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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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243
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godula ist dagegen durch ihren lostretenden, zusammenhän-genden Mundsaum so scharf charakterisirt, und von allenanderen Pnpeen verschieden, dass es mir gerechtfertigt er-scheint, für diese Art eine eigene Gruppe zu schaffen. Ichhabe desshalb die Gr. Sphyradium ganz fallen lassen, da-gegen die Gruppe Oreula Held nach Passung dieses Autorsangenommen, P. pagodula aber in eine eigene Gruppe unter-gebracht.

6. Pagodina pagodula, Desmoulin.

Pupa pagodula, Desmoulin, Bull. soc. Linne. de Bordeaux 1830 IV. p. 158.

— — Michaud, compl. p. 59 t. 15 fig. 26. 27. — Kossm. Icou. fig. 325.

— — Chemnitz , ed. 2. Pupa p. 21 t. 3 fig. 8—9.

Thier: blass blaugrau, verhältnissmässig sehr klein.Gehäuse: länglich eiförmig, fast walzig, mit stumpfemWirbel, dünnschalig, durchsichtig, dicht und fein quer ge-rippt, seidenglänzend, horngelb; Umgänge 8, gewölbt, dieersten sehr langsam zunehmend, der letztedurch eine plötzliche Wendung nach rechts Fig. 139.und vorn sich aufwärts richtend, so dassder Mündungsrand die Naht des vorletztenUmganges erreicht; Naht sehr vertieft.

Mündung fast abgerundet - 4 eckig, ziemlichgross; Mundsaum zusammenhängend, etwaslostretend, etwas erweitert, hellrothbraun J P. pagodula.der Aussenrand in der Mitte eingedrückt,welcher Eindruck innen etwas höekerartig vorsteht; tief imGaumen befindet sich eine äusserlich durchscheinende, langeGaumenfalte, welche sich etwa bis zum vorletzten Umgängeerstreckt; Nabelloch quer, ganz verschlossen.

Länge 3,5 mm, Durckm. 1,8 mm.

Wohnort. Unter todem Laube, zwischen feuchtemMoose.

Verbreitung. Nur in den Alpen in der südöstlich-sten Ecke Bayerns bei Beiehenhall und Schellenberg; fernerim Eisass bei Grosshoheneck (Haggenmüller) und bei Mühl-hausen (Schimper).

Bemerkung. Pupa pagodula darf als eine den Alpeneigenthümliche Art gelten, die sieh vorzugsweise längs des Süd-

IG*