ und traͤnckt mit Trauben⸗Blut.Mithin wird Feſchurun gemaͤſtet/ ſtarck und dick/ NUnd ſteht/ wenn ers erkennt/ im allerſchoͤnſten Glück.
Er auſſerordentliche Mund⸗Bot-te und Redner GOTT Sg faͤh-ret fort dem an den Graͤntzen
und die Austheilung des ver-heiſſenen Erbes taͤglich erwar-tenden Israel ſo wohl die groſſeWohlthaten ſeines GOT vorzuſtellen,als auch den dagegen bezeugten Undanck em-pfindlich vorzuruͤcken: Er führete ihn uͤberdie Soͤhe der Erden,(ließ ihn hoch her-fahren auf Erden,) das bergichte Land oderGebuͤrge Gilead, und ſpeiſete ihn mit demEinkommen der Feldern,(naͤhrte ihn mitden Fruͤchten des Feldes /) nemlich des ebe-
nen, flachen Landes, oder des Gefildes der
Moabiter. Honig aus den Felſen, und
Oel aus den harten Steinen ſaugen, iſt ei-
ne verbluͤmte Poctiſche Redens⸗ Ark, welcheder andern gemeinern Schrifft⸗Rede gleich iſt,
ein Land, darinnen Milch und Sonig
des gelobten Landes ſtehenden-
fleußt, ein überaus fruchtbares Land. Soſinget Virgil. Eclog. IV. 29.
Incultisque rubens pendebit ſentibus uua,
Et duræ quercus ſudabunt roſcida mella.
Ein ungepflantzter Strauch wird rotheTrauben ſprieſſen,
Vom harten Eichen⸗Stamm wird zaͤhes5 Honig flieſſen. i
Da ſiehet ferner ein jeder von ſelbſten, daß dasHonig eigentlich nicht aus dem Felſen, oder ei-nem Eichen⸗Baum flieſſe, oder heraus ſchwi-tze, noch das Oel aus denen harten Steinentrieffe; Wo aber nicht nur die zahme, ſondernauch die wilde, entflogene und ungeſchoͤpf-te Bienen in die Fels⸗Loͤcher, hole Baͤume,
wilde Gebuͤſche ziehen, und daſelbſten ihre
Wohnung und Gewerbe anlegen, als in denenMorgen⸗Laͤndern, ja auch in Polen, Mo-Ccec ecee 2 ſeau,