72
seiner Unterscheidungen zu den unserigen wird aus fol-gendem Schema ersichtlich:
G ü m b e 1.
Weiss.
Unter-Roth- {cw alcll ; a _g an( i 8 tein)liegendes 1
Lebacher Schichten
Odenbacher Stufe
Ueber-Koh- | Staufenbacher Stufe
Cuseler Schichten
lengebirge } Breitenbach. Schicht.
vHöchener Schichten
Steinkohlen- fFlötzreiche Format, v.Formation ' Bexbach,S .Ingbert etc.
Da diese Eintheilung im Gebiete nicht durchgeführtist, mir selbst aber dies nicht möglich wäre, da man über-haupt die Unterscheidung der 5 obern Zonen von Güm-bel nach paläon tologischen Merkmalen in dieserWeise zur Zeit nicht ermöglichen kann, da ferner gradediese Untersuchungen grö ssere Gruppen ergeben, sodarf ich mich wohl mit dieser Hindeutung begnügen unddie Aufmerksamkeit der Leser weiterzulenken mir er-lauben.
Mit der Feststellung der topographischen Verbrei-tung unserer 4 Zonen wird auch die Orientirung überdie in nachfolgender Aufzählung enthaltenen Fundorte mög-lich sein, erleichtert freilich wird sie durch den Gebrauchder Uebersichtskarte, auf welche hier nochmals verwie-sen werden mag. Ob dann die geographische Verbrei-tung der einzelnen Formen unserer Flora und Faunagrössere, schon im Voraus oben angeführte, geogno-stische Schlüsse erlaubt, mögen diese Formen selbst recht-fertigen.
Erster Th eil: Die fossile Flora.
Wenden wir uns nun zunächst den fossilen Pflan-zen zu, welche wir in jenen Schichten noch aufbewahrtfinden, so müssen wir vorerst bemerken, dass in der baldfolgenden Uebcrsicht, welche wir den weitern Unter-suchungen zu Grunde legen, nur solche Arten Aufnahme