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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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ausgeschnitten; der äussere schmale Lappen abgestutzt, in2 feine Knötchen auslaufend; Stiel lang, sehr gedreht.

Länge 12,5 mm, Durehm. 3 mm.

Farbenabänderungen. Die Gehäusefarbe wöch-ig seit nur zwischen hell-grünlich oder rothgelb.

Grössenunterschiede. Sehr gering. Die Gehäu-i gelänge bewegt sieh kaum zwischen 11'—13 mm.

Formvarietäten. Unbedeutend; an kalkreichenFundorten verlängern sich die Gehäuse, während sich ankalkarmen die Umgänge mehr zusammenschieben, wodurchdie Gehäuseform etwas gedrungener, die Grösse desselbengeringer und die Mündung rundlicher wird. Gehäuse derletzteren Form werden als CI. Mousonii v. Oharp. versandt.

Wohnort. In Wäldern und Auen, unter todemLaube.

Verbreitung. In den Alpen und auf der südbaye-rischen Hochebene, im Jura durch Würtemberg und Bayern bis Begensburg und Bamberg ; im Erz - und Riesengebirgeund in den naheliegenden Theilen des Niederlandes bis} Leipzig und Döben; bei Frankfurt a. d. Oder und beiWarniken (Prov. Preussen); bei Danzig.

Bemerkung. Die vorstehende Art ist eigentlich nurin den höheren Gebirgen heimisch, wird aber von diesenaus über die nächstgelegenen Flachlandsgegenden ausge-streut und hat sich nun an vielen Orten angesiedet. IhrVerbreitungsbezirk überschreitet die Westgrenze der Alpen und des Jura nicht, ja erreicht diese kaum, wesshalb sie inFrankreich fehlt; auch am Südabhang der Alpen fehlt sie.Dagegen folgt sie dem Nordabhange derselben, bis sie inSiebenbürgen und der Bukuwina ihre Ostgrenze findet; imNorden reicht sie bis Livland . — CI. orthostoma kann nichtleicht mit CI. laminata verwechselt werden; sie ist stets^ viel kleiner und deutlicher gestreift; ihr Schliessapparat istdagegen mit jenem der CI. lam. sehr übereinstimmend. CI.commutata steht ziemlich mitten zwischen beiden; sie istkleiner als CI. lam., aber grösser als CI. ortb., welcher siesich bezüglich der Gehäuseform und Streifung etwas mehrhinneigt, als der ersteren.