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Das preussische Eisenbahnnetz : mit besonderer Beziehung auf die östlichen Provinzen / vom Amtsrath Livonius und Oeconomiecommissarius Mertens
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dings den Anschein gewonnen, als wären wir über das, was wirerstreben wollen, nicht recht im Klaren, nnd deßhalb sind wir ge-zwungen, dieses nochmals auszusprcchen. Wie der Titel unsererBemerkungen es deutlich kund giebt, ist der Zweck unserer Arbeitnur alleindie Richtung der großen östlichen Eisenbahn." DieseRichtung wünschen wir, wie es im ersten Artikel deutlich geschrie-ben steht, von Frankfurt ausgehend, über Landsberg , Woldenberg ,D.-Crone, Jastrow, Eonitz, Stargardt nach Dirschau , welche Linienach der Karte des Professors Schmidt acht Meilen kürzer ist,als die Linie über Bromberg ) ungeachtet dieser ganz genauen An-gabe der Bahnrichtung supponirt der Herr Gegner, daß die vonuns gewünschte Bahn bis beinahe nach Filehne an der Netze ent-lang und sodann links ab über D.-Crone, Eonitz nach Dirschau gehen solle, in welchem Fall die Differenz in der Entfernung nur3^ Meilen betragen mag.

Ganz sachgemäß faßte indessen der Herr Gegner in seiner erstenEntgegnung den eigentlichen Streitpunkt in der Sache aus, näm-lich:ob die Bahn vorlängs der Netze oder über Eonitz gehensolle", und um es bei dieser Einen Streitfrage zu belassen, erklärtenwir in unserm zweiten Artikel eventuell, daß die Linie von Lands-berg über Küstrin nach Berlin geführt werden könnte, welche Bahnnämlich im Projekt ist; wir haben auch jetzt nichts dagegen, wenndiese Bahn angelegt wird, da wir einen Nachtheil davon nach ir-gend einer Seite hin nicht absehen; nur glauben wir, daß es nichtim Interesse des Staats liegen dürfte, diese Bahn schon jetzt inAngriff zu nehmen und das Capital dazu sogleich zu ver-wenden, da noch auf lange Jahre hin die Berlin -FrankfurterBahn zur Verbindung mit den östlichen Provinzen benutzt werdenkönnte.

Nicht sowohl die Richtung der Bahn von Stargardt nach Po-sen haben wir besprochen, sondern nur die Verbindung Stettinsmit Westpreußcn, in welcher Hinsicht wir im ersten und drittenArtikel die Fortführung der St»rgardter Bahn nach D.-Crone fürangemessen hielten; wenn wir im ersten Artikel zugleich bemerkt,daß die Bahn von D.-Crone nach Posen gehen könnte, so haltenwir dieses auch jetzt noch für zweckmäßiger, als wenn sie von Drü-sen und Filehne nach Posen geht. Was diese Richtung von Drü-sen und Filehne nach Posen betrifft, so haben wir in unsern Be-merkungen darüber zuerst gezeigt, daß der Herr Gegner bei der