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empfingen. Gewöhnlich sind sie aufserordentlichgrofs und werden zu Architeclur-Stücken, als Säu-len, Architraven, Thüreinfassungen u. s. w. ver-arbeitet. Sie bestehen meistens aus jener Ab-änderung von grofskörnigem Granit, welcher häu-fig Feldspathstücke von 2 — 3 Zoll im Durchmes-ser und Quarzadern enthält. Ich fürchte nicht zuübertreiben, wenn ich versichere, dafs unter zehndieser Geschiebe acht, und zwar die gröfsten, zudieser Granitart gehören. Wenn man jedoch dieEinfassungen der Landbesitzungen jener Gegenduntersucht, so trifft man auch sehr häufig Blöckevon Sienit, Gneis, Glimmerschiefer und Serpen-tin an. Doch mufs ich anführen, dafs ich bei ei-ner dreitägigen Durchsuchung der zu dem Ge-bielhe von Brianza gehörigen Ebene von Ro-vagnate keine Geschiebe von Porphyr oder Ur-kal^istein aufzufinden im.Stande gewesen bin, wie-wohl in der Nachbarschaft zwei Porphyr-Forma-tionen, die eine bei dem See von Lugano , dieandere von dem Hügel St. Carlo, bei Arona, anl>is zum Orta-See vorhanden sind, der Urkalk abersich in verschiedenen, wenig von einander ent-fernten Gegenden der Nachbarschaft zeigt, alszu Piona und S'“ Eufemia am Corner-See und zuCandoglia und Ornavasso am Lago-maggiore.
Der Granit, welchen man so häufig auf denGebirgen von Brianza findet, ist übrigens vonl fen Granitarten der Nachbarschaft, als z. B. de-tten von Baveno , Montorfano, St. Fidelino, sehr
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