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mein erleichtert, — sondern es sind durch die grössereNähe des Mittelmeeres auch die an dasselbe sich an-schliessenden Höhenmessungen einem kleineren Feh-ler ausgesetzt, als bei deren Herleitung von der ent-fernteren Ost- und Nordsee ; sei es, dass man durch Tri-angulatiou oder durch Nivellements zum Ziele gelangenwolle, sei es, dass man die störenden Einflüsse der Re-fraction oder der Ablenkung der Vertikalen durch dieAnziehung der Gebirge ins Auge fasse.
In der That werden ja bei einer allmähligen Er-hebung, z. B. auf dem langen Wege von der Nordsee nach dem Gotthard , die Angaben der Instrumente durchdie anfangs freilich sehr schwache Ablenkung der Ver-tikalen gegen die Masse unserer Alpen .stärker afficirt,sie lassen dessen Höhe um einen grösserenBetrag zu hoch erscheinen, als diess auf dem kür-zeren Wege von Genua oder Venedig aus der Fall ist.
Auch die nunmehr ins Werk zu setzende Verbin-dung unserer schweizerischen Triangulation mit den zweivorzüglichen norddeutschen Gradmessungen, der preus Bi-schen und der hannoveranischen, kann keinen Ausschlagzu Gunsten der Annahme des atlantischen Oceans alsFundamental-Niveau geben, da diese beiden Messungenselbst nicht gleichen Ausgangspunkt haben, die einenämlich (w!e die grosse russische) von der fluthlosenOstsee (die den Vorzug des Mittelmeeres theilt), die an-dere aber von der Nordsee ausgeht, deren Fluthen einen— wenn auch vielleicht noch unbekannten, so doch leichtfestzustellenden — Einfluss ausüben auf die Bestimmungihres mittleren Niveaus, dessen Verschiedenheit von demallgemeinen statischen Niveau ohne Zweifel auch dortnachweisbar sein wird.
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