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Begründung von fünf geognostischen Abtheilungen in den Steinkohlen führenden Schichten des Saar-Rheingebirges / Ch. Ernst Weiss
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II. Zone. Obere Steinkohlenformation =

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Ottweiler Schichten. Anthracosia,Estheria, an der Basis Leaia, Amblypte-rus, Rhabdolepis, an einer Stelle Acantho-

desstacheln selten, ohne Beobachtung derandern obigen Wirbelthiergattungen. Vor-wiegend Steinkohlenflora; Stigmarien, zumTheil Sigillarien, noch reichlich, viel Farn;Kieselhölzer, selten Walchia. Graueund noch viel rothe Schichten, mehrfachKalk, Arkosen; Kohlenflötze nach obenarm, nach unten zunehmend.

I. Zone. Mittlere Steinkohlenfor mation =

Saarbrücker Schichten. Anthraco-sia selten, ohne Beobachtung von Leaia,Estherien und obigen Wirbelthiergattun-gen. Steinkohlenflora mit viel Sigillarienund Lycopodiaceen sowie Farn; Walchiaselten. Grau, zum Theil roth; Kalkselten, Arkosen nicht bekannt, Kohlen-flötze sehr reich.

Die zweite Zone beginnt mit schiefrigen Thonen,abwechselnd mit thonigen Sandsteinen und begleitet vonKalkflötzchen nach oben, worin die leicht kenntliche LeaiaLeidyi var. Bäntschiana in Menge enthalten ist. DieseLeaia-Schichten sind mit geringen Lücken durch das ganze.. Gebiet von Hangard bei Neunkirchen bis zur Saar beiBous verfolgt. Es endet die Zone mit zum Theil con-glomeratischen Sandsteinen und Schieferthonen nebst nocheinem Kalkflötz über einem 912", kaum mehr mächti-gen Grenz - Kohlenflötz.

Die dritte Zone fängt mit Kalkflötzen an, wovonan den typischen Stellen, wie bei Werschweiler SO. vonSt. W endel, zwei nahe über einander liegen, an andernStellen fünf und mehr, und worin zuerst Callipteris con-ferta und Calamites gigas auftreten. Nach oben endigt dieAbtheilung theils mit Sandsteinen unter Schieferschichten,welche die bekannten Lebacher Sphaerosiderite führen,