TAB.XXV.Fig. 1.
Fig. 2.
172 II. Theil Cap. XI. XII. Von der
Das KI. Capitel.
Von den pyramidaliſchen, priſmatiſchen oder eckſauͤ-ligten Spiegeln. 6Lieſe ſind gleichfals entweder von Glaſe, Fraueneis, Metal oder Sluß,und man haͤlt dafuͤr, daß je dunkler oder ſchwaͤrzer ihre polirte 5, chen erſcheinen, je beſſer ſie zu gebrauchen waͤren. 1Die glaͤſernen werden aus ordinairen Planſpiegeln zuſamme,geſetzet; die aus Fraueneis mit einer Folie beleget und auf das Model beſeſtiget; Die metallenen aber aus den Artie. 2. des Sten Capitels beſchriebeneCompoſitionen gegoſſen.
Das XII. Capitel.
Von der Verſtelung oder Deformation der Bilder zu delpyramidaliſchen, priſmatiſchen, oder eckſauͤligten
Spiegeln.„
ie Anamorphoſes zu dieſen Spiegeln ſind die angenehmſten, weil 10
Theile des verſtelten Vildes von einander abgeſondert ſind, ug
N zwiſchen ſelbigen verſchiedene andere Dinge koͤnnen gemahlet und 1
den vorigen vereinbaret werden, alſo daß ſie mit dieſen nur el
Vorſtellung machen, im Spiegel aber nicht zu ſehen ſind, wodurch m
dieſes erhalt, daß die verſtelte Figur, auſſerhalb des Spiegels, ſchwerl.
erkant wird. WE. T. 3 p. 209.
c I. 1
Wie ein Bild zu verſtellen, und durch eine Viereckigte pyramib-
. wieder herzuſtellen. 0
1. Schlieſſet man das Bild in ein Quadrat ein, welches der baſi 5
Pyramide gleich ſey, theilet daſſelbe in kleinere Quadrate, und in die que
durch Diagonallinien, ein.().. ich
2. Ziehet eine Linie A B, die einer Diagonallinie, am Hauptriſſe, 5
.
ſey, richtet, aus deren Mitte C, die Hoͤhe der Pyramide D auf, ver 9
N 5„„ 5 rare(*) Man theilet die Seiten A B, B C&c. aus dem centro durch Diagonal und gleich
Linien mit einem Zickel in gleiche Theile, und dieſe wiederum tr beliebige burgun b„ eil
„Theile, ſo von den Seiten des Quadrats gleich weit abſtehen, zichet alsdet inSache Theilungspuncte Linien, und ſchlieſſet ſolchergeſtalt das prototypumSitter ein.