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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
Entstehung
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289
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mend, die ersten 3—4 eine ziemlich scharfe, cylindrischeSpitze bildend, dann rascher zunehmend, so dass der letzteUmgang ein Drittel der Gehäuselänge ansmacht; gegen dieSpindel in einen langen, schmalen Kamm zusammengedrückt,

Fig. 165.

Al. biplicata.

der an der Mündung als Rinne ausläuft und vom übrigenTheile des Nackens durch eine lange, seichte Furche be-grenzt wird; Mündung bimförmig; Mundsaum sehr erwei-tert, umgeschlagen, stark losgelöst, lippig verstärkt; Ober-lamelle von der Spirallamelle getrennt, indem zwischen bei-den ein ziemlich breiter, freier Raum bleibt; Spirallamelleetwas kürzer als die Unterlamelle, höchste Spitze im unterenDrittel gelegen, von derselben nach innen ziemlich raschabfallend; Unterlamelle, stark gedreht, sehr lang, gegen ihrunteres Ende der Spirallamelle sehr nahe tretend; gegendie Mündung zu ziemlich übergeschlagen, ohne stark einge-senkt zu sein, an dem Mundsaume gabelästig auslaufend;Spindellamelle wenig gedreht, am oberen Ende der seichtenNische fast gar nicht ausgebogen und fast gerade in dieHöhe steigend, ohne den Mundsaum zu erreichen; Gaumen-falten 2, die obere sehr lang, der Naht fast parallel, kaumdie Mondfalte überschreitend, die 2. mittlere, ziemlich lang,schief zur Naht; Mondfalte kräftig, stark gebogen, gegendie Mündung in ein kurzes Häckchen umgebogen; fast andie Spindelfalte anschliessend; Clausilium : Platte breit, starkgedreht, namentlich gegen das obere stark rinnenförmigeabgerundete Ende; gegen den Stiel rasch verschmälert, ohneihn eckig abzugrenzen; Stiel stark gedreht.

C le s s in, Fauna.

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