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zusammenhängend, stark losgelöst, erweitert und umgeschla-gen , lippenartig verstärkt, am inneren Rande längs desganzen Umfanges mit kurzen, weissen Fältehen besetzt;Oberlamelle kurz, von der Spirallamelle getrennt; Spiral-lamelle ziemlich lang, etwas kürzer als die Unterlamelle;bis nahe ihrem inneren Ende ansteigend, dann ziemlich steilabfallend, und sich der Unterlamelle sehr nähernd; Unter-lamelle stark gedreht, vor dem Vortritt an die Mündungetwas eingesenkt, dann fast winkelig aufgezogen, und ineinem Striemen am Mundsaume auslaufend; Spindellamelleschwach, wenig gedreht, fast mit dem oberen Ende derNische endigend; Gaumenfalten 2, die obere sehr lang, derNaht parallel, die mittlere lang, wenig gegen die Naht ge-neigt ; Mondfalte stark, ungewöhnlich tief im Schlunde, weniggebogen; Clausilium: Platte breit, sehr stark gedreht, oberesEnde abgerundet, gegen den Stiel allmählig verschmälert;Stiel ziemlich gedreht, im stumpfen Winkel an die Platteangesetzt.
Länge 16 mm, Durchm. 3,8 mm.
Grössenunterschiede. Ziemlich beträchtlich, dieGehäuselänge bewegt sich zwischen 14 und 19 mm. — Diekleinsten mir aufgestossenen Gehäuse stammen von Lindau am Bodensee mit 14 mm Länge.
Formvarietäten. Ich kenne aus deutschen Fund-orten nur geringe Differenzen der Gehäuseform, die sieh aufdie mehr oder minder schlanke Gestalt beziehen; die Faltendes Mundsaumes sind oft sehr schwach ausgeprägt.
Wohnort. Im todem Laube, im Moos, an Mauernund Felsen.
Verbreitung. Ueher ganz Deutschland und Böhmen verbreitet und nur in der norddeutschen Tiefebene und imTaunus vollständig fehlend; ihr Verbreitungsbezirk weistaber grosse Lücken auf, die sich nicht erklären lassen. Sofehlt sie mit Ausnahme der Bodenseegegend, und des ausTirol kommenden Innthale3, in ganz Süddeutsehland, trittaber in den thüringischen, sächsischen und schlesischenGebirgen, im Harz wieder auf, und findet sich wieder imbadischen und würtembergisehen Jura, und im Rheinthale;im mittleren Baiern nur bei Velhurg, Oherpfalz.