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derselben, hinter den rechten Angenträger. — Radula in 3Felder getheilt; Zähne des Mittelfeldes dreispitzig, die derSeitenfelder hackenförmig, zweispitzig. — Eier ohne Kalk-schale , häufchenweise in eine Schleimmasse eingebettet.
Gehäuse: ungenabelt, zart, durchsichtig, bernstein-gelb, eiförmig, aus 3 —4 Umgängen bestehend, die ein kurzesGewinde bilden, und von denen der letzte den grösstenTheil des Gehäuses ausmacht; Mündung sehr gross, weit,eiförmig; Mundsaum scharf, nicht erweitert oder durch eineLippe verstärkt.
Verbreitung. Die stets in der Nähe des Wasserslebenden Arten sind über ganz Deutschland verbreitet.
Uebersicht der Arten.
I. Umgänge kaum gewölbt, Gewindei l i — 1 / 3 der Gehäuselänge aus-machend :
1. Mündung breit - eiförmig (Set.Neritostoma).
a. Umgänge wenig gewölbt.
b. Umgänge mehr gewölbt.
2. Mündung sehr verlängert-eiför-mig. (Set. Amphibina).
a. Gehäuse schmal-eiförmig.
b. Gehäuse sehr verlängert-eiförmig.
u. Oberfläche wenig ge-streift.
ß. Oberfläche stark undweitläufig wellig gestreift.
II. Umgänge gewölbt. Mündung die
Hälfte der Gehäuselänge errei-chend. '
S. putris, L.
S. parvula, Pasc.
S. Pfeifferi, Rossm.
S. elegans, Risso.S. hungarica, Haz.
S. oblonga Drap.
I. Section: Neritostoma Klein.
Kiefer mit zahnartiger Falte neben dem Mittelzahne.Gehäuse gross; Mündung breit-eiförmig.