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Begründung von fünf geognostischen Abtheilungen in den Steinkohlen führenden Schichten des Saar-Rheingebirges / Ch. Ernst Weiss
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bangenden Zuge des Saarbrücker Gebietes entsprechen,vermuthlich denen von Geislautern und Hostenbach , ob-schon auch etwas tiefere Flötze vorliegen könnten. Diezweite Zone aber scheint man hier nicht getroffen zuhaben.

Die zweite Zone oder die obere Steinkohlenfor-mation wird zunächst, wie schon bemerkt, durch Zurück-treten der Sigillarien und Lycopodiaceen, etwa mit Aus-nahme von Lepidophloios erkannt. Unter den Calamarieusind keine Formen, weiche sich für eine der jungem Zo-nen ausschliesslich bemerkbar machten, während unter denFarn mehrere vorhanden sind, welche in der mittlernKohlenformation nicht aufzutreten scheinen. Hiervon sindwohl die wichtigsten Callipteris mirabilis, Odontopterisobtusa, 0. Sohlotheimi, Cyatheites elegans , Alethopteristruncata, A. Bredoioi , welche sogar mit Ausnahme derOdontopteris obtusa die obere Hälfte dieser Zone bezeich-nen und zum Theil auch noch weiter gehen. Auch schei-nen die Kieselhölzer trotz ihrer zu specifischer Be-stimmung wenig geeigneten Beschaffenheit hier charak-teristisch zu sein. Man muss aber vorzüglich den Um-stand wohl im Auge haben, dass der Charakter unsererersten intermediären Zone wesentlich schon eine Misch-lingsflora ist. Daher finden sich neben vielen Formen,welche ebenso häufig schon tiefer vorhanden waren (wieSphenophyllum u. a. schon oben erwähnte Steinkohlen-Leitpflanzen), andere, deren Auftreten erst in höherenSchichten ein häufigeres wird. Auch Cyatheites den-tatus, C. Miltoni, C. unitus, Alethopteris aquilina,Asterophyllites equisetiformis, Annularia longifolia lassensich nennen als Formen, deren häufigeres Vorkommenauf Steinkohlenflora hindeutet.

Es würde vielleicht schon jetzt möglich sein, inner-halb der zweiten Zone noch zwei paläontologisch voneinander unterscheidbare Abtheilungen aufzustellen, derenuntere zugleich noch die flötzreichere sein würde, wäh-rend die obere eine flötzarme; nur die Aufstellung einerGrenzlinie beider in der Natur würde wegen mangeln-der Aufschlüsse der Schärfe mehr entbehren als die jetzt