107
Arioti ater, Lehmann, Stettin p. 12. t. 1. fig. 1 a. b. d. e u. g t. 2 fig. 1 c. tu f.tu t. 6 fig. 1.
— rufus et ater der Autoren.
Anatomie: A. Schmidt, Stylommat. p. 48 t. 13. fig. 104. — Lehmann
1. c. und Malac. Bl. IX. 1862 p. 158. fig. 2. — Leydig. 1. c. t. 16. fig.
44. 48. (Hautdurchschnitt). — Simroth, Programm, p. 12. (Nervensystem
mit Figur). — Goldfuss, Eheinpr. t. 5. fig. 7 (Kadula).
Thier: Körper halbstielrund, Rücken stark gewölbt,Kuss glatt, am Schwanzende abgerundet, der Länge nachvon einem eingeschnürten, rundlichen Saume eingefasst, dermeist eine andere Färbung hat, als der übrige Theil desKörpers, und quer gestrichelt ist; der Saum verbreitert sichgegen das Schwanzende; Körpersculptur aus grob runzeligenLängsmaschen bestehend; Schild hinten und vorne abgerun-det, stark gekörnelt; vor der Mitte des rechten Randes istdas Athemloeh ausgeschnitten, unter demselben die Ge-schlechtsöffnung; Nacken in der Mitte mit einer erhabenenrundlichen Längsleiste und 2 flachen, ähnlichen seitlichen;Augenträger ziemlich lang, schwach kegelförmig, am Endekeulenartig verdickt; untere Fühler kurz, cylindriseh. —Farbe roth, braun oder schwarz. — Kiefer: eine derbe halb-mondförmig gekrümmte Platte, auf welcher 6 —16 balbstiel-runde unter sich parallele Längsleistchen angebracht sind,die den concaven Rand zahnartig überragen. Zunge mit110 Längs- und 178 Querreihen von Zähnchen besetzt.Der Mittelzahn symmetrisch dreispitzig, etwas kleiner alsdie Nebenzähne; Nebenzähne unsymmetrisch, anfangs noch3 spitzig, gegen die Enden allmählig zwei- und einspitzigwerdend. — Unter dem Schilde liegt eine mehr oder wenigerflüssige Schichte kohlensauren Kalkes, der an der Luft ge-wöhnlich zu festen Kalkkörnchen erhärtet.
Länge des Thieres 130—150 mm., Breite 28— 25 mm.
Grössenunterschiede: Im Ganzen wenig beträcht-lich ; bewegen sich innerhalb des angegebenen Maasses.Kleinere meist heller gefärbte Thiere stellen nur Jugend-formen vor.
Farbenabänderungen. Von allen Arten desGenus ist die vorstehende am meisten veränderlich. MehrereFarbenahänderungen werden als selbstständige Arten aufge-fasst und selbst Jugendzustände, die stets eine sehrhelle, von der oben erwähnten Farbenseala abweichende