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abfallend, Schwänzende länglich zugespitzt; von orangegelberFarbe mit dunklerem Kopfe, Rücken und Augenträger; Hautgekörnelt, Sohle weisslich; Mantel graugelblich, gefleckt mitbraunem Kragen.
Gehäuse: geritzt, länglich-eiförmig, fein gestreift,wenig glänzend, von bräunlicher Farbe, durch-scheinend ; Gewinde anfangs kurz gespitzt, spätercylindrisch. Umgänge 7, langsam zunehmend,wenig gewölbt, der letzte etwa l j^ der ganzenGehäuselänge ausmachend; Mündung rundlich-eiförmig, Mundsaum scharf erweitert, schwachweissgelippt, am kurzen Spindelrande mehrverbreitert und umgesehlagen.
Länge 9 mm, Durchm. 4 mm.
Wohnort. Unter todem Laube, in Wäldern, Hecken,an Mauern und Felsen.
Verbreitung. Im ganzen Gebiet, gehört mehr derEbene und den niedrigeren Gebirgen, als dem Hochge-birge an.
Bemerkung. Der Verbreitungsbezirk des N. obscurusist weit ausgedehnter als jener der vorigen Art. Sie findetsich in ganz Europa, von der Südspitze Siciliens bis Peters-burg und gehört sogar zu jenen wenigen Arten, welche denPolarkreis erreichen. — N. obscurus ist lange nicht so sel-ten, als die Autoren es darstellen. Die Schnecke lebt nurbei trockener Witterung im feuchten Boden verborgen undkommt erst bei Regenwetter zum Vorschein, wo sie dannan den Bäumen, Mauern etc. in die Höhe steigt und nungar nicht so selten zu haben ist. Nach Eintritt trockenerWitterung bleibt sie oft einige Tage an den Baumstämmenhängen; man muss aber, um sie zu finden, die Rinde sorg-fältig absuchen, weil das kleine Gehäuse der Färbung nachsehr mit jener des Baumes übereinstimmt. Die Menge derThiere erleidet den ganzen Sommer über keine Abnahme,während N. montanus im Frühlinge weit häufiger ist, alsim übrigen Theile des Sommers.
Fig. 129.
N. obscurus.