72
laris wurde zwar noch nicht innerhalb der Grenze desDeutschen Reiches gefunden; sie reicht aber so nahe an selbe-heran, dass ihr Vorkommen in Bayern wahrscheinlich ist.Ich hahe sie desshalb als nicht nummerirte Species aufge-nommen.
Bemerkung. Die vorstehende Art unterscheidet sichvon V. pellucida, der sie im Ganzen sehr nahe steht, durchdie starke Streifung der Oberfläche, durch das langsamereZunehmen der Windungen, das etwas mehr erhobene Ge-winde und die mehr rundliche Form der Umgänge.
2. Gruppe: Semilimax Stabile.
Das Thier kann sieh nie vollständig ins Gehäuse zurück-ziehen.
3. Vitrina diaphana, Draparnaud.
Vitrina diaphana, Drap., hist. 1805. p. 120. t. 8. fig. 38—39. — C. Pfeiffer, Natur.L p. 48. t. 3. fig. 2 u. III. p. 55. — Rossm. Icon. fig. 27. — Kobelt,Nassau p. 82. t. 1. fig. 5.
Vitrina pellucida, Sturm. Fauna VI. 3. 1.16.
Helix limacina, v. Alten, Syst. Abh. p. 31. t. 10. fig. 19.
Hyalina vitrea, Studer, Kurz. Verz. 1820. p. 86.
Thier; schlank, hellgrau, aber immer dunkler als jenesvon V. elongata; Mantel schwärzlich; Fuss schmal, Sohle inder Mitte weisslieh, an den Rändern dunkelgrau; Mantel
Fig. 28.
V. diaphana V.
sehr gross, mehr wellig als runzelig, Weilen querlaufend,nach vorne weit über das Gehäuse hervorstehend; auf derrechten Seite in einen breiten, löffel förmigen, sehr dehn-