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Begründung von fünf geognostischen Abtheilungen in den Steinkohlen führenden Schichten des Saar-Rheingebirges / Ch. Ernst Weiss
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gefunden haben, welche bereits in der Literatur bis Ende1867 bekannt und benannt worden sind. Ist nun auchdas floristische Bild deshalb als ein unvollständiges zu be-zeichnen, so würde es doch weder möglich noch zu em-pfehlen gewesen sein, auch andere Formen zu berück-sichtigen, weil einerseits bei weitem die meisten Schätzegrade aus dem reichsten Saarbrücker Gebiete in andern,dem Verfasser nicht zugänglichen Händen sich befinden,andererseits aber auch weil bei dem allgemeineren geo-gnostischen Zwecke der vorliegenden Arbeit die neuenSpecies sehr wohl entbehrt, ja wenig in die Wagschalefallend betrachtet werden können, da ihre Vergleichungmit andern Gebieten fehlt. Eine solche Arbeit also, welcheauch neue Species kennen lehrt, darf an einer andernStelle verwiesen und der systematischen Behandlung derFlora und Fauna zuerkannt werden. Ein solches vervoll-ständigteres Bild der Flora der 3 jüngern Zonen ist auchbereits vorbereitet und wird nach Vollendung der Tafelndem Publikum vorgelegt werden.

Das für den gegenwärtigen Zweck nöthige Materialhabe ich nicht allein eigenen Untersuchungen an Ort undStelle entnommen, sondern ich bin auch von verschiedenenSeiten in sehr dankenswerther Weise darin unterstütztworden. Vorzüglich im Gebiete der Steinkohlenformationwar es Herr Apotheker F. Winter, welcher auf vielengemeinschaftlichen Excursionen thätigen Antheil an denUntersuchungen nahm, ausserdem habe ich zu nennen dieHerren Bäntsch, G. Bock in g, K. Böcking jun., D rö-scher, Tischbein, welchen ich hauptsächlich durchSammeln und theilweises Ueberlassen organischer Resteaus den Schichten des Gebietes zu Dank verpflichtet bin.Nicht vergessen darf ich auch zu erwähnen, dass eine An-zahl der Bestimmungen sich der Beihülfe des Herrn Prof.Geinitz zu erfreuen gehabt haben. Dazu ist es mirmöglich gewesen, mehrere grössere Sammlungen zu die-sem Zwecke zu benutzen, nämlich ausser der hiesigenBergschulsammlung diejenigen von Bonn , des Sencken-bergischen Instituts in Frankfurt a. M., zum Theil auchdie in Berlin . Nur leider fehlt allzu häufig in diesen