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Begründung von fünf geognostischen Abtheilungen in den Steinkohlen führenden Schichten des Saar-Rheingebirges / Ch. Ernst Weiss
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welche mit jener unmittelbar zusammenhängt, tritt aberauch getrennt hievon noch mehrfach wieder auf. Dasoben schon angeführte merkwürdige Kohle-Kalkflötz, inwelchem die Grenze zwischen dritter und vierter Zoneverlaufen soll, mit seinen Acanthodes-Stacheln im Kalkund dessen hangenden Schiefern, zieht sich nämlich nichtblos von Offenbach am Glan über Lohnweiler a. d. Lau-ter nach Rossbach um den Königsberg herum, sondernwiederholt sich in nordöstlicher Richtung in gewisser Ent-fernung noch zweimal etwas bogenförmig, ohne Ver-änderung der Fallrichtung. Das erste Mal erstreckt cssich von Medard über Kronenberg bis Nussbach, der Artverändert jedoch, dass zwischen Kohle und Kalk sichmehrere Fuss sandige Schichten als Mittel eingeschobenhaben, auch die Kohle nur bei Kronenberg klar erkenn-bar ist. Das zweite Mal dagegen hat das Flötz genau wie-der die gleiche Ausbildung wie bei Offenbach etc., Kohlemit Kalk als Dach, und streicht parallel dem vorigen Zugevon Odenbach über Adenbach, Reifelbach nach Wald-grehweiler . Beide Wiederholungen scheinen so erklärtwerden zu müssen, dass hier nicht drei dem Alter nachauf einander folgende Acanthodes-Horizonte vorhandensind, sondern dass es derselbe Horizont ist, welcher durcheine zweifache Erhebung auf Sprungklüften dreimal zuTage gekommen ist, gleichsam durch einen dreimaligennordöstlich fortgesetzten Wellenschlag, wobei jedoch diesüdwestlich fallenden Hälften der Wellen zweimal fehlen.Auf gleiche Weise erklären sich die beim Ausbacher Hof,bei Hefersweiler und Rathskirchen noch in Abbau begrif-fenen Flötzchen, sowie die Spuren bei Teschenmoschel,wo überall abgerissene Stücke desselben Kohle - Kalk-flötzes zum Vorschein kommen. Weiter nach Nordosten,bei Obermoschel , tritt abermals dasselbe Kohle-Kalkflötzmit Acanthodes in einer eliptischen, rings nach aussenfallenden Insel auf, wieder die Grenze zwischen Cuselerund Lebacher Schichten bildend. Auch am Lemberg deu-tet ein Flötz mit Kohle und Kalk, doch ohne beobach-tete thierische Reste, auf dieselbe Bildung, und hier liegenCuseler Schichten wieder auf Ottweiler . Im Appelthale