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Formvarietäten:
1. ~V((y. minima, A. Schmidt, Krit. Gruppen p. 49. (CI. rnucronata,HelÜ in schedis).
Gehäuse: sehr klein, stark gestreift, fast etwas bau-chiger, als die typische Form.
Länge 8 mm, Durcbm. 1,8 mm.
In Schlesien (Schneegrube) und Südbayern (am Wen-delstein, am Kühzagel bei Schliersee ).
Wohnort. In Wäldern, unter todem Laube, beiEegen an den Bäumen aufsteigend.
Verbreitung. 01. cruciata findet sich im südwest-lichen Deutschland , ferner in den Alpen, der südbayerischenHochebene und im Jura und erreicht nach Westen hin dieVogesen (Ruine Gutenberg bei Weissenburg ). Ausserdemfindet sie sich in den schlesischen Gebirgen, nicht aber inder norddeutschen Ebene.
Bemerkung. Der Verbreitungsbezirk der Art er-streckt sich neben den eben aufgezählten Gegenden Deutsch-lands noch über die Schweiz und den südöstlichsten TheilFrankreichs , wo sie etwa im Westrande des Jura ihre West-grenze findet. Nach Osten reicht sie bis Kärnthen und bis zuden Karpathen; nach Süden überscheitet sie den Kammder Alpen nicht; ihr Vorkommen in Schweden möchte ichbezweifeln; was ich unter der Etiquette CI. cruciata ausMecklenburg sah, waren nur Formen von CI. nigricans. —Die vorstehende Art, die sehr häufig mit anderen Speciesverwechselt wird, ist vorzugsweise durch ihre schiefe, schmale,bimförmige Mündung ausgezeichnet, die sich bei keiner derihr nahestehenden Species findet. Von CI. nigricans unter-scheidet sie sich durch das mehr eckig gelappte Clausilium,durch das sehr stark gerippte Gehäuse und durch die amMundsaum in 2 gabelspaltige Striemen auslaufende Unter-lamelle. — Von CI. dubia ist sie durch die eben hervor-gehobene Form der Unterlamelle und durch die wenigergebogene Mondfalte unterschieden. — Bei CI. cruciata istdie Gaumenwulst sehr stark entwickelt, und zwar in einerWeise, wie es für den Kreis der CI. dubia nur bei denstärksten Exemplaren der var. speciosa der Fall ist; dasGehäuse der letzteren ist jedoch nie so stark gerippt, wie