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Die obererzgebirgische Eisenbahn / von F.C. Freiherr von Beust
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Es haben für die Ermittelung des Güterverkehrsim Obergebirge die sorgfältigsten und gewissenhaftestenErörterungen stattgefunden, und jedenfalls verdienen diedesfallsigen Bemühungen die dankbarste Anerkennung.Aber wie überall, so können auch hier die ermitteltenZahlenwerthe nur eine Andeutung für die Verkehrs-berechnung abgeben, denn um die letztere festzustellen,fehlt es an dem, in der Regel ungleich wichtigeren Fak-tor, dem Koefficienten, um den sich der bisherige Ver-kehr durch den Bahnbetrieb erhöht, und die Jnbetracht-nahme von Verhältnissen, die sich durch die Existenzder Bahn überhaupt erst bilden.

Mir will es daher scheinen, daß ein detaillirtesEingehen in die Einzelheiten des Güterverkehrs über-haupt nur wenig nützen könne und daß man derWahrheit näher kommen werde, wenn man, im Hinblickauf die vielfachen Erfahrungen bei anderen Bahnen undin Erwägung der Hauptelemente des obergebirgischenGüterverkehrs nur einige Hauptsätze der Rechnung zumGrunde legt.

Von diesem Gesichtspunkte ausgehend, glaube ichdie gesammte Güterbewegung auf der obererzgebirgischenBahn zu jährlich 5 Millionen Centner annehmenzu müssen, und zwar:

2000000 Cntr. Steinkohlen und Kokes,

Nutz- und Brennhölzer aller Art,

Erze aller Art (Eisenstein, Braunstein,Kiese, Zinkblende, Silbererze),bearbeitete Granitsteine, Dachschiefer,Ziegel, Kalk u. dgl.,

Getreide aller Art und Heu,andere Güter aller Art, Salz, Colo-nialwaaren, Bier, Wein, Fabrikate.

800000

700000

500000

500000

500000

Ut8.

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