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teris Schlotheimi, Cardioearpus orbicularis und Cyolocar-pus Eiselianus ohne erheblichen Zweifel als in das Weiss-liegende und höher gehende angenommen werden können,so ist doch der Unterschied zwischen der (untern) Zech-steinflora und der des Kohlenrothliegenden ein so be-trächtlicher, dass die Vereinigung von Rothliegendem mitZechstein zu einer Formation einerseits und die Tren-nung von productiver Steinkohlenformation vom Rothlie-genden (mit 61 gemeinsamen Pflanzenarten) andererseitsals Widerspruch erscheinen muss. Da die Fauna keinehinreichende Vergleichung gestattet wegen Mangels ech-ter Meeresthiere im Rothliegenden und der mittlern undobern Steinkohlenformation, so sind wir eben nur aufdas Studium ihrer Pflanzen angewiesen, dessen jetzigesResultat jedenfalls der weiteren Beachtung werth seindürfte.
Im russischen Kupfersandstein, welcher durch seineReste sich dem deutschen Rothliegenden durchaus gleich-stellt, zeigt doch die Flora diese merkwürdige Abweichung,dass Formen wie Lepidodendron Veltheimianum (nach Gei-nitz jedoch zu bezweifeln), Neuropteris tenuifolia, N. Loshi }— Calamites gigas, Callipteris conferta, Walohia flaocidaW. foliosa, — Ullmannia Bronni, TJ. lycopodioides, U. biar-mica, Alethopteris Marlinsi u. a. zusammen auftreten ne-ben vielen eigenthümlichen Arten. Wenn es in Wirklich-keit nicht möglich ist, hier noch Abtheilungen zu unter-scheiden und darin jene Reste so vertheilt zu finden, dasssie einen den deutschen u. a. Vorkommen entsprechen-den Altersunterschied zeigen, so scheint als mittleres Re-sultat ein etwas jüngeres Alter als das des deutschen Koh-lenrothliegenden, vielleicht nahezu entsprechend demobern Rothliegenden, für die russischen Schichten, sichzu ergeben und in ihnen in der That eine zur Zechstein-flora hinneigende Uebergangsbildung vorzuliegen. Sowürde sich dann auch die allerdings auffallende Verschie-denheit der erwähnten Nachbarfloren in Deutschland er-klären, wo das verbindende Mittelglied zwischen beidenfehlt oder doch keine erhaltenen Reste führt. Denn essind nur schwache Andeutungen vorhanden, dass jenes