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an feuchten, schattigen Stellen in Wäldern, Buinen, Schutt-haufen und an bewohnten Orten.
Verbreitung. Durch das ganze Gebiet; gehört zuden gemeinsten Arten.
Bemerkung. Farblose, albine Gehäuse finden sieb,wie bei allen vorzugsweise am Boden lebenden Arten, nichtselten.
2. Patula rüder ata Studer.
Helix ruderata, Studer, Kurz. Verz. 1820. p. 86. — C. Pfeiffer Naturg. III. p. 30t. 4. fig. 25. — Bossm., Icon. fig. 335.
— — Chemnitz , ed. II. Nr. 152. t. 24. fig. 11—13. — Slavik, Böhmen ,
p. 101. t. 2. fig. 18. 19.
Thier: dunkelschiefergran — schwarz, ohne Pfeil. (Bielz).Gehäuse: perspectivisch genabelt, niedergedrückt, feinund enge gestreift, seidenglänzend, bräunlich- und gelblich-hornfarben, einfarbig; Gewinde sehr wenig erhoben, Um-
Fig. 57.
H. ruderata.
gange 5, gewölbt, rundlich, mit kaum angedeutetem Kiele,ziemlich rasch zunehmend, Kiel vor der Mündung völlig ver-schwunden; Mündung schief, fast eirund, durch den letzenUmgang sehr wenig ausgeschnitten, Mundsaum scharf, nichterweitert.
Derchm. 6 mm, Höhe 3 mm.
Wohnort. Unter Steinen und faulem Holze, inWäldern.
V erbreitung: Nur in den höheren Gebirgen Deutsch lands , und zwar in den Alpen, den schlesischen Gebirgen,
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