Laube. Junge Thiere fressen gerne Pilze; ältere halten sichan Krautpflanzen.
Verbreitung: Im ganzen Gebiete; in den Alpen undin höheren Gebirgen bis zu 1000 m. Erhebung.
Bemerkung. Ausgewachsene Thiere sind nur imPriibjahre bis Mitte des Sommers zu bekommen. GegenEnde des Sommers scheinen sie abzusterben, so dass sichim Herbste nur sehr junge Thiere zeigen , die überwinternund dann im Frühjahre rasch zu der normalen Grösse an-wachsen. Ausgewachsene Thiere verschmähen auch Fleisch-nahrung nicht und verzehren gerne zertretene Schnecken,Würmer und dergleichen. — Nach H. Seibert, Naehr.-Blatt1873 stellen folgende Arten nur Jugendstufen verschiedenenAlters von Ar. empiricorum dar: Arion tenellus Müll,albus L. und marginellus Schrank (Fauna boica). —
2. Arion subfuscus Draparnaud.
Limax subfuscus, Drap. hist. Moll. p. 125. t. 9. fig. 8.
Arion subfuscus, Kobelt, Nassau, p. 69. — Kreglinger System. Verz. p. 15. >
— fuscus, Lehmann, Stettin p. 17. t. 2 fig. 2 und t. 6. fig. 2.
— subfuscus, Leydig, Hautdecke p. 63.
— fasciatus, Nilson. hist. moll. Sueciae p. 4.
— fuscus et subfuscus, der Autoren.
— olivaceus, Goldfuss Rheinprovinz, p. 58. (?).
Anatomie: Lehmann. 1. c. t. 6. fig. 2. — Goldfuss, Rheinpr. p. 57.(Kiefer) M. Lessona e C. Pollonera, Monogr. Limacidi. ital. p. 61.t. II. fig. 23. (Geschlechtsapparat) u. t. 3. fig. 15. (Zähne der Radula).
Thier. Körper cylindrisch, hinten und vorne verschmä-lert, am Schwänzende länglich zugespitzt; Augenträger pfrie-menförmig, untere Fühler kurz, cylindrisch; Nacken in derMitte mit einer erhabenen Leiste, Schild vorne und hintenabgerundet, breit, fein gekörnelt; Athemloch in der Mittedes rechten Randes; Körpersculptur aus parallelen, feinenLängsrunzeln bestehend, die an den Seiten stärker werdenund eine ziemlich elliptische Gestalt haben. Sohle von einemschmalen Saume eingefasst, der gegen das Schwanzendebreiter wird. — Grundfarbe gelblich bis rothbraun; Rückenund Fühler dunkler. Schild rothbraun. Auf dem Schildebeiderseits ein dunkles Band, das sich an den Seiten desKörpers bis zur Schwanzspitze fortsetzt, aber zuweilen mehroder weniger verwaschen ist. Fussrand grau, fein quer