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Vollständiges Lehrgebäude der ganzen Optik, oder der Sehe-Spiegel- und Strahlbrech-Kunst : darinn die Gründe derselben theoretische und practisch vorgetragen, die Verfertigung der Maschinen und Instrumente, die Zubereitung aller Arten von Spiegeln und optischen Gläsern deutlich gelehret, auch der Gebrauch derselben bey den Experimenten gezeiget wird / von C. L. D.
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276
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TAB.Fig. 3.

276 III. Theil Cap. VIII. Artic. 2. Von dem Schleifen

verdorben. Wer viel ſchleifet, der kan ſich zu Abrundung derjenigen Ga 5von deren Groͤſſe er die meiſten verfertiget, eigene Schalen machen laſſen,bleiben die andern juſt. D. N 100Oder es wird das Glas, wenn es mit der Zange umher abgeknipp 1ſo gleich, auf der Muͤhle, in einem zinnenen, kupfern, oder meßinge 1Cono mit gleichkoͤrnigten Sande und Waſſer, zu beyden Seiten, rundſchliffen. H. p. 18. P. Lahn Fundam. 3 Synt. 2. cap. 2. p. 454. gibt,

dieſer Arbeit, eine beſondere kleine Maſchine an, welche TAB. XXXIX. FS.

X. XXIX. zu ſehen, alwo A der conus, ſo in das ausgehöoͤlte Holz Bůgekittet; ce 12

hoͤlzerner Cylinder, welcher an das Holz B gedrechſelt und durch G D gein 11) aber etwas dicker, als in Ciſt, und am Ende D mit einem Hggriffe J verſehen; Der Theil E iſt in dem unterſten, in der Mitte auc,ſchnittenen Theile K, beweglich, damit es dem Theile P, nahe undkoͤnne geſchoben werden, und wird, unter dem unterſten Theile, in L=mittelſt eines durchgeſchlagenen Keils, in ſeiner Stellung befeſtiget; An 77Theile E iſt eine eiſerne Plate G M, mit einer Schraube N, angeſchrohwelche in der Mitte von einander gehet, wenn man die Klappe E, ſo 15die Plate ſchlieſſet, und an einem Ende, mit einem Gewerbe, verſeher zkaufhebet, dergleichen die Drechsler an ihren Docken haben; Der 2,ſtehet, mit feinem Zapfen, in dem unterſten Brete K feſt. Sol die!? 7gung geſchwinder ſeyn, kan man dieſe Maſchine wie eine Drechſelbankrichten, und die Linie entweder um den Cylinder 11 D ſchlagen, oder um 57ne, am Ende deſſelben, in D, befeſtigte Rolle. Wenn nun der con,mit naſſem Sande, verſehen, wird in ſelbigem das, an einem Caput 110 ̃tete Glas, unter waͤhrenden Umdrehen der Welle oder des Cylinders 0rundiret. Z. I. c. glMan hat ſich aber hiebey in acht zu nehmen, daß man, im Ein 10des Glafes, den Capul nicht auf die Seite bieget, damit daſſelbe nic uel. Figur bekomme, welches hernach viel Ungelegenheit nach ſi.het. L. p. 14. 90Man kan auch das rund geſchlagene oder mit einer Zangen tunmachte Stuͤck Glas auf ein Stückchen rund gedrehetes Holz kite wel.auf die Drehebank, in die Hohldocke, befeſtigen, alsdenn hat man, vo Sundfem Blech, einen conum vonndͤthen, vermittelſt deſſen, mit grober Schlund Waſſer, das Glas ganz rund gedrehet werden kan, welches, msim, zur groͤfferen Accurateſſe vieles beuträget. IR. p. 15. E

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