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Rücklauf der schweizerischen Eisenbahnen / von Stämpfli
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gewählt werde, derben sch w e iz erisch en Interessen und demschweizerischen Bahnnetze am meisten entspricht.

Auch in vielen andern Beziehungen werden an die Opera-tion immense Vortheile sich knüpfen; wir erinnern an dasPost- und Telegraphenwesen. Wie viel könnte nicht gewonnenund erspart werden für diesen Dienst, wenn die fetzigen 4000Angestellten der Post- und Telegraphenverwaltung und diePostbüreaux und Telegraphenstationen alle in unmittelbareUebereinstimmung und in ein zusammengehendes und sich ergänzendes Wirken träten mit allen Stationen und Angestelltender Eisenbahnen! Wir erinnern an den Militärtransport. Wieviel gesicherter wäre nicht im Ernstfälle die Stellung der Eid-genossenschaft in dieser Richtung! Wir erinnern endlich an dieVortheile, welche das Publikum überhaupt durch einen für dieganze Schweiz gleichmäßig geordneten und in einander greifen-den Eisenbahnbetrieb gewinnen würde.

Trotzdem wird unsere Anregung vielerlei Bedenken erregen.Wir wollen die wichtigsten, die wir zum Voraus erwarten,kurz berühren.

Schwere finanzielle Verschuldung, große eidgenössischeStaatsschuld! Dieß darf aber nicht abschrecken, sobald dienöthigen Einnahmen zu ihrer Verzinsung gesichert sind, unddieß ist nach den obigen Nachweisen der Fall.

Zu viel Centralisation, die Bundesgewalt werde zu starkund zu gefährlich für die .itantonal-Autonomie! Wenn aberirgend ein Zweig der schweizerischen Verhältnisse der Centralisation bedarf, so sind es die Eisenbahnverhältnisse. Esverhält sich damit ähnlich, wie früher mit den Posten und Zöllen;die innern Schranken und Hemmnisse alle mußten fallen, undallgemein ward dieß als ein Glück begrüßt. Die Bundes-gewalt wird keine Gefahr weder für die Kantone, nocb für dasVolk; ,st sie ja nichts anderes als der Ausfluß der vereinigtenKantone und des Volkes selbst, und die Autonomie der Kan-tone wird auill fernerhin bleiben in allen Dingen, die natur