Buch 
Begründung von fünf geognostischen Abtheilungen in den Steinkohlen führenden Schichten des Saar-Rheingebirges / Ch. Ernst Weiss
Entstehung
Seite
97
JPEG-Download
 

97

(in einem Wingert oberhalb des Steinbruches vom WirthBecker (hier das grösste Exemplar, welches mir bekanntgeworden ist; es war ein horizontal im Sandstein liegen-der Stamm, auf 10' Länge entblösst bei 2' Dicke). West-lich von Waldböckelheim. Meckenbach bei Kirn. Zwi-schen Kirn und Krebsweiler . Wohl noch an vielen an-dern Stellen. V. Nahe bei Wadrill, im rothen conglo-meratischen Sandstein, der zu feuerfesten Steinen benutztwird und den wir zum Ober-Rothliegenden zählen.

Von St. Wendel giebt Göppert Araucarites Schrol-lianus Göpp. an, vonSaarbrücken überhaupt A. Brand-lingi Göpp.

Nachtrag. Hinter Nr. 43:

216. Sphenopteris tenuifolia Bgt. (Gutb.). I. Spit-tel bei Hombourg. Friedrichsthal.

217. Spk. Beinerti Göpp. sp. I. Burbach, nach Dr.Andräs gefälliger Mittheilung.

Um einen schnellen und bequemen Ueberblick überdie Vertheilung der in der vorhergehenden Aufzählungenthaltenen Pflanzenreste durch die vier Zonen der mitt-leren und oberen Steinkohlenformation, des untern und mitt-lern Rothliegcnden zu ermöglichen, lasse ich nun sogleicheine Tabelle folgen, welche nur das Vorkommender Artenin den 4 Abtheilungen angiebt. Um jedoch auch innerhalbder beiden unteren Zonen eine detaillirterc Anschauung zuerhalten, ist zugleich eine weitere Unterscheidung einge-führt. In der ersten Zone nämlich bedeutet das Zeichena die Region dos liegenden Flötzzuges, b die des mitt-lern und zwar b*des ersten, b des zweiten mittlern Flötz-zuges, endlich c die Region des hangenden Zuges, soweiter der mittlern Stcinkohlenformation zuzutheilen ist. Inder zweiten Zone ist mit a und b respective eine untereund obere Hälfte unterschieden ; in der erstem liegt zu-gleich der noch übrige Theil des obern Flötzzuges, aufwelchem gegenwärtig nur noch die Gruben bei Schwal-bach und Dilsburg bauen, welcher aber auch weiter öst-lich durch alte Gruben und neuere Schürfe als vorhan-den nachgewiesen ist.

Verh. d. nat. Vor. Jahrg. XXV. IU. Folge V. lid.

7