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Die Vulcangruppe der Pontinischen Inseln : Vorgelegt in der Sitzung am 15. April 1875 / Cornelio Doelter
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Cornelia Doelter.

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kessel. In diesenTlialkessel münden eine Menge kleinerer Seitengräben ein; es sind dies zwei von TreVentikommende, zwei weitere von den zwischen Ciglio del Guarniero und Tre Venti liegende Hügeln, und zweivon ersterem Berge, fernerhin zwei von den südlichen Hügeln.

Den höchsten Punkt dieser ganzen, im Halbkreis ziehenden Hügelkette bildet der Monte Tre Venti, dernach meinen Messungen 200 M. hoch ist, von da südlich erhebt sich als letzter hoher Punkt der Ciglio delGuarniero, 180 M. hoch. Im Süden ist der Zug viel niedriger; etwas höher ist der, von Tre Venti gegen diePunta Santa Maria ziehende Rücken.

An der Ostküste weiter streifend, finden wir eine weitere grössere Vertiefung zwischen dem letzterenRücken und dem Monte Core, einem kurzen, von 0. nach W. ziehenden hohen Hügel; der von S. nach N.gehende Hauptrücken bildet an dieser Stelle einen schmalen Kamm, dessen Höhe 150 M. beträgt; jenekesselartige Vertiefung senkt sich allmählig gegen das Meer bis zur Bucht, welche den Namen Cala delFrontone trägt.

Ein weiteres tiefes Thal, parallel der Richtung W.0., findet sich zwischen genanntem Monte Core unddem hohen Rücken Monte del Campo Inglese, welcher die Richtung gegen ONO. verfolgt und die Wasser-scheide zwischen der Ost- und Westküste bildet; er zieht gegen die Cala del Inferno zu; er ist mit ver-schiedenem Strauchwerk bewachsen, auf der höchsten Spitze findet sich ein kleines verlassenes FortII Campoinglese.

Wir kehren nun an der Ostktiste von N. nach S. gehend zurück ; der Nordwestabhang des eben er-wähnten Rückens senkt sich langsam gegen Süden zur Cala delle Fornelle; getrennt von diesem Hauptzugerhebt sich das Vorgebirg des Monte Capo Bosco.

Der Westabhang des von S. nach N. ziehenden Rückens besteht aus von 0. nach W. laufenden parallelenRücken, welche unter einander durch tiefe Schluchten getrennt sind. Zwischen Monte Tre Venti und MonteCapo Bosco finden sich drei Hauptschluchten; der höchste der Rücken ist derjenige, welcher die Fortsetzungdes Monte Core bildet. Seine Höhe beträgt 150 M.

Wir kommen nun zu dem südlich von Tre Venti an der Westküste gelegenen Theile der Insel.

Zwischen diesem Berge und dem erwähnten Ciglio del Guarniero senken sich die Abhänge allseitig undbilden einen rundlichen Thalkessel, der gegen Westen sich zum Meere hin öffnet. Auf der Sudwestseiteerhebt sich ein steiler Hügel Moi agriello genannt, dessen Höhe 190 M. beträgt; überall fällt die Küste steilgegen das Meer ab. Zwischen dem vom Ciglio del Guarniero nach SO. ziehenden Rücken und der Küste findetsich ein welliges Hügelland; es sind dort zwei Kesselthäler an der Westseite, ferner zwischen dem Cigliound der Küste gegen S. ein sehr tief eingeschnittenes Thal, das gegen NO. zieht und unterhalb Vitielloeinmtindet.

Es bleibt uns nur noch der Theil, der zwischen dem La Guardia Berg und dein Thale von Santa Marialiegt; wir erwähnten früher, dass vom Nordwestabhang des La Guardia Berges von N. und 0. ein breitesThal zieht; an dessen Ausgange befindet sich die Ortschaft Ponza; durch den Westabhang zur Bucht vonChiaja di Luna führt ein Tunnel, welches noch aus Römerzeiten datirt.

Von da gegen N. erheben sich mehrere ebenfalls von W. nach 0. ziehende Rücken, durch tiefe Gräbengetrennt; es sind drei zwischen dem breiten Thale und dem, welches gegen Vitiello hinzieht; ihre Höhe istunbedeutend; südöstlich vom Ciglio del Guarniero vereinigen sie sich.

Es erübrigt noch, den dritten Theil, den nördlichsten von dem Dorfe Forneti bis zur Punta del Incensogelegenen darzustellen.

Von der Cala del Inferno bis zur Cala Gaetano streift ein hoher Rücken gegen NO., der Monte Schiavone,welcher seine höchsten Erhebungen im südlichen Theile zeigt, gegen Norden aber allmählig niedriger wird.

Während so die Ostktiste eine bedeutende Erhebung zeigt, senkt sich die Ostktiste von demAbhange desMonte Schiavone allmählig gegen das Meer. An der Punto del Papa ist noch eine kleine Erhebung zu bemer-ken, auf welcher das Fort del Papa steht. Ein anderer kegelförmiger Berg von unbedeutender Höhe ist derMonte Peppe Antonio nordöstlich von dem Monte del Papa.