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verbindende Glied vorhanden gewesen sein müsse, sei es,dass man mehr Gewicht auf die beobachtete gleichförmigeLagerung zu legen geneigt sei, oder dass man dem Vor-handensein von Ullmannia biarmica Eichw. nebst U. lan-ceolata Göpp. im Rothliegenden bei Braunau in Böhmenund Neurode in Schlesien den Vorzug bei jenen Schlüs-sen einräume. — Dass die allmählige Fortentwickelungder Organismen auch noch weiter sich erstrecke, dasscheint ferner auch, nur in etwas anderer Weise, durchdie Vermischung von Landflora mit Meeresfauna im Ku-pferschiefer angedeutet zu sein.
Wir fassen zuletzt die gewonnenen Hauptresultatein kurzen Sätzen zusammen.
1) Es erseheint die Schichtenfolge zwischen Ueber-gangsgebirge und Trias im Saar-Rheingebiete als ein zu-sammenhängendes, in seinen einzelnen Gliedern eng ver-bundenes Ganze, welches sich jedoch paläontologisch infünf natürliche Zonen eintheilen lässt.
2) Da die untere Steinkohlenformation fehlt oderdoch nicht aufgeschlossen ist, so beginnt die Reihe mitden Saarbrücker Schichten als mittlerer Steinkohlenfor-mation, worauf folgen Ottweiler Schichten als obere Stein-kohlenformation, Cuseler Schichten als unteres, LebacherSchichten als mittleres Rothliegendes, zuletzt fast verstei-nerungsleeres oberes Rothliegendes.
3) Die fossile Flora dieser Schichten ist geeignet,um jene Trennungen durchzuführen und liienach enthältdie I. Zone einen Reichthum an Sigillarien und grossenLycopodiaceen bei gleichzeitig zahlreich vertretenen Farnu. a. Pflanzen, die II. Zone eine weitaus geringere Flora,in welcher die Farn vorwiegen. Noch ärmer sind dieIII. und IV. Zone, worin Sigillarien und Lycopodiaceenfast ganz, Stigmarien wohl ganz verschwunden sind, eben-so wie Splienophyllum, wo dagegen Walchien in Mengeauftreten, unter andern Leitpflanzen sich Calamites gigasund Callipteris oonferta auszeichnen. Die III. Zone weistnoch manche Steinkohlenpflanzen zahlreich auf, die IV.reinigt sich von ihnen mehr. Die V. Zone endlich hatuns ausser einem Kieselholz nichts Organisches überlie-